Eisenbahnverladeanlagen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen [GAP]
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[GAP] Garmisch-Partenkirchen
Die Kopf- und Seitenrampe befand sich im Ladehof südlich von Empfangsgebäude und Güterschuppen auf der Ostseite der Gleisanlagen.
Stand 2024 sind Rampe und Gleise beseitigt und der Bereich ist neu bebaut.
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[GAP] Murnau
Die eingleisige Kopframpe, an der beiderseits jeweils ein weiteres Gleis eine Seitenrampenkante bediente, befand sich im südlichen Bahnhofsbereich zwischen den früheren Staatsbahngleisen und denen der LAG-Strecke nach Oberammergau.
Stand 2024 sind Rampe und Gleise beseitigt, die Fläche wird als Parkplatz genutzt.Angehängte Dateien
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[GAP] Mittenwald
Südlich von Empfangsgebäude und früherer Güterabfertigung befindet sich auf der Westseite der Gleise die Kopf- und Seitenrampe.
Diese ist 2024 noch in Betrieb.Angehängte Dateien
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Eisenbahnverladeanlage »Murnau am Staffelsee« [GAP]
- Bahnhof MURNAU AM STAFFELSEE: Zufahrt über Bahnhofplatz
- Bahnstrecke 5504; München – Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald Grenze
- 1 Kopf- und Seitenrampe†
- 3 Ladegleise†
- Verladeanlage für die »Kemmel-Kaserne« (Bw), »Werdenfelser Kaserne« (Bw)
Die Kopframpe mit beidseitigen Seitenrampen ist ebenso wie die zugehörigen Ladegleise zurückgebaut. Die Fläche dient als Parkplatz.
Weitere Eisenbahnstrecken:
5451; Murnau – Oberammergau
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Eisenbahnverladeanlage »Garmisch-Partenkirchen« [GAP]
- Bahnhof GARMISCH-PARTENKIRCHEN: Zufahrt über Lagerhausstraße
- Bahnstrecke 5504; München – Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald Grenze
- 1 Kopf- und Seitenrampe†
- 1 Ladegleis†
- Verladeanlage für die »Sheridan Barracks« (US), »Artillery-Kaserne« (US)†
Die Rampe ist ebenso wie der komplette Ladehor rückgebaut. Das Gelände wurde mit Wohngebäuden überbaut.
Weitere Bahnstrecken:
5452; Garmisch-Partenkirchen – Griesen Grenze (Außerfernbahn)
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Eisenbahnverladeanlage »Mittenwald« [GAP]
- Bahnhof MITTENWALD: Zufahrt über Bahnhofplatz
- Bahnstrecke 5504; München – Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald Grenze
- 1 Kopf- und Seitenrampe
- 2 Ladegleise
- Verladeanlage für die »Edelweiß-Kaserne« (Bw), »Karwendel-Kaserne« (Bw), »Luttensee-Kaserne« (Bw)
Die Verladeanlage ist 2024 noch in Betrieb.
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Eisenbahnverladeanlage »Uffing am Staffelsee« [GAP]
- Bahnhof UFFING AM STAFFELSEE: Zufahrt über Lagerhausstraße
- Bahnstrecke 5504; München–Garmisch - Partenkirchen
- 1 Kopf- und Seitenrampe†
- 1 Ladegleis†
- Kein Militärstandort
Rampe und Ladegleis sind zurückgebaut, am Standort der Rampe steht 2024 ein Gebäude.
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In Gamisch-Partenkirchen gab es östlich der Bahnlinie von München, im Gebiet zwischen Falkenstraße, Herbststraße und Martinswinkelstraße einen größeren Gleisanschluss zwischen vielen Lagerhallen?, in dessen südwestlichem Bereich bis Ende der 1070er oder Anfang der 1980er Jahre auch eine Kopf- und Seitenrampe existierte. Handelte es sich dabei um eine militärische Anlage?
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Nach meinem Kenntisstand KEINE militärische Anlage. Garmisch-Partenkirchen war relativ gering mit Truppen belegt. Die Amerikaner nutzten es vor allem für Schulungseinrichtungen und als Recreation-Center, die Bundeswehr im erster Linie für den Divisionsstab der Gebirgsdivision. Es keine größeren Mobilmachungsstützpunkte oder Versorgungseinrichtungen, die außer den Kasernen weitere großflächige Anlagen erfordert hätten.Zitat von klaus_erl Beitrag anzeigenIn Gamisch-Partenkirchen gab es östlich der Bahnlinie von München, im Gebiet zwischen Falkenstraße, Herbststraße und Martinswinkelstraße einen größeren Gleisanschluss zwischen vielen Lagerhallen?, in dessen südwestlichem Bereich bis Ende der 1070er oder Anfang der 1980er Jahre auch eine Kopf- und Seitenrampe existierte. Handelte es sich dabei um eine militärische Anlage?
Auch zu Wehrmachtszeiten gab es in GAP keine militärische Anlage in diesem Bereich. Eigene Gleisanschlüsse wurden vor 1945 gerne für große Verpflegungs- oder Materiallager gebaut, siehe z.B. in München das spätere Alabama- und Virginia-Depot.
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Ich habe jetzt auf einer Internetseite einen Hinweis auf eine Verpflegungsanlage der Wehrmacht gefunden: https://www.gapgeschichte.de/ns_zeit...richtungen.htm
Falkenstraße würde ja zu dem von mir gefundenen Anschluss passen.
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Normalerweise hatten zu Wehrmachtszeiten nur
- Heeres-Verpflegungsämter und
- Heeres-Verpflegungs-Hauptämter
Gleisanschlüsse.
Keine dieser Einrichtungen gab es in Garmisch, nur eine "Heeres-Standortverwaltung". Die hatten zwar auch einige Lagerhallen für Verpflegung und vor allem für das Futter für die Pferde, aber im Regelfall ohne eigene Gleisanschlüsse, weil sich das bei dem doch eher geringen Transportaufkommen nicht gelohnt hätte
Quelle: "Tessin" - Verzeichnis der Garnisonen der Wehrmacht, hier Band 16 b, S. 10.
Aber möglich ist natürlich alles.
Ein Heeresverpflegungsamt ist in Garmisch-Partenkirchen erst nach 1941 erwähnt. Ob während des Krieges dann tatsächlich noch zusätzliche Bauten und evtl. sogar Gleisanschlüsse für diese Dienststelle errichtet wurden, wäre natürlich möglich, erscheint mir aber auf Grund der damaligen allgemeinen Mangelsituation an Material wenig wahrscheinlich,
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In der Tat, 1941 lief ja Balkan- und Beginn des Russlandfeldzugs. Da könnte ich mir vorstellen, dass man irgendwo ein dringend benötigtes Ladegleis gelegt hat aber nicht so einen umfangreichen Anschluss. Ich werde die Anlage erstmal mit "Verwendungszweck unbekannt" erfassen. Vielleicht finden sich ja noch irgendwo Daten dazu.
… und kaum habe ich das geschrieben, sehe ich in Google Earth eine Marke mit Beschriftung "Schlachthof". Das ist in der südlichen Ecke des fraglichen Geländes, dort ist auch die Rampe. Wenn dieser Anschluss schon bestand und dann 1941 das Verpflegungsamt entstand (unter der Annahme dass die nördlicheren Hallen dazugehörten), dann waren dessen vom eh schon vorhandenen Anschluss abzweigenden Gleise vom Aufwand her eher überschaubar.
Zuletzt geändert von klaus_erl; 21.08.2024, 16:02.
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Eisenbahnverladeanlage »Garmisch-Partenkirchen Schlachthof« [GAP]
- Awanst SCHLACHTHOF ab STRECKE 5504: Zufahrt über Martinswinkelstraße
- Bahnstrecke 5504; München – Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald Grenze
- 1 Kopf- und Seitenrampe†
- 1 Ladegleis†
- Verladeanlage für »Kreisschlachthof Garmisch-Partenkirchen«
Der Anschluss zweigte nördlich des Bahnhofs auf freier Strecke ab. Ab 1941 wurde vermutlich ein Nebenanschluss zu den Hallen des Heeresverpflegungsamtes errichtet.
2024 ist der Schlachthof noch vorhanden, die Gleisanlagen sind aber abgebaut. Möglicherweise existieren noch Reste der Rampe am Rand des Schlachthofgeländes unter dichtem Bewuchs.
Das Gelände der Heeresdienststelle wurde geräumt und neu bebaut (Werdenfelser Werkstätten f. Menschen m. Behinderung, Finanzamt, BRK)
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