Bei diesen Grenzradartürmen an der DDR-Küste scheint man aber auch ziemlich wackelige Bauweisen akzeptiert zu haben, besonders, wenn die schon etwas älter waren.
Beobachtungsturm
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Stimmt es eigentlich, dass die Sockel der runden Türme aus vorhandenen Beton-Fertigteilen für Abwasserrohre gebaut wurden? Wie erreichte man denn da die statische Festigkeit für einen Turm? Einfach aufeinander legen dürfte ja nicht reichen? Oben war ja noch die klobige Kanzel drauf mit zwei Mann? Ich erinnere mich, nach der Wende haben wir da öfter reingeguckt. Da war so eine hyperstabile Leiter drin fest eingebaut. Hatte die, oder der restliche Inneneinbau, noch eine stabilisierende Funktion?
Bei diesen Grenzradartürmen an der DDR-Küste scheint man aber auch ziemlich wackelige Bauweisen akzeptiert zu haben, besonders, wenn die schon etwas älter waren.
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Es wurde, wie bei den späteren viereckigen Tpürmen ein Fundament errichtet.Zitat von Steirer Beitrag anzeigenServus ,
#14, ich möchte bitte nochmals nach dem Fundament/Bodenverankerung der runden Beobachtungstürme fragen.
Gibt es da keine Informationen ?
Steirer
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Hergestellt wurden die runden Türme in Storkow Küchensee.Zitat von Berlin Brigade Beitrag anzeigenStimmt es eigentlich, dass die Sockel der runden Türme aus vorhandenen Beton-Fertigteilen für Abwasserrohre gebaut wurden? Wie erreichte man denn da die statische Festigkeit für einen Turm? Einfach aufeinander legen dürfte ja nicht reichen? Oben war ja noch die klobige Kanzel drauf mit zwei Mann? Ich erinnere mich, nach der Wende haben wir da öfter reingeguckt. Da war so eine hyperstabile Leiter drin fest eingebaut. Hatte die, oder der restliche Inneneinbau, noch eine stabilisierende Funktion?
Bei diesen Grenzradartürmen an der DDR-Küste scheint man aber auch ziemlich wackelige Bauweisen akzeptiert zu haben, besonders, wenn die schon etwas älter waren.
Ringe wurden u.a. verschweißt.
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Servus
und danke für die Antwort.
Gibt es Informationen über diese Fundamente oder Fotos?
Waren das Fertigelemente oder wurden die Fundamente gegossen.
Wenn ich mir Fotos von den runden Beobachtungstürmen anschaue, dann erkenne ich die unterschiedlichsten Bodenbeschaffenheiten.
Von Sandboden, Feuchtgebiet bis Felsuntergrund war da doch alles vertreten und mußte in der Bemessung/Statik berücksichtigt werden.
Der Steirer
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Das Fundament wurde vor Ort errichtet. Dazu kam ein Montagetrupp in Stärke 1 : 4 mit entsprechender Technik zum Einsatz.
Der Mörtel wurde von Hand vor Ort hergestellt.
Danach wurde durch einen zweiten Trupp mittels Hebezeug das erste Element ineiner satten Mörtelfuge uf das Fundament aufgesetzt.
Zusätzlich wurden vier Verbindungsschrauben eingebaut.
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Servus und sei bedankt für die Information.
So wurde also für jeden Turm entsprechend der Untergrundbeschaffenheit eine individuelle Bodenverankerung hergestellt.
Hat jemand Fotodokumentationen ? Diese Arbeiten waren ja sehr zeitaufwendig und wurden nicht innerhalb von wenigen Stunden abgearbeitet.
Steirer
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Es gab festgelegt Arbeitsabläufe. Da war definiert was wann erfolgen sollte.Zitat von Steirer Beitrag anzeigenServus und sei bedankt für die Information.
So wurde also für jeden Turm entsprechend der Untergrundbeschaffenheit eine individuelle Bodenverankerung hergestellt.
Hat jemand Fotodokumentationen ? Diese Arbeiten waren ja sehr zeitaufwendig und wurden nicht innerhalb von wenigen Stunden abgearbeitet.
Steirer
Muss mal nachschauen, wieviel Zeit vorgesehen war für den Neubau eines BT9. Vom Fundament bis zur >Übergabe.
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Als Bauzeit lt. Plan für einen BT9 (ab 1976 erstamls errichtet)waren 18 Tage, davon 7 Tage für die Aushärtung Fundament, vorgesehen.Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigenEs gab festgelegt Arbeitsabläufe. Da war definiert was wann erfolgen sollte.
Muss mal nachschauen, wieviel Zeit vorgesehen war für den Neubau eines BT9. Vom Fundament bis zur >Übergabe.
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