Bunker für den Nationalen Verteidigungsrat
In der Nähe der Ortschaft Prenden, nördlich von Berlin, befindet sich der größte jemals in der DDR gebaute Bunker, Deckname: "Filigran". Hinter einem 200 Meter langen Tunnel sollten fast 500 Menschen Platz finden – darunter Erich Honecker und die 17 Mitglieder des "Nationalen Verteidigungsrates", die im Kriegsfall die Kontrolle über das Land übernommen hätten.
Der Bunker für die oberste politische Führung des Staates war entsprechend konstruiert: Selbst bei der unmittelbaren Detonation einer Atombombe, stärker als die Hiroshima-Bombe, sollte im Inneren kaum eine Bewegung zu spüren sein.Die wichtigsten Räume sind freischwingend an 68 mm dicken Stahlseilen aufgehängt. Stickstoffgefüllte Stoßdämpfer hätten die Wucht der Explosion gedämpft. Auf luxuriöse Ausstattung für die Führungsebene wurde dagegen weitgehend verzichtet. Auf drei unterirdischen Etagen befinden sich 170 Arbeits- und Wohnräume, dazu Nutzflächen wie Lager und Küchen. Der Bunker bei Prenden, 1988 fertiggestellt, ist heute nicht mehr zugänglich.
Quelle:
Gruss und Gut fund Barbarossa

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