Führer der A-Gruppe Gelände war der spätzer geflüchtete Gefr. G..
Gegen 18:00 Uhr wurde der BT6 durch die A-Gruppe Gelände besetzt.
Bis ca. 20:00 Uhr hielten sich alle 4 Soldaten in der Kanzel auf, danach erfolgte die einteilung zur Nachtruhe.
Nachdem noch durch G. und S. ein Schäfer aus dem Schutzstreifen gelassen wurde gingen die Soldaten B. und M. im Zwischendeck zur Nachtruhe über.
Bei der Rückkehr wurde von den beiden die lektronische Türsicherung mittels Klebeband manipuliert so daß ein Verschluß der Tür angezeigt wurde.
In der Kanzel wurde aus den beiden AK der jeweilige Verschluß entfernt.
Gegen 00:30 Uhr wurden B. und M. geweckt. Als diese ihre Waffen mitnehmen wollten wurden ihnen gesagt sie sollen die beiden AK in der Kanzel übernehmen.
Nach dem Verschluß der Klappe zur Kanzel wurden auch die beiden AK im Zwischendeck manipuliert.
Kurz nach 00:45 Uhr schlichen sich G. und S. aus dem BT6, schlossen von außen ab und ließen den Schlüssel stecken.
Zwei AK-Schlösser wurden am Turm abgelegt.
Der vordere Grenzzaun, in Verlängerung des Holzweg Grenzsäule 1727, wurde mittels eingehängter Mantel- und AK-Riemen überwunden.
Mitgeführte Gegenstände, Seitengewehre, wattierte Jacken etc. wurden jedoch vorher abgelegt.
Beide liefen nach Rasdorf wo ein Bundesbürger die Polizei verständigte. Gegen 02:00 Uhr ging es zunächst nach Hünfeld und dann nach Fulda.
Der BT6 ist heute Teil der Anlage am Point Alpha. Bezeichnet als Gedenkstätte Wiesenfelder Turm.
Mit der Umstrukturierung und dem Umbau des GSSZ sowie hier der Verlagerung der Anzeigentechnik für den GSSZ, Wasserdurchlässe, etc. in die GK Geisa
verlor der BT6 seine Funktion als Führungsstelle Gelände.
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