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Kommen wir nun zum eigentlichen Thema, dem Fernmeldeturm Lorup bzw. dem Standort des Fernmeldeturms. Sowohl Therapist als auch Du haben Recht, was die Standorte anbelangt, denn der von Dir angesprochene Fernmeldeturm befand sich an der Gehlenberger Straße in Richtung Wald. Diese Liegenschaft wurde aber irgendwann nach 1989 aufgegeben. Das genaue Datum kann vielleicht Therapist beisteuern. Therapist hingegen spricht von dem Fernmeldeturm, der als Ersatz für die Gehlenberger Straße innerhalb des Munitionsdepots Lorup links neben der Wache gebaut wurde. Genaueres kann sicherlich auch hier Therapist beisteuern.
Zur Verdeutlichung der beiden Standorte füge ich zwei KMZ-Files an.
Leider kann ich Dir das Datum, ab dem der Turm innerhalb des MunDp Lorup Teil des AutoFü wurde, nicht nennen. Aber 1995 war es auf jeden Fall schon so.
Wenn 1995 der Turm schon innerhalb des Depots bestanden hat, dürfte der Bau vermutlich um 1989 gewesen sein. Das dürfte dann im Zusammenhang mit der Umstrukturierung ab 01.04.1989 (?) gestanden haben.
naja, die Baumaßnahmen für neue Türme und Richtfunkstrecken waren eigentlich unabhängig von der Umstrukturierung der Fm-Verbände. Alleine der zeitliche Vorlauf vor Beginn der Baumaßnahme ist enorm. Es wird wohl einen anderen Grund für die Verlegung des Fm-Turmes gegeben haben.
Nicht ganz mein Gebiet, aber sehr interessant (sofern noch nicht da gewesen)
Pläne und Exposé einer Richtfunk (verbindungs?)-Stelle in 24879 Idstedt.
Besonders interessant ist die Schutzanlage im Keller mit großzügig dimensionierter Stromversorgung.
Nicht ganz mein Gebiet, aber sehr interessant (sofern noch nicht da gewesen)
Pläne und Exposé einer Richtfunk (verbindungs?)-Stelle in 24879 Idstedt.
Besonders interessant ist die Schutzanlage im Keller mit großzügig dimensionierter Stromversorgung.
Die "großzügige" Notstromversorgung hat ihren Hintergrund in der Tatsache, das dort noch zu analogen Zeiten eine Vermittlungsanlage stand, die bei Ausfall der externen Stromversorgung einfach eine Menge "Saft" zum Weiterbetrieb benötigte. Ich kenne derartige Notstromaggregate aus anderen Fernvermittlungen, nur die in Idstedt habe ich mir nie angeschaut (und dabei war sie mir mal einige Zeit unterstellt ). Nach der Digitalisierung des Richtfunknetzes waren die Notstromversorgungen zumeist überdimensioniert. Ich kenne einen Fall, wo zwei der drei Aggregate von einem örtlichen Bauern gekauft und ausgebaut wurden....
Danke für die Info ; Ich hatte im Kopf das da eine Tür war wo "Eifel" drauf Stand..naja du musst es besser wissen..muss ich mich wohl falsch erinnern und es kann auch das Gebauede neben der Wache in Donnerschwee gewesen sein.
Kannst du mit noch sagen wo der RiFu in Vissel war bevor dieser in Bw 1/2 umgezogen ist ?
Die Richtfunkstelle (RS = Richtfunkschaltstelle) war in einem Bauwerk untergebracht, außerhalb vom CRC (Bauwerk I / II) und zwar wenn man aus Richtung Visselhövede Richtung CRC fährt, dann weiter und ca. 3 Km hinter dem CRC auf der rechten Seite, da war die ehemalige RS untergebracht. Das Gelände wird jetzt von einem Hundesportverein genutzt, das CRC war damals über eine TF - Kabelstrecke an die RS "angebunden". Als nun aber das analoge System (hier beim CRC 12 / 24 Kanal ) ausgrüstet und digital eingerüstet wurde, kam auch die RS in die ehemalige (Mölders Kaserne), jetzt Lehnsheide Kaserne in den Block 30 und das CRC vom FmRgt 34 wurde dann über Phaseroptische Kabel (LwL) angebunden. Es wurde je 3 Pigtails mit einer Übertragungskapazität von je 8 Mbit/sec. von der ehemaligen Kaserne an der Cellerstraße 60 bis zum CRC verlegt.
Die 3 Lichtwellenleiter wurden als empfindliche Punkte eingestuft und wurden vor einigen Jahren, als die ehemalige RÜZNord vom FmRgt 11 / bzw. danach Streitkräfteunterstützungskdo in die Cellerstraße 60 Block 30 verlegt wurde, zugeschrumpft.
Das Bw I/II wird NICHT mehr von der Bw sondern jetzt zivil genutzt!!
Die "großzügige" Notstromversorgung hat ihren Hintergrund in der Tatsache, das dort noch zu analogen Zeiten eine Vermittlungsanlage stand, die bei Ausfall der externen Stromversorgung einfach eine Menge "Saft" zum Weiterbetrieb benötigte. Ich kenne derartige Notstromaggregate aus anderen Fernvermittlungen, ... . Nach der Digitalisierung des Richtfunknetzes waren die Notstromversorgungen zumeist überdimensioniert. Ich kenne einen Fall, wo zwei der drei Aggregate von einem örtlichen Bauern gekauft und ausgebaut wurden....
Gruß
therapist
Ja, die RSV Seppenrade [FeV 1805] hatte zu meiner Dienstzeit dort (1988 - 1995) auch 3 Notstromaggregate im entsprechenden Notstromkeller unterhalb des Stationsgebäude (unterhalb des Speiseraums). Dabei handelte es sich um Schiffsdieselmotoren wovon 2 dieser 5 Zylinder a 120 kW und ein 6 Zylinder mit 240 kW waren. Die beiden 5 Zylinder waren mit einer Schwungscheibe ausgerüstet, um damit dann den 6 Zylinder anzuwerfen. Im Zeitalter der Analogtechnik lief deshalb einer der 5 Zylinder Dieselmotoren ständig. Nicht nur das die damaligen Geräte viel Strom zum Betrieb benötigten, nein, man hätte sie auch neu einpegeln müssen und das wäre sehr zeitaufwendig gewesen. Da dieses wegen der sofortigen - auch wenn nur kurzzeitig (max. ½Std.) - per Notstromversorgung durch Akkupufferung in der digitalen Ärea nicht mehr sein musste, standen die Aggregate still. Nur der 6 Zylinder wäre durch elektronische Umschaltung angesprungen, wenn der Netzstromausfall länger angedauert hätte.
@therapist
meinst du etwa diese FmStation, wo der Bauer 2 Aggregate ausgebaut hat?
Borkum gehörte zum TRF, die damals dort befindliche Digitalvermittlung wurde ausgebaut und befindet sich zur Zeit in Lager Lechfeld im Lehrsaalgebäude (A 2).
anfang dieser Woche kam ich durch Zufall an der ehemaligen RSS-Stellung in Heubach/BaWü vorbei.
Leider war die Vorbeifahrt gegen 8 Uhr morgens und die Sonne stand noch sehr tief.
Die RSS-Stelle ist seit einigen Jahren aufgegeben, die Antennen demontiert und so wie es scheint wird das Gelände nicht weiter durch ein BwDLZ gepflegt.
Bild 1: Gesamtantsicht der Stellung, vom daran vorbeiführenden Waldweg.
Bild 2: Schleuderbeton-Mast, schätze an die 40m Höhe.
Bild 3: Eingangsbereich
Bild 4: Eingangsbereich mit den zwei Gebäuden
Bild 5: Ansicht aus der Ferne, vom etwa 1 km entfernt gelegenden Fernmeldeturm Heubach (Heubach 1), aus 110m Höhe aufgenommen.
Bild 6: Schleuderbeton-Mast, mit Kran auf der oberen Plattform.
Bild 7: Unterkunftsgebäude
Bild 8: nochmal der Mast im Detail
Bild 9: Unterkunftsgebäude und das angebaute Technikgebäude
Bild 10: Technikgebäude im Detail
Im letzten Jahr war ich dienstlich auf dem Wasserturm in Ellenberg, der direkt gegenüber der RSV-Stelle Ellenberg bei Ellwangen liegt.
Die RSV-Stelle wird augenscheinlich noch durch die Bundeswehr genutzt, wenn auch nicht mehr mit dem urspünglichen Zweck.
Auf dem Mast befindet sich ein Breitband-Koaxdipol der Marke Rohde & Schwarz, ich vermute das die Stellung dem SAR-Empfangsnetz dient.
Eventuell werden die empfangenen Signale via Richtfunk an eine Gegenstelle gesendet.
und zu guter letzt noch Bilder von der RSV-Stellung Albstadt-Onstmettingen auf dem Berg "Burg".
Die Bilder sind Ende März entstanden, ich hatte aber leider nur das Smartphone dabei da ich dienstlich in der Gegend unterwegs war.
Die Stellung wird vermutlich vom nahegelegenen BwDLZ Stetten a.k.M. weiterhin gepflegt, offentsichtlich befindet sich darauf auch noch aktive Funktechnik, siehe Bildbeschreibung.
Bild 1: Eingangsbereich, Besonderheit an dieser Stellung ist die Absicherung mit Streckmetallzaun, Zaunsensoren an der Zaunkrone und lückenloser Kameraüberwachung.
Bild 2: Eingangsbereich im Detail.
Bild 3: Kabelpritsche, kommend aus dem Technikteil des Gebäudes, welches offentsichtlich übererdet ist.
Bild 4: Schleuderbetonmast, die Richtfunkantennen sind zurückgebaut, es gibt allerdings noch 2 Dipole im 4m-Band sowie ein Rundstrahler im 2m-Band. Für die 4m-Antennen hab ich keine Vermutung, da es in Albstadt sonst keine Bw-Liegenschaften gibt. Die 2m-Antenne könnte zur digitalen Alarmierung von Feuerwehr und/oder Rettungsdienst im Zollernalb-Kreis dienen.
Bild 5: Detail der Zaunsensoren bzw. Kamera.
Bild 6: Unterkunftsgebäude.
Bild 7: Zaunverlauf auf der Ostseite des Geländes.
Bild 8: Kellerabgang im Eingangsbereich, offentsichtlich befindet sich unter dem Unterkunftsgebäudes ein größeres Schutzbauwerk.
Bild 9: Kellerabgang, im Hintergrund die Garagen die auch übererdet sind.
Bild 10: Eingangsbereich im Sommer 2015, bis 2019 gab es keine größere Veränderungen.
anfang dieser Woche kam ich durch Zufall an der ehemaligen RSV-Stellung in Heubach/BaWü vorbei.
Leider war die Vorbeifahrt gegen 8 Uhr morgens und die Sonne stand noch sehr tief.
Die RSV-Stelle ist seit einigen Jahren aufgegeben, die Antennen demontiert und so wie es scheint wird das Gelände nicht weiter durch ein BwDLZ gepflegt.
Bild 1: Gesamtantsicht der Stellung, vom daran vorbeiführenden Waldweg.
Bild 2: Schleuderbeton-Mast, schätze an die 40m Höhe.
Bild 3: Eingangsbereich
Bild 4: Eingangsbereich mit den zwei Gebäuden
Bild 5: Ansicht aus der Ferne, vom etwa 1 km entfernt gelegenden Fernmeldeturm Heubach (Heubach 1), aus 110m Höhe aufgenommen.
Bild 6: Schleuderbeton-Mast, mit Kran auf der oberen Plattform.
Bild 7: Unterkunftsgebäude
Bild 8: nochmal der Mast im Detail
Bild 9: Unterkunftsgebäude und das angebaute Technikgebäude
Bild 10: Technikgebäude im Detail
Hallo Firefighter,
laut Dragoners Bundeswehr OOB 1989 handelt es sich bei Heubach um eine RSS, nicht um eine RSV. Erbaut wohl im Jahre 1989 oder kurz davor.
Im letzten Jahr war ich dienstlich auf dem Wasserturm in Ellenberg, der direkt gegenüber der RSV-Stelle Ellenberg bei Ellwangen liegt.
Die RSV-Stelle wird augenscheinlich noch durch die Bundeswehr genutzt, wenn auch nicht mehr mit dem urspünglichen Zweck.
Auf dem Mast befindet sich ein Breitband-Koaxdipol der Marke Rohde & Schwarz, ich vermute das die Stellung dem SAR-Empfangsnetz dient.
Eventuell werden die empfangenen Signale via Richtfunk an eine Gegenstelle gesendet.
Hallo Firefighter,
laut Dragoners Bundeswehr OOB 1989 handelt es sich bei Ellenberg um eine RSV. Erbaut wohl im Jahre 1989 oder kurz davor. Als Adresse hat er ermittelt: Huebberg 22. Ich dachte immer, diese RSV würde sich hier (49° 1'16.14"N, 10°11'58.99"E) befinden. Wenn es nicht so ist, um was handelt es sich dann bei der von mir benannten Liegenschaft?
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