nachdem ich am Wochenende einige Trichtersperren in der Rhön in Augenschein genommen habe (alle schon in der DOSPA enthalten, wie ich inzwischen herausfinden musste), treiben mich einige Fragen um:
Wie ist die Sperrwirkung von Trichtersperren einzuschätzen?
Wie lange hätte ein anrückender Verband mit einer aus drei Schächten bestehenden, günstig (z.B. am Hang) gelegenen Trichtersperre verzögert werden können? Hätte eine solche Sperre mit einer Panzerschnellbrücke überwunden werden können?
Ging die NATO davon aus, dass vor allem die grenznahen Sperren noch rechtzeitig ausgelöst werden könnten?
Ich bin mir natürlich bewusst, dass solche Sperren überwacht wurden. Wie hätte der WP darauf reagiert? Erst mal mit MotSchützen die Sperre umgehen, die überwachenden NATO-Truppen aufklären und bekämpfen und die Sperre sichern, bevor schweres Gerät anrückt? Das hätte dann aber schon einiges an Zeit gekostet, denke ich. Und die hinter der Sperre gestauten Verbände hätten auch ein nettes Ziel für die Feuerunterstützung durch Ari und Luftwaffe abgegeben.
Die Aufgabe der Deckungstruppen war, die angreifenden Truppen mindestens 24 Stunden vor der Linie Concord (Rand der Verzögerungszone) zu verzögern. Hätten dabei die vorbereiteten Sperren dabei tatsächlich eine entscheidene Rolle gespielt?
Viele Fragen, ich weiß. Aber wo findet man dazu systematische Informationen?
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