Nachkriegsbunker der Bundeswehr in Accum

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  • Horner
    Cold Warrior
    • 24.05.2009
    • 1897

    #1

    Nachkriegsbunker der Bundeswehr in Accum

    Ich habe vor kurzen diesen Bunker auf der Seite des Luftschutzbunkerforums Wilhelmshafen gefunden, der als " NATO-Bunker " bzw. verbunkerte Fernmeldeschaltstelle (GSVBw) genutzt wurde.
    Leider habe ich bis jetzt noch nicht heraus bekommen, welche Einheit hier ihren Dienst versah, wird noch daran gearbeitet.
    Achtet mal im Inneren auf die Toiletten, denn die sehen aus, als wenn sie gerade sauber gemacht wurden.



    Nun sind auch andere darauf Aufmerksam geworden und preisen dieses Bauwerk ebendfalls für den IT-Circus an.
    Es hat den Anschein, das dieses wirklich in Mode kommt, solche Bauwerke für IT-Zwecke zu nutzen, hat aber den Vorteil das es erhalten bleibt und keinen weiteren Vandalismuss zu Opfer fällt.

    http://www.immowelt.de/immobilien/im...px?id=18972145

    Dann schaut mal herein,
    Gruß
    Horner
  • kato
    Cold Warrior
    • 03.03.2009
    • 869

    #2
    Zitat von Horner Beitrag anzeigen
    Es hat den Anschein, das dieses wirklich in Mode kommt, solche Bauwerke für IT-Zwecke zu nutzen, hat aber den Vorteil das es erhalten bleibt und keinen weiteren Vandalismuss zu Opfer fällt.
    Wobei das mit der in der Anzeige genannten EMV-Festigkeit eher wurscht ist. Übliche verwertbare Elemente sind die hohe Anschlags- und Brandsicherheit sowie die absolute Klimakontrolle. Zum Kundenkreis für Betreiber von so was gehören u.a. größere Versicherungsunternehmen, ist durchaus gefragt. Kann man anscheinend ganz gut Geld mit verdienen, braucht aber auch einiges an Investition.

    Bei 2000 m² (und dem Preis) werden die das in der Sparte aber eher nicht loskriegen. Zu groß, zu hohe Betriebskosten. Problematisch an Altbunkern sind zudem teils die Platzverhältnisse und die viel zu hohen Umbaukosten - gerade wenn es um Sachen wie wassergekühlte Racks und ähnliches mit großem Anschlußbedarf geht. So was macht man eher in eigens angelegten Neubauten. Zumindest hier in der Gegend.

    Kommentar

    • Horner
      Cold Warrior
      • 24.05.2009
      • 1897

      #3
      Moin zusammen,
      das ist es ja, was mich zum Nachdenken anregt, ein alter Bunker in einer strukturschwachen Region, der mitten in einen kleinen Ort für solche große Zwecke angepriesen wird. Vor allen Dingen der Preis von 440.000€ und die noch nicht eingeplanten Umbaukosten lassen doch so ein Projekt in andere Dimensionen hochschnellen. Aber vielleicht findet sich ja doch irgendein Investor, der nicht nur heiße Luft blasen will, sondern es mit seinen Projekt, ernst meint. Denn alles ist eine Frage des Geldes, hat man genug von diesen Zahlungsmittel, kann man ungehemmt an solchen Projekten arbeiten um daraus etwas zu machen.
      Denn sogar Kirchen, die nicht mehr genutzt werden wegen den Mangel an Gemeindemitgliedern, will man nicht abreißen, sondern auch einer anderen Verwendung zuführen, wie in Dtmd-Dorstfeld.

      Gruß
      Horner

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