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an den Zeitungsartikel kann ich mich nicht erinnern. Aber daran, dass im Waldstück rechts der Haupteinfahrt zur LA desöfteren "Aktivitäten" stattfanden, was man durch leere Patronenhülsen feststellen konnte. Im Bereich zwischen 1. und 2. Zaun am Haupteingang zur LA lagen nach Räumung ebenfalls ein paar Schuss (scharfe) Munition rum. Es kam auch mal vor dass Humvees mit aufgesetzen MG's über Waldwege aus dem Wolfsägertal kamen und Richtung Fischbach Ortsmitte verschwanden. Die kamen wohl auch aus der Gegend Braunsberg/Mückenkopf oder Moosbachtal wo sie vermutlich übten. Ankündigungen von Übungen, so wie sie heute in Wasgsauanzeiger oder Rheinpfalz üblich sind, gab es damals natürlich nicht. Es war "normal" dass einfach mal ein Konvoi Humvees oder eine Gruppe singend marschierender GI's "irgendwo" aus dem Wald kommen konnte.
Dass Panzer in der Gegend um Fischbach unterwegs waren, habe ich noch nie gehört, hier würde ich Rubeck1 recht geben, dass schnell aus Mücken Elefanten wurden...
Ich kann mich auch noch erinnern, dass in der Zeitung stand dass auf der LA, nach ihrer endgültigen Räumung, eine illegale GOA Party stattfand, den Bericht hierzu habe ich leider auch nicht mehr. Die haben dort wohl auch geübt, aber eher tanzen und Bewusstseinserweiterung ;-)
Einen schönen guten Tag alle zusammen.
Ich hoffe, dass hier noch jemand aktiv ist, nachdem hier seit mehr als drei Jahren nichts mehr geschrieben wurde. Ich bin erst relativ spät auf dieses Forum gestoßen und nachdem ich mir die meiste Zeit über mein Wissen selbst angeeignet habe, konnte ich es hier noch mehr erweitern.
Jedoch sind mir viele Dinge bis heute unklar geblieben:
Ich habe aus einer eher unsicheren Quelle erfahren, dass die VG Dahn(Bauhof) in den beiden noch übrig gebliebenen Bunkern des Lager "Dahn Ammo Area" nicht verwendete Objekte wie z.B. Bänke, Tische usw. lagern soll. Ich halte meine Quelle darum für unsicher, da die schweren Türen der beiden Bunker meines Wissens nach doch ausschließlich vom Wachturm aus elektronisch wegen ihres Gewichts geöffnet werden konnten. Weiß man hier dazu mehr? Falls meine Quelle stimmt, ergibt sich mir die Frage, ob der Bunker und gegebenenfalls die Stollenanlage dahinter im Moosbachtal auch von der VG Dahn als Lager von zivilem Material dient. Dieser Bunker hat bekanntlich nur eine kleine Eingangstür, die sich höchstwahrscheinlich leichter öffnen wird als die beiden Schiebetore der andern. Einen anderen Verwendungszweck kann ich mir nicht vorstellen, außer, dass man ihn aus Kostengründen noch nicht abgerissen hat, was sowieso eine Schande wäre...
Ich habe mir zuletzt den Bunker im Moosbachtal von außen genauer angesehn und ihn mit einem - ich glaube hier im Forum gefundenen Plan - verglichen. Dabei konnte ich die Stolleneingänge links und rechts des Bunkers noch gut erkennen. Rechts des 3.ehem.Stolleneingangs, an einem verwachsenen steilen Waldweg (Die hintere Zufahrtsstraße zum Bunker führt drauf zu) habe ich etwas bergauf einen kleinen, betonierten Eingang entdeckt. Diesen konnte ich aufgrund der Witterungsbedingungen an diesem Tag leider nicht mehr genauer erforschen. Jedoch ist mir bei dem Eingang aufgefallen, dass er laut meinem Plan garnicht zu dem Stollen gehören kann und nichtmal darauf eingezeichnet ist. Also kann man eine Lüftung ausschließen. Eine Tür ist auch unwahrscheinlich, da ein Kind gerade so reinlaufen könnte.
Im allgemeinen lässt mir die Lemberg Missile Station & Training Area viele Fragen offen.
Der Braunsberg war den deutschen Verboten, während Dahn & Fischbach deutsche Hilfsarbeiter zum Straße kehren beschäftigten.
Sie hatten ihre eigene Kantine, während die Dahner jeden Mittag nach Münchweiler gefahren wurden, um dort kostenlos zu Essen.
Wäre schön, wenn mich mal jemand erleuchten könnte.
Vielen Dank im Voraus
die zwei noch vorhandenen Bunker im Lager Dahn gehören der Verbandsgemeinde sowie dem Forstamt Wasgau in Dahn. Der Forst teilt sich ein Bunker mit der Feuerwehr, der zweite wird auch durch die Feuerwehr sowie die VG-Werke genutzt.
Die Tore lassen sich ohne weiteres per Hand öffnen. Wachtürme gab es im Depot Dahn nicht, die Bunker wurden früher mittels Kettenzügen händisch geöffnet.
Die Stollenanlage im Moosbachtal wurde Ende der 90er-Jahre verschlossen und für den Fledermausschutz umgebaut. Eine weitere Nachnutzung findet nicht statt da der Zugang nur noch über eine spezielle Fledermaustür möglich ist.
Das von dir besagte Betongebilde gehörte nicht zur US-Nachnutzung des Stollens und stammt noch vom Westwall. Vermutlich befand sich darin eine Fernmeldevermittlung. Ein Zugang zum Stollen gibt es dort aber nicht.
Zum letzteren könnte ich mir vorstellen das es nicht notwendig war, deutsche Kräfte innerhalb der Nike-Stellung zu beschäftigen. Die Abschussstellung auf dem Braunsberg war mit Atomwaffen ausgestattet, in diesen Bereichen wurden normal keine Zivilkräfte eingesetzt. Höchstens in der Kaserne könnten Zivilkräfte eingesetzt worden sein. Ich meine mal Bilder gesehen zu haben von einer Dame die im dortigen PX gearbeitet hat, auf der Bildunterschrift stand was von einem deutschen "Fräulein".
Gruß,
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Danke für Ihre schnelle Antwort!
Dass die Stollenanlage zum Naturschutz dient, wusste ich noch nicht. Es ist aber schön zu hören, dass sie noch für sinnvolle Zwecke genutzt wird.
Ich habe mir diese Woche nochmal den von mir sogenannten "Eingang" genauer angesehn und mir auch gleich gedacht, dass er nicht aus der Ami-Zeit stammen kann. Position und Ausrichtung des Gebildes haben mich jedoch anfangs stutzig gemacht. Ich füge mal ein Bild davon ein, damit jeder weiß, von was ich gesprochen habe.
Wie weit gingen die Grenzen früher? Gehörte der Kaletschkopf noch dazu? Ich habe von meinem Balkon aus eine sehr gute Sicht auf den Berg, früher sah man abends oft Scheinwerfer von Autos, die auf dem Berg herumfuhren, heute nur noch sehr selten. Der Kaletschkopf liegt östlich vom Braunsberg, wenn man vom Römerfels aus schaut, zwischen Braunsberg & Mückenkopf (auffällige Eierform).
Ich glaube auch zu wissen, dass sich westlich des Kaletschkopfes im Tal der nächste Stollen befindet. In Google Earth kann ich es leider nicht erkennen. Ich wollte mir selbst mal eine Karte vom kompletten Gebiet anfertigen, da ich bisher keine gefunden habe, aber mein Wissen ist noch nicht ausreichend, um mir das ganze mal aufzuzeichnen.
Ich habe beruflich hauptsächlich mit Panzerabwehrraketen zu tun, darum intressiere ich mich u.a. auch für die damalige Technik der amis.
die Stollenanlage Schneidereck stammt aus der Westwallzeit und beherrbergte einen Divisions-, oder Battalionsgefechtsstand.
Das Betongebilde diente entweder als Lager für Sprengstoff (Sprengung der Stolleneingänge) oder zur Fernmeldevermittlung.
Ein ähnliches Bauwerk gibt es bei Niederschlettenbach an der St. Anna-Kapelle.
Die genaue Lage des Kaletschkopfs ist mir bekannt, bin ja auch Ortskundig . Die Örtlichkeit gehörte aber nicht mehr zur Training Area.
Schau mal hier: http://usarmygermany.com/Communities...0very%20lg.jpg
Darauf sind die genauen Grenzen des Übungsgebiets zu sehen. Mir liegt die Karte noch in höherer Auflösung vor, wenn erwünscht.
Hier im Beitrag hatte ich noch eine weitere Karte hochgeladen mit Beschriftung, da siehst du auch die Grenzen der Training Area.
Weitere Stollenanlagen befanden sich südlich der Moosbachquelle am Ende vom Moosbachtal sowie an der Zufahrt zum Gr. Mückenkopf, unterhalb vom Gipfel.
Die Anlage Moosbachquelle wurde zunächst durch die Bw genutzt (Teilbereich SanMatALgr Lemberg) und später durch die US Army.
Der Stollen Mückenkopf wurde durchgehend durch die US Army requiriert. Beide Stollen dienen seit Ende der 90er ebenfalls als Fledermausquartier.
Viele Grüße,
PS: Du darfst dich gerne noch im Unterforum "User-Vorstellungen & Gästebuch" kurz vorstellen.
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
danke für die Info, ich wusste garnicht, dass die Stollenanlage Schneidereck schon so alt ist. Gut, dass sie uns so lange erhalten geblieben ist.
In Facebook kann man sich seit Neustem auf einer "Lost Place Dahner Felsenland"-Seite u.a. den Stollen südlich der Moosbachquelle ansehen. Ich suche für Euch noch den Link heraus. Wie auf den Fotos erkennbar, hat man sich mit Gewalt Zutritt verschafft und die Fledermäuße mit Blitzlicht fotografiert. Die sollten den Eingang verkleinern, damit die Leute nicht auf so Gedanken kommen. Man kann den Erhalt eben nur durch Absperren gewährleisten. Bei der Area One hat man das ja endlich in den Griff bekommen, super!
Danke für den Hinweis, die Bilder kann man tatsächlich leider nur sehen, wenn man mit einem Facebook Account eingeloggt hat. Solche Links poste ich normalerweise nicht hier im Forum, sondern nur die, die auch ohne eigenes Facebook Konto zu sehen sind. Leider habe ich das bei obigem Link nicht gleich gemerkt und kann nun den Zusatz "nur mit Facebook Konto anzusehen" im Beitrag nicht mehr hinzufügen. Die Nutzer, die sich nicht freiwillig durch Facebook Verzicht beschränken, werden hoffentlich trotzdem dankbar für die beiden Links sein.
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