Hier können alle vorhandenen und ehemaligen Eisenbahnverladeanlagen im Landkreis Cham vorgestellt und besprochen werden.
Eisenbahnverladeanlagen im Landkreis Cham [CHA]
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Eisenbahnverladeanlage »Furth im Wald 1« [SAD]
- Bahnhof FURTH IM WALD: Zufahrt über Am Verladebahnhof
- Bahnstrecke 5800; Schwandorf – Furth im Wald
- 1 Seitenrampe(†?)
- 1 Ladegleis
- Kein Militärstandort
Die Rampe ist 2024 vorhanden, allerdings ist das Rampengleis stark mit Buschwerk und kleinen Bäumen bewachsen.
Allerdings ist die Rampe im Plan des DB-Infrastrukturregisters nach wie vor verzeichnet, nicht aber im Ladestellenkatalog, es fehlt auch offenbar die Anschlussweiche. Vermutlich ist die Rampe stillgelegt, der genaue Zustand ist noch zu klären.
Weitere Bahnstrecken:
5801; Plzeň – Furth im Wald (Streckennummer Furth bis Grenze, danach Infrastruktur der Správa železnic)Angehängte DateienZuletzt geändert von klaus_erl; 03.08.2024, 10:00.
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Eisenbahnverladeanlage »Furth im Wald 2« [SAD]
- Bahnhof FURTH IM WALD: Zufahrt über Am Verladebahnhof
- Bahnstrecke 5800; Schwandorf – Furth im Wald
- 1 Kopf- und Seitenrampe†
- 2 Ladegleise†
- Kein Militärstandort
Wenige Meter westlich der vorher beschriebenen Anlage befand sich eine zweigleisige Kopframpe mit dazwischen angeordneter Seitenrampe.
Stand 2024 sind noch Rampenreste unter dichtem Bewuchs erkennbar. Die Rampengleise liegen zwar noch, sind aber ohne Anschlussweiche.
Weitere Bahnstrecken:
5801; Plzeň – Furth im Wald (Streckennummer Furth bis Grenze, danach Infrastruktur der Správa železnic)
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Eisenbahnverladeanlage »Cham« [CHA]
- Bahnhof CHAM: Zufahrt über Sonnenstraße
- Bahnstrecke 5800; Schwandorf – Furth im Wald
- 1 Kopf- und Seitenrampe
- 2 Ladegleise†
- Verladeanlage für »Nordgaukaserne« (Bw), »Camp Reed (Rötz)« (US)†?
Die Kopframpe ist klar 2024 erkennbar vorhanden, die ca.180m lange Seitenrampenkante am nördlichen Ladegleis ist stark bewachsen.
Beide Ladegleise sind rückgebaut.
Weitere Bahnstrecken:
5810; Cham – Waldmünchen
5811; Cham – Bad Kötzting (weiter als Strecke 9580 der Regentalbahn nach Lam)Angehängte Dateien
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Eisenbahnverladeanlage »Roding 1« [CHA]
- Bahnhof RODING: Zufahrt über Roding am Bahnhof (Ortsname im Straßennamen korrekt)
- Bahnstrecke 5800; Schwandorf – Furth im Wald
- 1 Kopf- und Seitenrampe
- 1 Ladegleis†
- Verladeanlage für »Arnulf-Kaserne« (Bw)
Die Kopframpe mit kurzer Seitenrampe an der Güterhalle ist 2024 leicht überwuchert noch vorhanden. Das Ladegleis ist rückgebaut.
Auf einigen Luftbildern entsteht der Eindruck, dass an die Kopframpe anschließend eine weitere Seitenrampe bestand. Dies ist aber nicht der Fall, es handelt sich nur um die Kantenbefestigung der Kopframpe zum Nachbargleis hin und anschließend um den alten stillgelegten Hausbahnsteig. Eine Seitenrampe bestand etwas weiter westlich, beschrieben im nächsten Beitrag.
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Eisenbahnverladeanlage »Roding 2« [CHA]
- Bahnhof RODING: Zufahrt über Roding am Bahnhof (Ortsname im Straßennamen korrekt)
- Bahnstrecke 5800; Schwandorf – Furth im Wald
- 1 Seitenrampe
- 1 Ladegleis†
- Verladeanlage für »Arnulf-Kaserne« (Bw)
Westlich des Empfangsbebäudes befand sich auf der Südseite der Bahn eine Seitenrampe an dem Gleis, das auch den Hausbahnsteig bediente. Weiterhin besaß der Bahnsteig zwei einseitige Schüttbahnsteige an den nächsten beiden Gleisen mit ebenerdigem Übergang.
Stand 2024 entstand weiter im Westen auf Höhe der Seitenrampe beginnend und sich westlich erstreckend ein neuer Mittelbahnsteig mit Überführung als Zugang. Dafür wurde eines der alten Gleise rückgebaut und das südlichste etwas von der Seitenrampe und der alten Bahnsteigkante zum neuen Bahnsteig hin abgerückt. Die Rampe selbst existiert noch als Rasenfläche, der Rand der alten Gleislage zur Rampe hin ist mit Gestäuch bewachsen.Angehängte Dateien
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Um 1960 diente mein Vater bei der Bundeswehr in Roding, zur genauen Einheit muss ich ihn mal fragen. Damals bestand noch nicht die Fahrtmöglichkeit von der Kaserne über die autobahnähnlich ausgebaute B85. Stattdessen mussten sie von der Kaserne zur Verladung direkt durch die Ortszentren von Roding und Mitterdorf fahren. Dort spielten sich ähnliche Szenen ab, wie von Nemere für Parsberg beschrieben, wenn auch ohne stocktaube alte Frauen, dafür mit Bauern und ihren Ochsengespannen, die sich von dem "neumodischen Kram" (die Kaserne existierte noch ncht lange) nicht aus der Ruhe bringen ließen. Auch die provozierten Fehlzündungen der Panzer, wenn ich mich korrekt an seine Erzählung erinnere waren es M41, gehörten zum Programm.
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In Roding gab es Ende der 1950er bis Mitte der 1960er Jahre folgende Bundeswehreinheiten:Zitat von klaus_erl Beitrag anzeigenUm 1960 diente mein Vater bei der Bundeswehr in Roding, (....) wenn ich mich korrekt an seine Erzählung erinnere waren es M41, gehörten zum Programm.
Panzer-Aufklärungs-Btl 4 (ab 1959). Hier fuhren zahlreiche M 41 und SPz (k) und als Bergepanzer M 74.
Feld-Artillerie-Btl 115 (Febr. 1959 - April 1963, nach Neunburg v. Wald). Damals noch mit Feldhaubitze 105 mm, gezogen von LKw oder auf Geräteträger 8/15 sowie SPz (k).
Panzerflugabwehrbatterie 110 (Juli 1959 – Okt. 1965). Ausgestattet mit M 42, Flak 40 mm L/70 und einigen SPz (k)
Versorgungs-Btl 116 (Stab und 1. Kp). Keine Kettenfahrzeuge
Mittlere Instandsetzungskompanie 4 (Feb. 1959 - Okt. 1966). Einige Bergepanzer, wahrscheinlich noch M 74.
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