Terrorismus der RAF

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  • taupe
    Cold Warrior
    • 15.07.2005
    • 588

    #1

    Terrorismus der RAF

    Hallo,

    wie wärs mit einem Unterforum zum Thema Terrorismus der RAF ? Betrifft das die Zeit des Kalten Krieges betraf es den Umgang beider deutscher Staaten miteinander? Wer war eigentlich dieser Baader und diese Meinhof und wieso dieser Schily ?
    Wann war der deutsche Herbst, was waren die Ziel der RAF? Inwiefern war die Stasi involviert?

    so in der Art.
    41
    Ja, her damit
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    bin mir nicht sicher
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    hat doch mit dem Kalten Krieg nix zu tun
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    6
    interessiert mich nicht, ist aber hier gut aufgehoben
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    interessiert mich zwar, aber gehört nicht hier her
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    ist mir völlig egal
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    5
    Gruß

    Michael


    Demokratie braucht Lärm
    Montesquieu
  • emu
    Cold Warrior
    • 26.12.2005
    • 164

    #2
    Raf

    Doch,das halte ich für wichtig und spannend,sind diese doch ein politisch motiviertes Phänomen der Hoch-Zeit des Kalten Krieges.Als Abspaltung der
    APO und der Studentenbewegung entstanden,prägten sie doch auch bald
    ein wenig das Bild in der damaligen Zeit(siehe Extremistenerlasse etc).
    "Lasst uns die Beziehungen zwischen den Staaten so gestalten,dass internationale Streitigkeiten nicht auf dem Schlachtfeld,sondern am Verhandlungstisch beigelegt werden"
    Andrej Gromyko,1964

    Kommentar

    • vizekonteradmiral
      Cold Warrior
      • 21.01.2006
      • 198

      #3
      Ich wüsste nicht was diese Sache mit dem Kalten Krieg zu tun hat.
      Weder ist der Kalte Krieg die Ursache für das Aufkeimen des RAF-Terrorismus, noch hat der RAF-Terrorismus den Kalten Krieg irgendwie verändert. Einfluss auf den Umgang der beiden deutschen Staaten miteinander? Eher nicht. Aber alles nur meiner Meinung nach ; Diskutieren kann und sollte man natürlich darüber.
      Und deshalb ... äh ... haben wir uns dazu entschlossen, heute ... äh ... eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, ... äh ... über Grenzübergangspunkte der DDR ... äh ... auszureisen.
      G.Schabowski, 9.11.1989

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      • Jens
        Rekrut
        • 14.08.2006
        • 7

        #4
        Unterwanderung trifft besser zu

        Hallo zusammen,

        Zitat von vizekonteradmiral
        Ich wüsste nicht was diese Sache mit dem Kalten Krieg zu tun hat.
        Weder ist der Kalte Krieg die Ursache für das Aufkeimen des RAF-Terrorismus, noch hat der RAF-Terrorismus den Kalten Krieg irgendwie verändert. ...
        Die RAF hat zwar auch meiner Meinung nach direkt nichts mit dem Kalten Krieg zu tun, aber man könnte das Thema RAF-Terrorismus mit dem Thema Unterwanderung zusammenfassen. Zur Schwächung eines Gegners ist es erst einmal egal wer einen Anschlag aus welchen Gründen verübt, solange dabei nur der Gegner und man nicht selbst geschwächt wird. (-> Stichwort die Gegner meines Gegners können mir nutzen/ können meine Freunde bzw. Verbündeten sein)

        Ich habe trotzdem für JA gestimmt. Ich sehe das ganz pragmatisch. RAF Terrorismus ist ein interessantes Thema und je mehr Zulauf unser Forum dadurch erhält, desto interessanter müssten dann doch die Diskussionen hier werden. Oder?

        Noch einmal zum Thema Unterwanderung zurück. Meines Wissens nach wurden einige Mitglieder einer kommunistischen Splitterpartei aus dem Gebiet der Bundesrepublik durch staatliche Organe der ehemaligen DDR auf deren damaligen Staatsgebiet ausgebildet um in Fall militärischer Auseinandersetzungen Anschläge auf dem Gebiet der Bundesrepublik zu verüben. Quellen habe ich dazu leider keine verfügbar.

        Mit besten Grüßen
        Jens

        Kommentar

        • FEK
          Cold Warrior
          • 02.09.2005
          • 279

          #5
          Zitat von Jens
          Hallo zusammen,

          Noch einmal zum Thema Unterwanderung zurück. Meines Wissens nach wurden einige Mitglieder einer kommunistischen Splitterpartei aus dem Gebiet der Bundesrepublik durch staatliche Organe der ehemaligen DDR auf deren damaligen Staatsgebiet ausgebildet um in Fall militärischer Auseinandersetzungen Anschläge auf dem Gebiet der Bundesrepublik zu verüben. Quellen habe ich dazu leider keine verfügbar.

          Mit besten Grüßen
          Jens
          Damit liegst Du voll im Trend. Wenn es gegen die DDR geht braucht man nicht unbedingt Quellen oder gar Beweise.

          Eher das Gegenteil halte ich für wahrscheinlicher. Weil die Kommunisten in West und Ost zu lasch im Kampf gegen den Stamokap erschienen, versuchten es einige Leute auf die harte Art und unabhängig von der sonstigen kommunistischen Bewegung. Aus der Praxis wurde manche klug und zog sich zurück. Dazu benutzte man dann auch Hilfe aus dem Osten.

          FEK

          Kommentar

          • Jens
            Rekrut
            • 14.08.2006
            • 7

            #6
            Quellen für meine Ausführungen

            Zitat von FEK
            Damit liegst Du voll im Trend. Wenn es gegen die DDR geht braucht man nicht unbedingt Quellen oder gar Beweise. ...
            FEK
            Hallo FEK,

            da habe ich Dir ja sauber ein offene Flanke gelassen indem ich keine Quellen angegeben habe. Dies hole ich hiermit nach:

            Beziehungen RAF zum MfS

            (dann weiter zu: http://www.extremismus.com/texte/rafmfs.htm)


            Ausbildung von einigen Mitgliedern der DKP
            http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch...stische_Partei -> Entwicklung_bis_1989
            Zitat: ' ... So wurden z.B. von 1972 bis 1989 etwa 200 DKP-Mitglieder in der DDR paramilitärisch ausgebildet. Sie sollten im Kriegsfall auf dem Gebiet der Bundesrepublik Sabotageakte begehen und Anschläge auf Zielpersonen verüben. Obwohl auch über solche Einsätze in Friedenszeiten nachgedacht wurde, kam es nie zu Einsätzen dieser Gruppe Ralf Forster oder DKP-Militärorganisation (DKP-MO) genannten Gruppe. Nach 1989 wurde ihre Existenz bekannt und gegen einige ehemalige Mitglieder wurden Ermittlungs- und Strafverfahren eingeleitet, die jedoch alle eingestellt wurden, teilweise gegen die Zahlung von Geldbußen. Als Kronzeuge fungierte der in Medien als "Lothar Oertel" vorgestellte frühere hessische Vorsitzende der DKP-nahen Jugendorganisation SDAJ, Willi Hermann. Im Jahr 2004 wurde durch Aktenfunde der BStU die Existenz dieser Gruppe bestätigt und weitere Details bekannt. ...'

            Speziell die Weblinks unter http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_Ralf_Forster, hier konkret http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,2126371,00.html (1. Teil) und http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,2127397,00.html (2. Teil), sollten dann doch alle Bedenken aus dem Weg räumen, dass meine Ausführungen nicht belegbar sind. Bitte jetzt keine Diskussionen, wie seriös beispielsweise die Beiträge des ZDF sind.

            Ich vermute aber, dass es Dir generell gegen den Trend ging, einfach mal was in den Raum zu stellen, ohne seine Aussagen zumindest durch externe Quellen stützen zu können.

            Mit besten Grüßen
            Jens
            Zuletzt geändert von Jens; 02.11.2006, 08:48.

            Kommentar

            • FEK
              Cold Warrior
              • 02.09.2005
              • 279

              #7
              Jens,

              wenn Du die von dir eingestellten Links mal durchliest, wirst Du feststellen, das dieses eigentlich keine Quellen sind. Es sind Hinweise auf Artikel und Bücher. Der einzig greifbare Ansatz (Weinreich) besteht auch nur aus Vermutungen und wird sogar vom BStU Artikelschreiber mit dem Hinweis auf die "heiße Nadel" relativiert.
              Es gab sicher, aus der Situation des kalten Krieges geboren problematische Situationen. Das zeigen die wenigen Hinweise auf MfS Dokumente. Jedoch eine unmittelbare Unterstützung terroristischer Vereinigungen in der BRD, gar des Ausbildung halte ich für mehr als zweifelhaft.

              Der indirekte Beweis stützt meine Meinung. Wäre es tatsächlich so gewesen, hätten wir von erfolgreichen Prozessen gegen die beteiligten MfS Mitarbeiter gehört. Mir ist davon nichts bekannt geworden.

              FEK

              P.S. aber wie wir auch in der Umfrage sehen, die Masse schreit nach Diskussion darüber
              Zuletzt geändert von FEK; 02.11.2006, 09:57.

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