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In der Nacht zum 20 Januar 1969 Überfielen zwei Männer das Bundeswehr Munitions Depot des Fallschirmbataillions 261 in Lebach. Sie drangen in die Wachbaracke ein und erschießen vier von fünf Wachsoldaten im Schlaf.
Nur einer war auf dem Posten und nur " er " überlebte seine schweren Stich und Schußverletzungen.
Der Historische Verein Lebach E.V gedachte am 20.Januar 2009 an diesen schlimmen Verbrechen und klärt mit dieser Seite die Beweg und Hintergründe für diese Tat auf.
in dem Link des Historischen Vereins von Lebach sind die Teile 1 und 2 von Aktenzeichen XY- Ungelöst schon vorhanden, sowie Berichte aus den damaligen Zeitungsmedien. Das habe ich leider in meinen Bericht vergessen, trotzdem, Danke für die rege Interesse bei diesen Thema.
Danke für den Link ! Der Vorfall war mir bisher unbekannt (liegt ja auch weit vor meiner Geburt)
Gibt es eigentlich weitere fälle von Überfällen auf Munitionsdepots ?
Mir stellte sich (z.B. bei der Nachstellung in dem XY Beitrag) nur die frage, warum da anscheinend ein Soldat alleine Wache hatte, also wie es dazu kommen konnte. Was ich aus Erzählungen von Wachhabenden in Depots kenne (war leider nie einer) waren die Sicherheitsvorschriften wesentlich härter, mit Ablöseworten, alle ? Minuten per Sprechsäule melden usw. Wurden solche Maßnahmen erst später eingeführt ?
das hier 4 Kameraden ihre Nachtruhe hielten und nur einer auf Streife war, kam mir in den XY - Film auch schon sehr merkwürdig vor.
Dieser Vorfall wurde in unserer Wachausbildung bei der 3/66 Jgbtl als Lehrstück vor gegeben. Ich glaube noch ganz veschleiert in meinen Gedächtniss zu haben, das nach dieser Tat, die Bewachung von Mun-Depots reformiert wurde. Denn wär hätte zu diesen Zeitpunkt gedacht, so etwas zu verüben und mit den darin gelagerten Waffen und Mun etwas Kriminelles anzufangen.
Nun habe ich noch einen Bericht gefunden, das in deutschen TV-Archiven, so manche fertig abgedrehte Produktion lagert, aber per Gerichtsendscheid es verboten wurde diese Auszustrahlen. So wurde der Vorfall von Lebach zur mutierten " Lebach Affäre ". Und nun der passende Link will mal wieder nicht, dann geht es ebend anders:
Das Thema Lebach ist bei uns bis heute präsent, denn einer der bei dem Überfall Getöteten stammte hier aus dem Ort und sollte in der Schlosserei meines Vaters eine Lehre beginnen, er wurde jedoch kurz davor eingezogen.
Ein tragisches und bis heute irgendwie unfassbares Ereignis und ich kann bloss hoffen, dass so etwas jedem erspart bleibt.
bei unserer "Wache" in MunDepot waren immer der Wachhabende/ stelv. Wachhabende auf. + die 2 Soldaten, die Streife gegangen sind.
Klar, wenn beide gerade unterwegs waren, dann war nur einer im Wachlokal.
Aber grundsätzlich war das MunDepot ja durch einen Zaun/Tor erst einmal verschlossen, das Wort "gesichert" möchte ich hier nicht verwenden.
Das war 1983 - 1985, also zu meiner aktiven Zeit.
Das Wachlokal bei uns ist auch interessant gebaut. Vorne zum Tor hin (wo alles Beleuchtet ist) sind die Fenster aus Panzerglas und alles abgesichert. Geht man ein paar Meter weiter am Zaun, kommt man in einen Wald und an die Rückseite des Wachgebäudes, kann von hinten in das Wachlokal gucken (oder was auch immer) durch ein großes Fenster - aus einfachem Glas. Irgendwie leicht sinnlos das ganze.
Dafür gibt es hier an jeder Ecke (also mit Sicht auf jede Ecke) eine Stellung aus Holz mit Sandwall. Wozu auch immer die damals Wachhabenden die ich kenne kannten die Stellungen alle nicht.
Also Überfälle auf Munitionsdepots und Kasernen hat es im Laufe der Zeit mehrere gegeben.
Ich kann mich an den Fall eines deutschen Wachmanns der US Armee im Jahre 1988 in Grafenwöhr erinnern. Dieser wurde überfallen, bedroht und der Täter nahm ihm ein M 16 Gewehr ab.
In einem anderen Fall Ende der 80 ziger / zu Beginn der 1990 er Jahre verübten einige Brüder soweit ich mich Erinnern kann 2 Überfälle auf Streifen in Bundeswehrkasernen nahmen den Soldaten die Gewehre ab und verschwanden wieder. Eines der Gewehre wurde dann bei einem Verbrechen eingesetzt. Der Täter Lockte über einen fingierten Notruf eine Polizeistreife auf einen abgelegenen Parkplatz und erschoss die beiden Polizisten dann. War ebenfalls zu Beginn der 90 ziger Jahre und rief damals ein großes Medieninterresse hervor. Die toten Polizeibeamten wurden vom Täter und einem seiner Brüder in den Kofferraum des Polizeiautos getan. Anschließend fuhren die beiden das Fahrzeug eine weitere Strecke auf einen Truppenübungsplatz und zündeten den Wagen an. Die beiden toten Polizeibeamten hatte man vorher in einem Erdloch vergraben. Erst nach mehreren Tagen wurden die Täter gefasst.
Auch in den 90 ziger Jahren Überfiel ein Mann eine Bundeswehrkaserne und erschoss an der Wache einen oder zwei Soldaten. Genaueres dazu weis ich aber nicht mehr.
Gruß
Ritchie 66
Zuletzt geändert von Ritchie 66; 15.07.2011, 09:49.
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