Sperranlagen im Main-Tauber-Kreis

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  • Guenther (†)
    Cold Warrior
    • 04.09.2006
    • 1024

    #1

    Sperranlagen im Main-Tauber-Kreis

    Hallo,
    war gestern nochmal im Ldkr. TBB und hab die restlichen Dospa`s und Sperrmittelhäuser fotograviert.
    Und zum Abschluß hab ich meine ehem.Kaserne in Lauda besucht wo ich vor 40 Jahren meinen
    18-monatigen Wehrdienst in der StKp II./FmRgt 32 abgeleistet habe. Die Gebäude sind fast
    alle verkauft außer der StKp und der 4./32

    4522 cc.jpg 4522 dd.jpg

    Sperrmittellager Bad Mergentheim

    4523.aa.jpg

    Sperrmittellager Tauberbischofsheim

    4524.2 aa.jpg

    Sperrlager für Dospa 0349
    Hier stand nach Aussage von Anliegern eine Art Blechgarage

    3451.aa.jpg 3451.bb.jpg

    Brückensperre 3451


    mfg günther
    Suche Gliederungen der Heeresstrukturen 2 + 3.
    Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.
  • ed22ful
    Cold Warrior
    • 01.11.2010
    • 1208

    #2
    Wertheim/Kreuzwertheim: »Spessart-Brücke«

    Zwischen der Dospa 2200 und der 2639 ist palatinat und mir vor längerem die Mainbrücke Wertheim aufgefallen, über diese führt die St508.

    Wir haben uns die Brücke angeschaut und sind der Meinung, das hier Vorrichtungen vorhanden sind, aber schaut selbst.

    Wertheim 007.jpg Wertheim 006.jpg Wertheim 003.jpg


    Wertheim 005.jpg Wertheim 004.jpg

    kmz im Anhang.

    Gruß


    ed
    Angehängte Dateien
    Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
    Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
    www.ig-area-one.de

    Kommentar

    • Rex Danny
      Administrator
      • 12.06.2008
      • 4377

      #3
      Hallo, Ihr zwei beiden !

      Habt Ihr zufällig mal nach dem Baujahr der Brücke geschaut? Ich bin der Meinung, daß die Brücke erst deutlich nach der Wende erbaut wurde und daher nicht über Sperrvorrichtungen verfügt. Leider kann ich in den Weiten des Internets nichts zur Brücke finden.

      Grüße und einen guten Rutsch


      Rex Danny

      Kommentar

      • Geograph
        Wallmeister
        • 10.05.2006
        • 7495

        #4
        Wertheim/Kreuzwertheim: »Spessart-Brücke« …

        .

        Wir haben uns die Brücke angeschaut und sind der Meinung, das hier Vorrichtungen vorhanden sind, aber schaut selbst.
        Habt Ihr zufällig mal nach dem Baujahr der Brücke geschaut? Ich bin der Meinung, daß die Brücke erst deutlich nach der Wende erbaut wurde und daher nicht über Sperrvorrichtungen verfügt. Leider kann ich in den Weiten des Internets nichts zur Brücke finden.

        Die »Spessart-Brücke« zwischen Wertheim und Kreuzwertheim (L 508 • St 508) wurde 1992 eingeweiht.……
        sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

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        • ed22ful
          Cold Warrior
          • 01.11.2010
          • 1208

          #5
          Hallo Geograph,


          nein, wir hatten nicht viel Zeit (war am Tag des offenen Denkmals) und zudem haben wir nur an der BW-Seite angehalten.

          Die Tür war halt das Augenmerk.

          Gruß


          ed
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          • ed22ful
            Cold Warrior
            • 01.11.2010
            • 1208

            #6
            Zitat von Geograph Beitrag anzeigen
            .






            Die »Spessart-Brücke« zwischen Wertheim und Kreuzwertheim (L 508 • St 508) wurde 1992 eingeweiht.……


            Kleine Korrektur, ich bin gestern noch mal vorbei gefahren und habe geschaut.

            Laut Wappen mit Jahreszahl am Fundament auf BW-Seite "1988-91", damit ???

            Gruß


            ed
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            • Geograph
              Wallmeister
              • 10.05.2006
              • 7495

              #7
              Wertheim/Kreuzwertheim: »Spessart-Brücke« …

              .
              Kleine Korrektur, ich bin gestern noch mal vorbei gefahren und habe geschaut.

              Laut Wappen mit Jahreszahl am Fundament auf BW-Seite "1988-91", damit ???

              Das ist keine Korrektur, sondern eine Ergänzung.……

              Offiziell wurde die Brücke 1992 eingeweiht und nicht hinter jeder »Wartungszugangsmöglichkeit« verbirgt sich eine Sprengvorbereitung.……
              sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

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              • klaus_erl
                Cold Warrior
                • 14.04.2013
                • 1059

                #8
                Ohne jetzt beurteilen zu wollen, ob die Tür für Sprengzwecke vorgesehen war oder dies nur ein Wartungszugang ist, liegt der Beginn des Baus noch in dem Zeitbereich, in dem man Sperren neu errichtet hat.

                Klaus

                Kommentar

                • ed22ful
                  Cold Warrior
                  • 01.11.2010
                  • 1208

                  #9
                  Zitat von Geograph Beitrag anzeigen
                  .



                  Das ist keine Korrektur, sondern eine Ergänzung.……

                  Offiziell wurde die Brücke 1992 eingeweiht und nicht hinter jeder »Wartungszugangsmöglichkeit« verbirgt sich eine Sprengvorbereitung.……


                  Moin Geograph,


                  genau, die Einweihung war 1992, das heißt, die Brücke wurde feierlich zu diesem Datum dem Verkehr freigegeben (vergleich es mit einem Stapellauf eines Schiffes).

                  1988-91 war die Bauzeit und die Planungs- und Konstruktionszeit liegt noch weit davor, dazwischen kamen dann noch Baubeginnsanzeige und die Baugenehmigung..., heißt, alles schön innerhalb der Zeit von angelegten Sperren.

                  Für mich somit ziemlich nachvollziehbar und sinnvoll, das die Örtlichkeit strategisch (auch in besagter Zeit) in das Sperrkonzept integriert wurde, gerade, da hier diese Brücke zwischen zwei anderen Brückensperren liegt.

                  Oder hat es mit der Dospa 349 (Stecksperre) zu tun, das hier auf eine weitere Möglichkeit verzichtet wurde?
                  Wäre aber ziemlich blödsinnig, da damit die Überquerung des Main möglich gewesen wäre.

                  Gruß


                  ed
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                  Kommentar

                  • Rex Danny
                    Administrator
                    • 12.06.2008
                    • 4377

                    #10
                    Hallo, Ed !

                    Du hast zwar Recht, was den Planungszeitraum weit vor 1990 und somit sicherlich auch die Überlegungen zum Einbau einer Sperranlage anbelangt, jedoch dürfte für diese Brücke eine Sperranlage in Form von Schneidladungen geplant gewesen sein. Und genau das ist hier der Punkt.

                    Anders als bei Bauvorhaben, bei denen bspw. Trichtersperren (in Straßen oder auf Brückenrampen) oder Sprengkammern (in Brückenwiderlagern oder-pfeilern) geplant waren, wurden Schneidladungsvorrichtungen erst nach Fertigstellung des Bauwerks für wenige Hundert D-Mark eingebaut. Diese konnte man also nach Wegfall des Eisernen Vorhangs auch weglassen. Hätte man aber bei Bauwerken mit geplanten Trichtersperren oder Sprengkammern diese Sperranlagen beim Bau einfach weglassen, hätte die gesamte Statik neu berechnet werden müssen, d.h. das Prozedere hätte wieder von vorne begonnen. Daher wurden sicherlich aus Kostengründen bei einigen Bauvorhaben auch noch nach 1989/ 1990 Sperranlagen fertig gestellt.

                    Das ist jetzt nur eine Vermutung meinerseits, Belege hierfür habe ich aber nicht. Ich denke, unsere Fachleute können hierzu wesentlich mehr sagen. Deren Meinungen würden mich auch sehr zu meiner These interessieren.

                    Grüße


                    Rex Danny

                    Kommentar

                    • ed22ful
                      Cold Warrior
                      • 01.11.2010
                      • 1208

                      #11
                      Moin Rex,


                      nun ja, wäre ja schön gewesen, aber wenn es so ist, dann...

                      Gruß


                      ed
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                      Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
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                      • CampGates
                        Cold Warrior
                        • 14.01.2009
                        • 995

                        #12
                        Ich schließe mich hier im Großen und Ganzen der Meinung von Rex Danny an.

                        Und wie ich hier auch schon in anderen Beiträgen erwähnt habe: Die Existenz von Zugangstüren, von am Bauwerk montierten Leitern oder Stegen läßt nicht zwangshalber auf das (ehemalige) Vorhandensein einer Sperranlage schließen .

                        Gruß Hagen

                        Kommentar

                        • fletschman
                          Rekrut
                          • 10.02.2014
                          • 12

                          #13
                          Hallo Günther,

                          Das war das Muni Lager in TBB, habe dort gedient von 1987 bis 1997 war auch einige mal dort zur Wache eingeteilt.

                          Kommentar

                          • Guenther (†)
                            Cold Warrior
                            • 04.09.2006
                            • 1024

                            #14
                            Hallo, durch Zufall im Buch " Sperr- und Sperrvorbereitungen zur Zeit der deutschen Teilung "
                            ein Sperrmittelhaus im Ldkr. TBB aber wo ???
                            Das Gebäude wurde 2014 abgerissen, halt wieder mal zu spät !!!

                            (Quellennachweis:Bildstelle/Archiv des Deutschen Kuratoriums e.V.)
                            Zuletzt geändert von Geograph; 18.01.2015, 16:31. Grund: Urheberrecht …
                            Suche Gliederungen der Heeresstrukturen 2 + 3.
                            Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.

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                            • Guenther (†)
                              Cold Warrior
                              • 04.09.2006
                              • 1024

                              #15
                              Hallo, nach Rücksprache eben m. E. Erhard war das SpMH zuständig für die Stecksperre in Wertheim.
                              Suche Gliederungen der Heeresstrukturen 2 + 3.
                              Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.

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