Hier können alle vorhandenen und ehemaligen Eisenbahnverladeanlagen im Landkreis Nürnberger Land vorgestellt und besprochen werden.
Eisenbahnverladeanlagen im Landkreis Nürnberger Land [LAU]
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Eisenbahnverladeanlage »Hartmannshof« [LAU]
- Bahnhof HARTMANNSHOF: Zufahrt über Bahnhofstraße
- Bahnstrecke 5904; Nürnberg – Irrenlohe
- 1 Kopframpe†
- 1 Ladegleis†
- Kein Militärstandort
Die Rampe befand sich am äußersten Ende der nordöstlichen Bahnhofsausfahrt rechts der Strecke in Fahrtrichtung Neukirchen.
Stand 2024 ist das Rampengleis abgebaut, die Rampe befindet sich vermutlich noch unter dichtem Bewuchs.
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Eisenbahnverladeanlage »Güntersthal« [LAU]
- Anst GÜNTERSTHAL: Zufahrt über St 2162, Abzweig nach Hartenstein
- Bahnstrecke 5903; Nürnberg – Cheb
- 1 Kopf- und Seitenrampe
- 1 Ladegleis†
- Kein Militärstandort
An der Bahnstrecke Nürnberg-Bayreuth gab es auf freier Strecke beim Weiler Güntersthal, eingezwängt im engen Tal zwischen Sonnenburg- und Gotthard-Tunnel (nicht der in der Schweiz) ein Anschlussgleis mit Kopf- und Seitenrampe. Das Gleis war zwar nur kurz, ich kann mir aber vorstellen, dass es wegen der kaum angreifbaren Lage militärisch interessant war. Die massive Bauweise der Rampe spricht auch dafür.
Die Rampe ist 2024 noch vorhanden, das Gleis aber abgebaut.
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Eisenbahnverladeanlage »Neuhaus an der Pegnitz« [LAU]
- Bahnhof NEUHAUS AN DER PEGNITZ: Zufahrt über Bahnhofstraße
- Bahnstrecke 5903; Nürnberg – Cheb
- 1 Kopf- und Seitenrampe
- 1 Ladegleis†
- Kein Militärstandort
Das Ladegleis ist Stand 2024 komplett zurückgebaut, die Rampe ist in schlechtem Zustand weitgehend zugewachsen erhalten. Der Bereich dient als Lagerplatz.
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Eisenbahnverladeanlage »Feucht« [LAU]
- Bahnhof FEUCHT: Zufahrt über Bahnhofstraße
- Bahnstrecke 5850; Regensburg – Nürnberg
- 1 Kopf(- und Seiten†)rampe
- 1 Ladegleis
- Verladeanlage für »Feucht Army Airfield« (US)† und »Feucht Storage Facilities« (US)†
Bis Mitte der 1980er Jahre handelte es sich um die klassische Anordnung einer Kopframpe mit kurzer Seitenrampe an einem Güterschuppen. Nach Abriss des Güterschuppens wurde offenbar auch der Seitenrampenabschnitt beseitigt und die Kopframpe verstärkt.
Stand 2024 ist das Ladegleis noch vorhanden und mitsamt seitlicher Ladestraße in den Unterlagen der DB gelistet. Die Kopframpe sieht aus, als sei sie schon länger nicht mehr benutzt worden und wird bei der DB auch nicht mehr genannt.
Weitere Bahnstrecken:
5933; Feucht – Altdorf
(ohne Nummer); Feucht – Wendelstein† (1960 stillgelegt)Angehängte Dateien
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Eisenbahnverladeanlage »Feucht Storage Facilities« [LAU]
- Awanst MUNA ab Bahnhof FEUCHT: Zufahrt über Muna-Gelände
- Bahnstrecke 5850; Regensburg – Nürnberg
- 1 Seitenrampe†
- 1 Ladegleis†
- Verladeanlage für »Feucht Army Airfield« (US)† und »Feucht Storage Facilities« (US)†
Im südöstlichen Teil des Geländes der früheren Heeresmunitionsanstalt Feucht befand sich ein Gleisanschluss mit mehreren Ladegleisen. An einem der Gleise war eine ausgedehnte Seitenrampe angeordnet. Auch wenn sie wohl hauptsächlich als klassische Laderampe genutzt wurde, war sie auch zur Fahrzeugverladung auf Eisenbahnwagen geeignet.
Südlich davon verlief in einem Bogen ein weiteres Gleis entlang des Tanklagers, das sich in zwei Ladegleise mit befestigtem Unterbau aufspaltete und hauptsächlich zur Betriebsstoffanlieferung in Kesselwagen diente.
Luftbilder aus den 1950er Jahren lassen noch weitere durch Bombenkrater unterbrochene Gleisanlagen erkennen, die offenbar von der US-Armee nicht wiederaufgebaut und teilweise durch den Landeplatz überbaut wurden.Angehängte Dateien
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Eisenbahnverladeanlage »Neunkirchen am Sand« [LAU]
- Bahnhof NEUNKIRCHEN AM SAND: Zufahrt über Bahnhofstraße
- Bahnstrecke 5903; Nürnberg – Cheb
- 1 Kopf- und Seitenrampe(†)
- 1 Ladegleis
- Kein Militärstandort, Verladeanlage für Firma FAUN
Die Kopframpe mit kurzer Seitenrampe ist 2024 noch im schlechten Zustand erhalten, aber stillgelegt. Das Rampengleis wurde erneuert, aber vor der Rampe mit einem Prellbock abgeschlossen.
Die Firma Faun, ursprünglich in Ansbach und Nürnberg ansässig, produzierte auch Militärfahrzeuge, vor allem schwere LKW. Inzwischen gehört sie zum japanischen Hersteller von Fahrzeugkranen Tadano.
Weitere Bahnstrecken:
5925; Neunkirchen am Sand – Simmelsdorf-Hüttenbach
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Eisenbahnverladeanlage »Lauf rechts der Pegnitz« [LAU]
- Bahnhof LAUF RECHTS DER PEGNITZ: Zufahrt über Raiffeisenstraße
- Bahnstrecke 5903; Nürnberg – Cheb
- 1 Kopf- und Seitenrampe
- 1 Ladegleis†
- Kein Militärstandort
Die Kopframpe mit kurzer Seitenrampe ist außer Betrieb. Das Rampengleis ist abgebaut.
Reste der Rampe sind wenige Meter westlich der Überführung der Simonshofer Straße noch auf der Südseite der Streckengleise in dichtem Bewuchs erkennbar. Die frühere straßenseitige Zufahrt zur Rampe dient als Parkplatz.
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Eisenbahnverladeanlage »Lauf links der Pegnitz« [LAU]
- Bahnhof LAUF LINKS DER PEGNITZ: Zufahrt über Eckertstraße
- Bahnstrecke 5904; Nürnberg – Irrenlohe
- 1 Kopf- und Seitenrampe†
- 1 Ladegleis†
- Kein Militärstandort
Die Kopf- und Seitenrampe unmittelbar westlich des Güterschuppens ist ebenso wie das Rampengleis zurückgebaut. Am Ort der Anlage befindet sich jetzt die Fußwegrampe in die Bahnsteigunterführung, die frühere straßenseitige Zufahrt dient als Fahrradparkplatz.
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Eisenbahnverladeanlage »Hersbruck links der Pegnitz« [LAU]
- Bahnhof HERSBRUCK LINKS DER PEGNITZ: Zufahrt über Ostbahnstraße
- Bahnstrecke 5904; Nürnberg – Irrenlohe
- 1 Kopf- und Seitenrampe
- 1 Ladegleis†
- Kein Militärstandort
Die Kopframpe mit kurzer Seitenrampe ist noch unbenutzt vorhanden, das Ladegleis ist rückgebaut.
Diese Rampe ist in der von NEMERE geposteten Karte nicht erwähnt, dafür aber eine Stellmöglichkeit für eine mobile Rampe, vermutlich an der Ladestraße gegenüber des Empfangsgebäudes.Zuletzt geändert von klaus_erl; 13.08.2024, 14:59.
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Eisenbahnverladeanlage »Hersbruck rechts der Pegnitz« [LAU]
Bahnhof HERSBRUCK RECHTS DER PEGNITZ: Zufahrt über Bahngelände
Bahnstrecke 5903; Nürnberg – Cheb
1 Kopf- und Seitenrampe
1 Ladegleis
Kein Militärstandort
Rampe und Gleis machen einen benutzbaren Eindruck. Das Gleis im ehemaligen DB-Ladehof gehört jetzt zu einem Privatanschluss. Sie ist in der von Nemere geposteten Karte dargestellt.
Im westlichen Bahnhofsbereich gab es eine weitere seitliche Rampe mit in einer Schleife geführter straßenseitiger Zufahrt. Die Größe des Schattenwurfs auf den historischen Luftbildern lässt auf eine hochgelegene Kipprampe zur Verladung in offene Güterwagen schließen.
Weitere Bahnstrecken:
5925; Hersbruck – Pommelsbrunn (ab Bahnhofsteil Herspruck (rechts) Ost, Verbindung zur Strecke nach Irrenlohe)
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