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Für einen starken Verkehr war die aber anfällig für Störungen. Das wusste der WP sicher auch und hätte die Linie schnell unterrbrochen.
Tja, das betrifft natürlich jede Schienenstrecke.
Hier im Norden müssen ja auch immer wieder Gewässer überquert werden.
Ich weiß gar nicht:
Waren die Pioniere in den 1980er Jahren noch befähigt, zerstörte Eisenbahnstrecken wieder herzustellen?
Die Angaben aus "Fahrzeugtypenkatalog Bundeswehr Spezial Heft 04" sind bekannt:
1979 wurden die spezielle Eisenbahnkompanie aufgelöst, des Gerät aber wohl weiterhin bevorratet. Aber das Thema müsste ja auch weiter ausgebildet werden, sonst nutzt das Gerät ja nichts.
Waren die Pioniere in den 1980er Jahren noch befähigt, zerstörte Eisenbahnstrecken wieder herzustellen?
In der HDv 100/500 - Das Heer in der militärischen Landesverteidigung (Stand 1988) heißt es dazu:
Nr. 1115. Für die Wiederherstellung von Brücken ist der Träger der Bau-/Unterhaltungslast - im Regelfall die Deutsche Bundesbahn verantwortlich ...
Nr. 1116. Pioniere des Territorialheeres sind nicht für die Wiederherstellung von Eisenbahnbrücken ausgebildet und ausgerüstet. Ihre Aufgabe kann nur sein, den Träger der Bau-/Unterhaltungslast bei der Wiederherstellung zu unterstützen, wenn die Aufrechterhaltung des Eisenbahnverklehrs auf bestimmten Eisenbahntransportlinien von militärischer Bedeutung ist.
Ausweichübergangsstellen für den Eisenbahnverkehr können mit militärischen Übergangsmitteln nicht eingerichtet oder betrieben werden.
Ergänzung von mir: Die Pioniere des Feldheeres waren erst recht nicht für die Instandsetzung von Eisenbahnstrecken ausgebildet, sie hatten ganz andere Aufgaben.
Wenn das Gerät der aufgelösten Eisenbahnpioniere nach 1979 eingelagert und weiter vorgehalten wurde, dann wahrscheinlich unter dem Aspekt, daß die Bundeswehr das entsprechende Gerät für die Bautrupps der Deutschen Bundesbahn eingelagert hatte. Die Deutsche Bundesbahn hatte zwar auch entsprechende Lager über die alten Bundesländer verteilt, aber mehr Material ist immer noch besser, als zu wenig davon zu haben.
Das bedeutet, der Bahnverkehr wäre im V-Fall wahrscheinlich sehr schnell zum Erliegen gekommen.
Man darf sich hier nicht von irgendwelchen Rückgriffen auf die Eisenbahnpioniere der beiden Weltkriege täuschen lassen. Die Eisenbahnpioniereinheiten der kaiserlichen Armee und der Wehrmacht waren vor allem beim Betrieb von Feldbahnen und von zusätzlich gebauten Eisenbahnstrecken eingesetzt. Betrieb und Unterhaltung der Reichsbahnstrecken waren damals auch weitgehend Sache der Reichsbahn (bzw. im Ersten Weltkrieg der Länderbahnen). Versorgungs- und Militärtransportzüge wurde teils bis in die vordersten Linien von den "blauen" Eisenbahnern, also dem Personal der Reichsbahn gefahren.
Grundsätzlich sind natürlich Eisenbahnverbindungen leichter nachhaltig zu stören als Straßenverbindungen. Im Falle der Heidebahn konnten wir bis jetzt erst herausabeiten, dass diese mit einiger Wahrscheinlichkeit dem Verwundetenabschub und in einem eher überschaubaren Umfang dem Nachschub von Braftstoffen, ggf nur von Flugbetriebstoffen vorgesehen war. Damit dürfte sie in der Priorität der Bekämpfung
des Wp besonders weit oben gestanden haben. Für die Instandhaltung von Verkehrsanlagen war auch im V Fall der Baulastträger, also hier die DB, zuständig. Erst wenn die Baukräfte ein den Einzugsbereich von Bodenkampfhandlungen geraten zu drohen oder die Kapazitäten nicht ausreichen sollten militärische Kräfte eingesetzt werden. Eisenbahnpioniere gab es ja wie vereits mehrfach erwähnt nur in Kompaniestärke als Lehr- und Versuchsverband In den 60er Jahren gab es zeitweilig Planungen entsprechende Geräteeinheiten aufzustellen. Dazu scheint es aber nie gekommen zu sein. In der Fläche waren dazu also keine spezialisierten Pi Kräfte vorhanden. Im beschränkten Maße waren dazu aber andere Pioniere befähigt, insbesondere die Pionierregimenter der Wehrbereiche. So wurden Reservisten in den Pi Ausb Zentr im Aufgleisen von Wagons ausgebildet, weiter im Brückenbau mit dem vom Baulastträger vorhaltenen Brückengerät. Teilweise war das ehemaliges Bundeswehrgerät wie die Se Brücke, teilweise aber auch Gerät, was nie in der Bw vorhanden war. Die Vorbereitungen der DB hierzu waren recht umfangreich, so monierte der Bundesgerichtshof in den 90ern, dass noch 400 Brücken, 14 Mobile Stellwerke und große Vorräte an Baumaterial, Signal- und Fernmeldegerät eingelagert waren. Sehr weit oben dürfte diese Bahnline sber auch in der Inst Priorität nicht gelegen haben. Bedeutender dürften im Bereich die Bahnlinien für den Aufmarsch des I NL und III US Korps gewesen sein und später die Hauptlinien des Eisrnbahntransortes. Im Bolig taucht auf, dass für das I. Korps mindestens 1 solche offen gehalten werden sollte.
Die Vorbereitungen der DB hierzu waren recht umfangreich, so monierte der Bundesgerichtshof in den 90ern, dass noch 400 Brücken, 14 Mobile Stellwerke und große Vorräte an Baumaterial, Signal- und Fernmeldegerät eingelagert waren.
Gehe ich recht in der Annahme, dass da Bundesrechnungshof stehen sollte?
mir wurde der Link auf ein Video zugeschickt, welches eine Durchfahrt durch die in diesem Thread genannten Bahnhöfe Ströhen-Wagenfeld und Ströhen (Han.) im Jahr 1994 zeigt. Aus dem Führerstand gefilmt, zeigt sich ein bisschen von der Auslegung der Bahnhöfe - wohl weitgehend noch im Zustand entsprechend dem Kalten Krieg.
Den Bahnhof Ströhen-Wagenfeld sieht man ab 2:28.
Der Bahnhof sollte als "Eisenbahnkesselwagen-Abstellplatz" dienen.
Rechts zweigt das Gleis 3 ab, hatte gut 300m nutzbare Länge und noch weiter rechts Gleis 4 mit 205m.
Da passen also zahlreiche Kesselwagen rein.
Der Bahnhof Ströhen (Han.) ab 7:52. Durchfahrt auf Gleis 1.
Dort sollte die "Eisenbahnkesselwagen-Ausgabestelle Flugkraftstoff" mit 300 cbm F-40 eingerichtet werden.
Rechts liegt das 330m lange Gleis 3. Erkennbar ist die feste Ladestraße direkt neben dem Gleis, auf fast der gesamten Länge.
Perfekt, um dort von Kesselwagen auf alle Arten Straßentransport umzufüllen.
Nach links geht vom Überhol-Gleis 2 das Anschlussgleis zum Torfwerk raus, nutzbare Länge 210m. Ist m.E. aber nicht nötig, gewesen, dieses auch zu nutzen.
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