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habe mal eine frage zu einer Sache, die mich immer wieder gewundert hat.
Die Nike Hercules waren doch quer in den Hallen gelagert und wurden auch so
auf der Laufschiene durch das Tor nach draußen gefahren, oder? Ich frage deshalb
weil manche Hallentore in der Mitte geteilt waren. Die in Landau z.b. waren das nicht.
Gruß Manuel
Tradition bedeutet nicht das bewahren der Asche,
sondern das weitergeben des Feuers!
Hallo Wolfsrudel 89
Ich stelle mal eine Vermutung ein .Wir hatten Tore über die ganze breite der Halle ( 3/22 Waldbröl 1980) das wird bei allen Nike Batterien so gewesen sein .Nach der Auflösung und Umstellung auf Patriot wurden die Abschuss Bereiche komplett umgebaut , Die Abschuss Gruppen die auf Hawk umgestellt wurden haben dann die neuen geteilten Tore bekommen .Vielleicht findet sich jemand von den Hawkis der uns helfen kann bei der Beantwortung der Frage
Grüße Uwe
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
IG Area One @ Facebook
Die Anlage wurde Modernisiert dazu wurden die alten Lamellen Tore die bestimmt im unteren Bereich verrostet da aus Eisen und die Rollen oben auch nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen gegen Alu Element Tore getauscht .Kosten spielten bei so Aktionen keine Rolle .
Grüße Uwe
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
IG Area One @ Facebook
auch ich bin eher durch Zufall, über diesen Bericht gestolpert. Kurz zu mir, ich wohne gar nicht weit von Dahn entfernt. Bin viel mit dem Rad in der Gegend unterwegs und auch der Braunsberg, der gr. Mückenkopf sind mir nicht fremd. Ich versuche immer etwas neues zu entdecken, dass macht dann auch noch Spaß. Jetzt hat mir ein guter Freund, dass geschrieben, ein Bericht von jemanden, aber schon etwas länger her:
Ich war schon vor Ort, Gebäude wurden alle Eben gemacht,aber durch zufall find ich einen notaustieg etwas weiter aussserhalb aber noch immer auf der ehemaligen NIKE SITE,wir sind eingestiegen,und was wir gesehen haben war ziehlich beeindruckend,gägen,schachts aufzüge wo gleich 4 LKW s platz drauf hätten Raketen silos usw alles fast neu manches neu,da ich im forum danach gefragt wurde ob die angabe über der die läage der tunnels stimmt kann ich nur betonen,das der grosse Mückenkopf das zentrum ist,und führt zu :1 Neudahnerweiher, 2 Storbach(melkersplätzlerweiher), 3 nach Salzwoog und das alles unterirdisch
Was haltet ihr davon? Ich glaube, ich bin 20 - 25 Jahre zu spät bei dieser Geschichte. Mein Schwiegervater hat bei diesem Verein gearbeitet und ich durfte ihn mal bei einer Weihnachtsfeier im Moosbach abholen. Aber damals, hat mich das irgendwie noch nicht so richtig Interessiert. Vieles ist auch Unbekannt gewesen. Ein Stollen im Wald von Niederschlettenbach z.B. Damals war mir das auch nicht ganz klar, ob man dort so einfach durch den Wald spazieren durfte. Ich hatte auch andere Interessen, damals. Heute wäre ich mittendrin, statt nur dabei.
Ich bin an allen Infos interssiert, und kann bestimmt auch selbst welche geben. Jetzt hoffe ich, dass der Beitrag überhaupt gelesen wird.
zunächst ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Bitte stelle dich noch im entsprechenden Unterforum kurz vor.
Der Bericht deines Bekannten gehört in das Reich der Mythen und Legenden. Diese Geschichten hört man öfters über die alten Westwallstollen, die es in großer Menge in der Südwestpfalz und darüber hinaus gab.
Es ist grundsätzlich richtig, im Bereich der Nike-Stellung am Braunsberg und Mückenkopf gab es 4 Westwallstollen, welche durch die US Army als Lagerstollen genutzt wurden.
Einer davon befindet sich am Nordhang des Gr. Mückenkopf und besitzt einen vollendeten Notausstieg mit einer Höhe von etwa 20-25m.
Der zweite ist im Talende des Moosbachtals, unweit der Moosbachquelle. Auch in diesem Stollen gab es einen Notausstieg, allerdings unvollendet und im Rohvorbruch. Der Stollen wurde zeitweise durch die Bundeswehr genutzt.
Eine Verbindung dieser beiden Stollen gibt es nicht, zumindest nicht auf Plänen verzeichnet oder heute noch zu sehen.
Der dritte Stollen befindet sich am Schneidereck, unweit der PWV-Hütte Dahn. Der Anbau, welcher durch die US Army errichtet wurde, ist heute noch zu sehen (große Betonfront).
Der Stollen war mit autarker Infrastruktur versehen ( Notstromdiesel, Tiefbrunnen, Kleinkläranlage sowie Lüftungsanlage) und diente anfänglich wohl auch als Lager und später der Wartung von Funk/Fernmeldetechnik und Avionikbauteilen von Raketen.
Am ersten Eingang befand sich eine größere Lagerhalle mit Laufkatze an der Decke, das Eingangsprofil des Stollen hatte aber nur 2 m und war somit nicht mittels LKW befahrbar.
Der vierte Stollen befindet sich am Melkenplätzer Weiher / Friedrichshäuschen, am Ende des Storrbachtals. Die Bundeswehr nutzte den Stollen bis etwa 1994 als Depot für Sanitätsmaterial.
Die Querschnitte der Zugangsstollen hatten bei allen Bauwerken zwischen 2 m und 2,3 m, also nicht wirklich mit dem LKW befahrbar.
Lediglich am Melkenplätzer Weiher gab es einen Zugangsstollen, der mit einem Unimog oder dergleichen befahrbar war, das war aber auch die große Ausnahme.
Viele Grüße & Frohe Weihnachten,
Sebi
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
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