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Ich war zwar auch in der Bayernkaserne, allerdings von 1981 bis 1986 und mit diversen Unterbrechungen durch Lehrgänge in Sonthofen, Hannover, Hammelburg, Bad Ems und 10 Monaten in Kanada (Shilo).
Was ich mich immer gefragt habe, warum am Eingang an der Wache in der Bayernkaserne damals nur Zivilisten saßen und keine Soldaten Wachdienst hatten. Als ich mal gefragt habe, hieß es, das sei deshalb, weil in dieser Kaserne 3 Generäle sind. Die Begründung hat mich aber nicht wirklich überzeugt. Was sollte denn passieren, daß jemand den General am Tor erschießt? Gab es da mal einen Vorfall? Die Bayernkaserne war ja recht groß, aber stand zum Teil damals schon recht leer. Manchmal landete auch ein Hubschrauber mit einem Ministerpräsidenten, der dann ins bereitstehende Auto umstieg, da wußte man, daß jemand kommt, vielleicht deshalb. Aber trotzdem weiß ich bis heute nicht, warum das damals so angeordnet wurde. Wollte man den verweichlichten Wehrpflichtigen in der Stadt etwa keine scharfen Waffen mehr in die Hand drücken? Oder war das Freizeitangebot in der Millionenstadt einfach besser als irgendwo auf dem Land wo abends gar nix los ist? Vielleicht hatten die Offiziere, die in München wohnen auch keine Lust auf täglichen Wachdienst. Jedenfalls war ich froh, kein 24 Std Wachdienst zu haben. Auch in Idar-Oberstein gab es damals übrigens nur zivilen Wachdienst am Tor. Ein Feldwebel meinte sogar mal, das sei gar keine richtige Kaserne, wenn man eine Keksdose hinhalte, werde man auch eingelassen. Ich fand die zivilen Wachen jedenfalls immer netter und freundlicher als die militärischen.
PS ich erinnere mich noch, wie eines Nachmittags 1998 als ich in der Bayernkaserne unterwegs war, plötzlich eine Eskorte von ca. 30 schweren Motorrädern von den Feldjägern auftauchten und eine Begleitung um ein Auto übten, aber das Auto, das in der Mitte war, war nicht wie sonst bei Politikern eine dicke schwarze Luxuslimousine sondern nur ein klappriger kleiner uralter bunter Volkswagen, der immer wieder um den Platz gurkte, begleitet von 30 Motorrädern, der VW gehörte wohl einen von denen, das war schon toll wie der immer wieder und wieder von den Motorrädern eskortiert um den riesigen menschenleeren asphaltierten Platz in der Mitte der Bayernkaserne fuhr
Zuletzt geändert von Stefan Steu; 04.05.2023, 15:24.
Wenn ich als Vorgesetzter Soldaten auf Wache schicke, fehlen mir diese Soldaten mindestens zwei oder sogar drei Tage (je nach dem entstandenen Anspruch auf Dienstzeitausgleich) in der Ausbildung oder bei der Wahrnehmung ihrer Funktion. Durch den Dienstzeiterlass kann man diese Fehlzeiten auch nicht mehr ausgleichen (40-Stunden-Woche, kaum mehr Nachtausbildung usw.).
Irgendeinen Wert für die Ausbildung hat die Wache kaum. Die Soldaten langweilen sich mehr oder weniger 24 Stunden lang, die durchzuführenden Tätigkeiten sind nichts anderes als Pförtnerdienste.
Daher ist es durchaus sinnvoll, zivile Wachdienste zu beauftragen. Häufig wird dabei das sog.
„Betreibermodell“ angewandt, vor allem an Schulen oder in Kasernen, wo es nur wenige Mannschaften gibt.
Beim Betreibermodell stellt eine zivile Sicherheitsfirma der Bundeswehr über eine vereinbarte Vertragslaufzeit die gesamte für die jeweilige Sicherheitsaufgabe notwendige Technik gegen eine Leasinggebühr zu Verfügung. Dazu zählen je Bedarf und Art der Kasernenanlage die Einbruchmeldetechnik, die Zutrittskontrolltechnik, die Videotechnik, Gegensprechanlagen, Einrichtungen zur Aufschaltung auf die Polizei sowie nach Bedarf auch mechanische Komponenten wie Zäune, Schrankenanlagen, Tore, Drehkreuze und Funkanlagen.
Darüber hinaus verantwortet der Betreiber den Betrieb und die Wartung der Anlage. Das Betreiber-Modell enthält außerdem den Einsatz von Interventionskräften und Wachpersonal.
Den privaten Sicherheitsdiensten werden hier Wachaufgaben nach dem UZwGBw übertragen, der Wachschichtführer ist faktisch der Wachhabende, die Sicherheitsmitarbeiter entsprechen den Posten und Streifen. Die Bundeswehr stellt nur noch den Offizier vom Wachdienst.
Außerdem müssen durch die zivile Sicherheitsfirma die Ausbildung des Wachpersonal im UZwGBw sowie regelmäßige Schießübungen sichergestellt werden. Die verwendete Sicherheitstechnik muss mit der Absicherungsberatung des MAD abgestimmt sein und den Vorgaben der RibA (Richtlinien bauliche Absicherung) entsprechen.
Andere Möglichkeiten sind zivile Wachpersonen, die direkt bei der Bundeswehr angestellt sind, die sog. „StAN-Wache“.
Für die Offiziere und Feldwebel in einer Kaserne bedeutet dagegen der Einsatz zivilen Wachpersonals keine Entlastung, da der Offizier vom Wachdienst weiterhin von diesen Soldatengruppen gestellt werden muss. Auch die anderen Bereitschaftsdienste für Offiziere fallen weiterhin an, wie Offizier der Führungsbereitschaft, Offizier vom Dienst / Standortdienst.
Zu der Feldjäger-Eskorte. Eine Eskorte wird mit höchstens 7 Motorrädern gefahren. Wenn hier mit 30 Krädern gefahren wurde, dürfte es sich kaum um die Vorbereitung eines echten Einsatzes gehandelt haben, vielleicht hat man für irgendeine Veranstaltung (Tag der offenen Tür usw.) geübt.
Zur Eskorte gehört neben den Krädern das Fahrzeug für die Schutzperson (meistens Mercedes, BMW o.ä.) sowie als Schlußfahrzeug der Eskorteoffizier. Hier hatten die Feldjäger in der Kfz-Gruppe der 1. Kompanie eigens dafür vorgesehene Fahrzeuge. Lange waren das Opel Rekord und später Opel Omega.
Hallo,
danke, es war wohl doch ein Opel, kein VW, das hab ich nicht so genau gesehen, aber es war schon beeindruckend weil das Auto in der Mitte halt überhaupt nicht zu einem Staatsgast oder so gepaßt hätte, deswegen ist es mir noch in Erinnerung. Da es bestimmt mehr als 7 Motorräder waren, wurde wahrscheinlich doch für einen Tag der offenen Tür geübt, oder vielleicht für einen Papstbesuch?
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