Eisenbahnverladeanlagen im Landkreis Cham [CHA]

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  • Geograph
    Wallmeister
    • 10.05.2006
    • 7495

    #1

    Eisenbahnverladeanlagen im Landkreis Cham [CHA]

    .

    Hier können alle vorhandenen und ehemaligen Eisenbahnverladeanlagen im Landkreis Cham vorgestellt und besprochen werden.
    sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H
  • klaus_erl
    Cold Warrior
    • 14.04.2013
    • 1059

    #2
    Eisenbahnverladeanlage »Furth im Wald 1« [SAD]
    • Bahnhof FURTH IM WALD: Zufahrt über Am Verladebahnhof
    • Bahnstrecke 5800; Schwandorf – Furth im Wald
    • 1 Seitenrampe(†?)
    • 1 Ladegleis
    • Kein Militärstandort


    Die Rampe ist 2024 vorhanden, allerdings ist das Rampengleis stark mit Buschwerk und kleinen Bäumen bewachsen.
    Allerdings ist die Rampe im Plan des DB-Infrastrukturregisters nach wie vor verzeichnet, nicht aber im Ladestellenkatalog, es fehlt auch offenbar die Anschlussweiche. Vermutlich ist die Rampe stillgelegt, der genaue Zustand ist noch zu klären.

    Weitere Bahnstrecken:
    5801; Plzeň – Furth im Wald (Streckennummer Furth bis Grenze, danach Infrastruktur der Správa železnic)
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    Zuletzt geändert von klaus_erl; 03.08.2024, 10:00.

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    • klaus_erl
      Cold Warrior
      • 14.04.2013
      • 1059

      #3
      Eisenbahnverladeanlage »Furth im Wald 2« [SAD]
      • Bahnhof FURTH IM WALD: Zufahrt über Am Verladebahnhof
      • Bahnstrecke 5800; Schwandorf – Furth im Wald
      • 1 Kopf- und Seitenrampe†
      • 2 Ladegleise†
      • Kein Militärstandort


      Wenige Meter westlich der vorher beschriebenen Anlage befand sich eine zweigleisige Kopframpe mit dazwischen angeordneter Seitenrampe.
      Stand 2024 sind noch Rampenreste unter dichtem Bewuchs erkennbar. Die Rampengleise liegen zwar noch, sind aber ohne Anschlussweiche.

      Weitere Bahnstrecken:
      5801; Plzeň – Furth im Wald (Streckennummer Furth bis Grenze, danach Infrastruktur der Správa železnic)
      Angehängte Dateien

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      • klaus_erl
        Cold Warrior
        • 14.04.2013
        • 1059

        #4
        Eisenbahnverladeanlage »Cham« [CHA]
        • Bahnhof CHAM: Zufahrt über Sonnenstraße
        • Bahnstrecke 5800; Schwandorf – Furth im Wald
        • 1 Kopf- und Seitenrampe
        • 2 Ladegleise†
        • Verladeanlage für »Nordgaukaserne« (Bw), »Camp Reed (Rötz)« (US)†?


        Die Kopframpe ist klar 2024 erkennbar vorhanden, die ca.180m lange Seitenrampenkante am nördlichen Ladegleis ist stark bewachsen.
        Beide Ladegleise sind rückgebaut.

        Weitere Bahnstrecken:
        5810; Cham – Waldmünchen
        5811; Cham – Bad Kötzting (weiter als Strecke 9580 der Regentalbahn nach Lam)
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        • klaus_erl
          Cold Warrior
          • 14.04.2013
          • 1059

          #5
          Eisenbahnverladeanlage »Roding 1« [CHA]
          • Bahnhof RODING: Zufahrt über Roding am Bahnhof (Ortsname im Straßennamen korrekt)
          • Bahnstrecke 5800; Schwandorf – Furth im Wald
          • 1 Kopf- und Seitenrampe
          • 1 Ladegleis†
          • Verladeanlage für »Arnulf-Kaserne« (Bw)


          Die Kopframpe mit kurzer Seitenrampe an der Güterhalle ist 2024 leicht überwuchert noch vorhanden. Das Ladegleis ist rückgebaut.
          Auf einigen Luftbildern entsteht der Eindruck, dass an die Kopframpe anschließend eine weitere Seitenrampe bestand. Dies ist aber nicht der Fall, es handelt sich nur um die Kantenbefestigung der Kopframpe zum Nachbargleis hin und anschließend um den alten stillgelegten Hausbahnsteig. Eine Seitenrampe bestand etwas weiter westlich, beschrieben im nächsten Beitrag.
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          • klaus_erl
            Cold Warrior
            • 14.04.2013
            • 1059

            #6
            Eisenbahnverladeanlage »Roding 2« [CHA]
            • Bahnhof RODING: Zufahrt über Roding am Bahnhof (Ortsname im Straßennamen korrekt)
            • Bahnstrecke 5800; Schwandorf – Furth im Wald
            • 1 Seitenrampe
            • 1 Ladegleis†
            • Verladeanlage für »Arnulf-Kaserne« (Bw)


            Westlich des Empfangsbebäudes befand sich auf der Südseite der Bahn eine Seitenrampe an dem Gleis, das auch den Hausbahnsteig bediente. Weiterhin besaß der Bahnsteig zwei einseitige Schüttbahnsteige an den nächsten beiden Gleisen mit ebenerdigem Übergang.
            Stand 2024 entstand weiter im Westen auf Höhe der Seitenrampe beginnend und sich westlich erstreckend ein neuer Mittelbahnsteig mit Überführung als Zugang. Dafür wurde eines der alten Gleise rückgebaut und das südlichste etwas von der Seitenrampe und der alten Bahnsteigkante zum neuen Bahnsteig hin abgerückt. Die Rampe selbst existiert noch als Rasenfläche, der Rand der alten Gleislage zur Rampe hin ist mit Gestäuch bewachsen.
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            • klaus_erl
              Cold Warrior
              • 14.04.2013
              • 1059

              #7
              Um 1960 diente mein Vater bei der Bundeswehr in Roding, zur genauen Einheit muss ich ihn mal fragen. Damals bestand noch nicht die Fahrtmöglichkeit von der Kaserne über die autobahnähnlich ausgebaute B85. Stattdessen mussten sie von der Kaserne zur Verladung direkt durch die Ortszentren von Roding und Mitterdorf fahren. Dort spielten sich ähnliche Szenen ab, wie von Nemere für Parsberg beschrieben, wenn auch ohne stocktaube alte Frauen, dafür mit Bauern und ihren Ochsengespannen, die sich von dem "neumodischen Kram" (die Kaserne existierte noch ncht lange) nicht aus der Ruhe bringen ließen. Auch die provozierten Fehlzündungen der Panzer, wenn ich mich korrekt an seine Erzählung erinnere waren es M41, gehörten zum Programm.

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              • Nemere
                Cold Warrior
                • 12.06.2008
                • 2880

                #8
                Zitat von klaus_erl Beitrag anzeigen
                Um 1960 diente mein Vater bei der Bundeswehr in Roding, (....) wenn ich mich korrekt an seine Erzählung erinnere waren es M41, gehörten zum Programm.
                In Roding gab es Ende der 1950er bis Mitte der 1960er Jahre folgende Bundeswehreinheiten:

                Panzer-Aufklärungs-Btl 4 (ab 1959). Hier fuhren zahlreiche M 41 und SPz (k) und als Bergepanzer M 74.

                Feld-Artillerie-Btl 115 (Febr. 1959 - April 1963, nach Neunburg v. Wald). Damals noch mit Feldhaubitze 105 mm, gezogen von LKw oder auf Geräteträger 8/15 sowie SPz (k).

                Panzerflugabwehrbatterie 110 (Juli 1959 – Okt. 1965). Ausgestattet mit M 42, Flak 40 mm L/70 und einigen SPz (k)

                Versorgungs-Btl 116 (Stab und 1. Kp). Keine Kettenfahrzeuge

                Mittlere Instandsetzungskompanie 4 (Feb. 1959 - Okt. 1966). Einige Bergepanzer, wahrscheinlich noch M 74.

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                • klaus_erl
                  Cold Warrior
                  • 14.04.2013
                  • 1059

                  #9
                  Ich habe gerade mit ihm telefoniert, es war das Panzer-Aufklärungs-Btl 4.

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