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Auf der Suche nach etwas anderem bin ich auf dem Sowjetischen Übungsplatz Heidehof bei Jüterbog auf diesen "Deckel" gestossen: P1040739.jpg
Der Beton und die Schraube fehlen.
Aber ich würde mal sagen, sieht aus wie ein Sperranlagen Deckel.
Der Deckel befand sich in der Mitte dieser Kreuzungsähnlichen Anhebung in einer Ecke des Übungsplatzes die wohl der Pionierausbildung diente. P1040737.jpg
Dann haben die bei sich mit unseren Deckeln geübt, wie man bei uns, auf unserem Gelände, unsere Atomminen entschärft. Tolles Fundstück. Direkt ein Fall fürs Museum.
Wäre interessant, ob da noch ein Schacht ist und ob das was drin ist?
Von was ?
Von solchen Deckeln auf GSSD Übungsplätzen in der DDR ?
Wahrscheinlich eher nicht.
Ich habe am Samstag mit einem Kampfmittelräumer im Museum Kummersdorf gesprochen der auch dort im Umkreis Munition geräumt hat, dem war so etwas nicht bekannt.
Das ist schon sehr speziell und wird sonst kaum jemand auffallen der das nicht kennt.
Ist halt nur ein Deckel.
Ich hatte es in einem anderen Thema schon mal angeschnitten:
Diese Deckel wurden nie alleine und ausschließlich für die Abdeckung von Sprengschächten produziert. Deckel mit der berühmten Schraube in der Mitte wurden (und werden mW immer noch) auch dann eingesetzt, wenn man z.B. eine Druckleitung oder einen Abwasser-Düker abdecken will. Diese Deckel weisen ganz bestimmte Spezifikationen auf - bedingt durch ihre Bauart.
Wenn man so einen Deckel allerdings in der Gegend von Jüterborg findet (und dazu noch in diesem etwas derangierten Zustand), ist dies vielleicht doch ein Indiz dafür, dass hier wirklich die "andere Feldpostnummer" irgendwas damit angestellt hat.
dass hier wirklich die "andere Feldpostnummer" irgendwas damit angestellt hat.
Vielleicht haben die gar nicht versucht etwas zu entschärfen oder da raus zu holen, sondern ausprobiert ob man vorher etwas rein machen kann um den Sprengschacht zu sabotieren ?
Diese gegossenen Betonröhren lagen in der Nähe des Deckels.
Ich stand mal wieder davor und hab mich gefragt, wozu soll das gut sein ? comp_P1040743.jpgcomp_P1040745.jpg
Deckel auf, diese Röhren die sich vom Gewicht von Hand ohne Kran oder andere schwere Gerätschaften händeln lassen sollten, mit einem Seil in den Schacht abgelassen und Seil wieder raus gezogen.
Deckel wieder drauf und der Schacht ist zunächst mal blockiert ohne das man das von aussen sieht.
Das könnte recht schnell gehen und man bekommt die Dinger so schnell nicht wieder da heraus geholt wenn die Pioniere den Schacht so blockiert unter dem Intakten Deckel vorfinden.
Zufall das da so eine Drahtrolle herumliegt die etwa genauso gross ist wie die Drahtarmierung in Jüterbog ?
Sicherlich ist es unhöflich auf eine Frage mit einer Gegenfrage zu antworten aber was willst du mit dem augenscheinlichen Vergleich zum Ausdruck bringen?
tut mir leid, dass ich erst jetzt auf das Thema gestoßen bin.
Was den Deckel betrifft, der auf dem TÜP Jüterbog gefunden wurde, scheint es mir wahrscheinlich, dass es sich tatsächlich um einen nachgebauten Kernminenschacht handelt. Ich kann nur für die NVA sprechen und bestätigen, dass es ein Ausbildungszentrum für Entschärfung von Kernminen gab. Im Soldatendeutsch "HOTEL ZUR KERNMINE" genannt. Ich selbst war nicht dort, habe aber mit einigen Leuten gesprochen, die dort selbst ausgebildet wurden.
Es muss wohl irgendwo auf dem TÜP Klietz gewesen sein. Die Kernminenschächte sollen wohl originalgetreu nachgebaut worden sein. Ob es sich bei dem Deckel um ein Original, oder einen vergleichbaren Nachbau handelt, müssen eure Spezialisten herausfinden.
Auf jeden Fall war der "Übungs- Kernminenschacht" etwa 9 m tief und mit einer Fülle von Sicherungen, herkömmlichen Sprengfallen und sonstigen Nicklichkeiten versehen, dass die Zeitzeugen davon berichteten, dass eine erfolgreiche Entschärfung beinahe unmöglich gewesen wäre. Etwas zum Zeitraum des Geschehens: Anfang der 1970er Jahre. Beteiligt waren Truppenaufklärer (Uffz und ausgewählte Soldaten) bis runter zu den AklK der MSR / PR.
Wie gesagt, eine Beobachtung aus dem Leben der NVA. Dass die GSSD ähnliche Trainingsprogramme hatte steht außer Frage.
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