Eisenbahnverladeanlagen im Landkreis Straubing-Bogen [SR]
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Eisenbahnverladeanlage »Bogen« [SR]
- Bahnhof BOGEN: Zufahrt über Güterstraße
- Bahnstrecke 5812; Straubing – Bogen (– Miltach†)
- 1 Kopf- und Seitenrampe†
- 1 Ladegleis†
- Verladeanlage für die »Graf-Aswin-Kaserne« (Bw)
Die Rampe war um 2010 noch zu erkennen, inzwischen ist der Bereich verfüllt. Die Strecke ist ab dem Bahnhof Bogen stillgelegt und rückgebaut, der Prellbock auf dem Streckengleis steht wenige Meter vor dem ehemaligen Rampenstandort.
Obwohl die Kaserne unmittelbar am früheren Haltepunkt Bogen Ost liegt war dort nie eine Verlademöglichkeit.
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Eisenbahnverladeanlage »Feldkirchen Gäubodenkaserne 1« [SR]
- Awanst GÄUBODENKASERNE ab Bahnhof STRAUBING: Zufahrt über Kasernengelände
- Bahnstrecke 5830; Passau – Obertraubling
- 1 Kopf- und Seitenrampe
- 1 Ladegleis
- Verladeanlage für die »Gäubodenkaserne« (Bw)
Die Kopframpe mit etwa 70m langer Seitenrampe (Gleislänge ca. 130m bis zur ersten Weiche sowie 250m gesamt) ist benutzbar.
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Eisenbahnverladeanlage »Feldkirchen Gäubodenkaserne 2« [SR]
- Awanst GÄUBODENKASERNE ab Bahnhof STRAUBING: Zufahrt über Kasernengelände
- Bahnstrecke 5830; Passau – Obertraubling
- 1 Kopframpe
- 1 Ladegleis
- Verladeanlage für die »Gäubodenkaserne« (Bw)
Bei dieser Rampe sind geschoben vom Bahnhof Straubing gut 500m Zuglänge möglich, wenn man die Garnitur zieht wegen der Lage der Umfahrweichen etwa 280m. Die Anlage ist nutzbar.
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Eisenbahnverladeanlage »Geiselhöring« [SR]
- Bahnhof GEISELHÖRING: Zufahrt über Alfred-Heindl-Straße
- Bahnstrecke 5630; Neufahrn – Radldorf
- 1 Kopf- und Seitenrampe†
- 1 Ladegleis†
- Kein Militärstandort
Die Rampe und das Ladegleis sind nicht mehr vorhanden, der Bereich der früheren Rampe dient als Parkplatz.
Am Bahnhof Geiselhöring verzweigte sich die Hauptstrecke der "Königlich privilegirte Actiengesellschaft der bayerischen Ostbahnen" von München über Landshut nach Regensburg und Passau. Züge von Regensburg nach Passau mussten in Geiselhöring die Fahrtrichtung ändern, dafür war der Bahnhof recht großzügig ausgebaut und hatte auch Anlagen zum Abstellen und Versorgen von Dampflokomotiven. Da diese Betriebsführung aufwändig war und beim zunehmenden Verkehr nicht befriedigen konnte, baute die Ostbahn die Strecke von Neufahrn nach Obertraubling, welche die Fahrt von München nach Regensburg wesentlich verkürzte, sowie die Verbindung von Sünching nach Straubing, welche das Kopfmachen der Züge von Regensburg nach Passau ersparte. Dadurch, sowie durch die nach der Verstaatlichung der Ostbahn von der Staatsbahn gebaute Abkürzungsstrecke von Landshut nach Plattling verloren die Strecken über Geiselhöring erheblich an Bedeutung. Die Verbindung nach Sünching wurde 1896 komplett aufgelassen, die Strecke nach Straubing wurde nördlich von Geiselhöring neu trassiert und mündet bei Radldorf in die Strecke Regensburg – Passau. Geiselhöring ist seither nur noch Zwischenstation an einer Strecke Lokaler Bedeutung, seine Gleisanlagen wurden nach und nach immer weiter reduziert.
Weitere Bahnstrecken:
ohne Nummer; Geiselhöring – Sünching†
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Eisenbahnverladeanlage »Straßkirchen« [SR]
- Bahnhof STRASSKIRCHEN: Zufahrt über Bahnhofstraße
- Bahnstrecke 5830; Passau–Obertraubling
- 1 Kopf- und Seitenrampe†
- 1 Ladegleis†
- Kein Militärstandort
Rampe und Ladegleis existieren nicht mehr. An ihrer Stelle befindet sich das Betriebsgelände eines Bauunternehmers.
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