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Hallo
Der letztgenannte Link ist sehr interessant und lesenswert. Stecken ja viele Infos drin, die es erstmal zu verdauen gilt ;-)
Einerseits ein schöner Aufsatz zum Thema Bunkerbau im Kalten Krieg. Andererseits die Ausführungen des Herrn Habl, weshalb er sich mit dem Bunker beschäftigt. Ja, also wirklich interesssant, wenn man sich die Zeit nimmt, alles durchzulesen.
Die Bildergalerie ist auch schön anzusehen. Nur hier und da wünschte ich mir, der ich leider kein Bunkerexperte bin, einige Erklärungen zu den Bildern.
Z.B. Bilder 29 + 30 : Was ist das für ein bautechnisches Detail?
Und deshalb ... äh ... haben wir uns dazu entschlossen, heute ... äh ... eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, ... äh ... über Grenzübergangspunkte der DDR ... äh ... auszureisen. G.Schabowski, 9.11.1989
Ich bin ja neu in diesem Forum, daher möge man mir Regelverstöße verzeihen. Aber zur Sache. Ihr beschäftigt euch ja u.a. mit den GSVBw´n. Da möchte ich auf einige Ungereimtheiten in euren bisherigen Beiträgen hinweisen, ohne aber gleich als Besserwisser dazustehen.
Die 32 GSV´n waren sowohl Bw-Einrichtungen, wie aber auch Dienststellen der DBP (Post). Es waren immer auch zugleich DBP-Verstärkerstellen (VrSt), in denen nicht nur die Leitungen für das Militär durchliefen, sondern auch ganz gewöhnliche Übertragungswege der DBP. Die Übertragungskapazitäten dieser Verstärkerstellen lagen meistens bei mehren Dutzend Primärgruppen. Eine Primärgruppe konnte 12 Fernsprechübertragungswege oder W(echsestrom)T(elegrafi)-Grundleitungen realisieren. Davon nutzte die Bw nur einen Teil, der Rest war für den zivilen Bedarf gedacht. Das galt übrigens auch für alle anderen Streitkräfte. Alle Verbindungen, die nicht ausschließlich mit truppeneigenem Richtfunk betrieben wurden, verliefen über von der DBP angemieteten Übertragungswegen.
Das Grundnetz der Bw, deren Knotenpunkte die GSV´n waren, bestand aus einem Pool von Übertragungswegen, die im Kabel-, bzw. Richtfunknetz der DBP oder in eigens für die Bw verlegten sog. „Sonderkabelanlagen“ geführt wurden. Diese Übertragungswege waren Eigentum der DBP und wurden von der Bw angemietet. Jede GSV war mit mind. 3 anderen vermascht. So etwas galt auch für die VrSt der DBP. Sie waren über verschiedene Kabelverbindungen mit mindestens 3 Gegen-VrSt verbunden, einer sog. Mehrwegeabstützung. Alle diese Übertragungswege endeten in den GSV´n auf dem sog. Schaltverteiler. An diesem Schaltverteiler wurden sie dann mit speziellen Schnüren oder fest mit Schaltdrähten entweder nur weitergeführt auf einen anderen Übertragungsweg (Durchschaltung) oder in der GSV selbst auf die dort vorhanden Fernschränke F57 geschaltet. Die F57 mit ihren Klinkenfeldern waren die Verteilvermittlungen des Allgem. Fernsprechnetz der Bundeswehr AFNBw. Ein handvermitteltes Fernsprechnetz in 4/2Dr-Technik. D. h., die Fernverbindungen zwischen den 32 VV´n (jede GSV war ja eine) wurden 4-drähtig mit 2 Signalleitungen, also eigentlich physikalisch 6-drähtig realisiert. Die Verbindungen zu den Endvermittlungen mit den Sprechteilnehmern waren überwiegend als 2-dähtige NF-Verbindungen ausgebaut.
Neben den Fernschränken F57 gab es auch noch eine Fernschreibvermittlung, meist FSVm 10/30. Diese stand in einem Extraraum. Auf ihr endeten FS-Leitungen, die entweder in der GSV selbst verarbeitet wurden (z. b. die Schaltbefehle für den Schaltverteiler), oder sie wurden zu den Fernschreibstellen der Endverbraucher, d. h. Fernschreibern außerhalb der GSV bei den Einheiten und Einrichtungen der Bw oder anderer Streitkräfte, weitervermittelt. Neben dem FS-Raum (räumlich gesehen) lag der Kryptoraum. Im Normalfall nur über eine stehst verschlossene Durchreicheklappe zugänglich. Hier standen die Schlüsselgeräte LoMi544m, ElcroTel oder manchmal auch die „ganz geheime“ KW7. In diesen Raum durften nur Mitarbeiter /innen der GSV, die eine besondere Ermächtigung (Kryptoberechtigung) hatten. Das wurde meistens auch einigermaßen streng gehandhabt.
Bundeswehreigene Leitungen, oder besser Übertragungswege, waren in den GSV´n nicht als Kabelverbindungen vorhanden. Es bestanden aber, meistens auf dem Gelände der GSV verteilt, Anschaltemöglichkeiten für RiFu-Gerätesätze, die dann mit spez. Kabeln in die GSV weiterverbunden wurden. Eine andere Möglichkeit war die Einspeisung von Fernsprech- bzw. Fernschreibleitungen über die in der Nähe der GSV´n befindlichen Anschaltekästen AK65. Hier konnte sich die Truppe mit ihrem Feldgeräten direkt auf Übertragungswege schalten, die in der GSV auf dem Schaltverteiler endeten.
Über den Schaltverteiler in den GSV´n konnten relativ schnell Sondernetze geschaltet werden. Die meisten ständigen Sondernetze wie z. B. Einsatz-Stammnetz Luftwaffe (EStNLw) oder GeoPhy(sikalisches)Ber(atungs)N(etz), Führ(ungs)N(etz)Mar(ine) usw. hatten ebenfalls Abzweiger zu den GSV´n, um so schnell und flexibel auf Änderungsanforderungen reagieren zu können.
Allen Netzen der Bw gemeinsam war, dass sie zum überwiegenden Teil im Kabel- und Richtfunknetz der DBP geführt wurden. Der Richtfunk der Bw sollte möglichst in Friedenszeiten nur sparsam verwendet werden und war zudem, was den Weitverkehr anging, meistens für die höheren Kommandoebenen vorgesehen. Oder wenn Postkabel partu nicht in der Nähe waren (wie z.B. bei den Feuerstellungen der FlaRak). Horch und Lausch lässt grüßen.
Übrigens, auch in anderen Themenkomplexen (z.B. ACE-High Rifu-Netz der NATO) bei euch habe ich einige Fehler entdeckt. Aber das wird jetzt doch zur Besserwisserei, wenn ich gleich zu Anfang an Allem und Jedem herum mäkeln würde.
MfG
Ekelfranz
Also ich habe damit kein Problem... im Gegenteil. Wir sind froh über jeden "Neuen" der Ahnung hat- es sind auch noch Moderatorenposten frei und ein Unterforum ist schnell eingerichtet
Allen Netzen der Bw gemeinsam war, dass sie zum überwiegenden Teil im Kabel- und Richtfunknetz der DBP geführt wurden. Der Richtfunk der Bw sollte möglichst in Friedenszeiten nur sparsam verwendet werden und war zudem, was den Weitverkehr anging, meistens für die höheren Kommandoebenen vorgesehen. Oder wenn Postkabel partu nicht in der Nähe waren (wie z.B. bei den Feuerstellungen der FlaRak). Horch und Lausch lässt grüßen.
die Berechtigung des Hinweises Richtfunk nur sparsam zu verwenden, kann ich aus eigener praktischer Erfahrung nur bestätigen . Die Sache ist, an solche Hinweise hält sich halt kaum jemand - besonders höhere Kommandoebenen nicht.
FEK
Ekelfranz, ich freue mich über jeden der etwas besser weiß.
Habe heute bei einer Wanderung im vorderen Odenwald einige PVC-Röhren mit quadratischen Betonköpfen am Wegesrand entdeckt. Die Köpfe hatten Fräßungen mit den Buchstaben BP, wohl Bundepost- und an einigen stellen waren kleine Betonhäuschen zum Teil mit fehlendem Verschlussdeckel zu finden, aus deren zwei Kabelenden mit Art Ventileähnlichen Enden hingen.
Bei einer Baumaßnahme im Verlauf des Weges wurde einmal ein armdickes Kabel gefunden das weder Energiewerke noch Telekom im Plan hatte (lt. Anwohner). Es existiert auch Ein Bild des durchtrennten Kabel von den Baggerarbeiten.
Von einer Grundnetz- und Vermittlungsstelle ist im Raum Bergstraße/Odenwald nichts bekannt !!?
dann beginnen wir mal mit der keinen Antennenkunde :-)
Die länglichen, weißen Panele sind Panel-Antennen mit Richtwirkung (Sektorantennen), verwendet für Mobilfunk.
Die runden Antennen sind Richtfunk-Parabolspiegel für den Gigaherzbereich, mit Folie bespannt.
Im militärischen Bereich sind diese Richtfunkantennen meist ohne Folie, sehen dann aus wie normale Satellitenschüsseln.
Die längliche Antenne mit den vielen Stäben sind Yagi-Richtfunkantennen für den Meterwellenbereich.
Die Antenne auf dem Mast könnte eine Richtfunkantenne im 70cm-Band für BOS-Anwendungen sein.
Der einzelne Stab der nach oben gerichtet ist, ist eine Dipolantenne.
Aufgrund der Größe denke ich mal 4m-Band, BOS-Anwendung ( Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst usw.. )
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Atombunker in Hemau | Für Ostbayerns schönste Seiten besuchen wir eigentlich die schönsten Orte in der Region- Zugegeben, besonders ansehnlich ist der Bunker bei Hemau nicht. …
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