Exotische Hartziele - Zum Zweiten

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  • Nemere
    Cold Warrior
    • 12.06.2008
    • 3311

    #1

    Exotische Hartziele - Zum Zweiten

    Anbei wieder zwei Aufnahmen von schon stark mitgenommenen Hartzielen. Diesmal vom Standortübungsplatz München, aufgenommen 1981.
    Auch hier gebe ich die Fahrzeugtypen zum Erkennen frei.

    Grüße
    Jörg
    Angehängte Dateien
  • Geograph
    Wallmeister
    • 10.05.2006
    • 7607

    #2


    .

    Anbei wieder zwei Aufnahmen von schon stark mitgenommenen Hartzielen. Diesmal vom Standortübungsplatz München, aufgenommen 1981.
    Auch hier gebe ich die Fahrzeugtypen zum Erkennen frei.

    Das erste Bild zeigt vermutlich einen Kampfpanzer M 4 »Sherman«.
    sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

    Kommentar

    • Nemere
      Cold Warrior
      • 12.06.2008
      • 3311

      #3
      Das ist richtig. Wahrscheinlich eine Hinterlassenschaft der ehemals in München stationierten US-amerikanischen Truppen. Darunter waren bis in die 1960er Jahre auch einige Panzertruppenteile, z.B. von Sommer 1945 bis März 1946 Teile der 4. (US) Panzerdivision.

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      • klaus_erl
        Cold Warrior
        • 14.04.2013
        • 1071

        #4
        Das zweite könnte nach meiner Meinung die Ruine von irgend sowas wie dem französischen EBR-75 sein.

        Klaus

        Kommentar

        • Nemere
          Cold Warrior
          • 12.06.2008
          • 3311

          #5
          Hallo Klaus,

          ich halte es auch für einen französischen 8-Rad-Spähwagen EBR-75. Typisch ist die Bugform und der geteilte Turm, den es auch beim französischen leichten Kampfpanzer AMX-13 gab. Die 75 mm Kanone des EBR 75 soll eine Weiterentwicklung der Bordkanone des Kampfpanzers V "Panther" sein.

          Bei der Bundeswehr war der EBR 75 in sechs Exemplaren ab 1958 zur Erprobung im Panzeraufklärungslehrbataillon.
          Wie der Spähwagen dann vom hohen Norden auf den Münchner StOÜbPl kam, ist unbekannt. Von französischen Streitkräften kann er kaum stammen, da in Bayern französische PzAufklkräfte nur kurzzeitig an der Grenze zur Tschechoslowakei im Bayerischen Wald stationiert waren.
          Zum EBR 75:


          Erprobt wurde als weiteres gepanzertes Radfahrzeug in den späten 1950er/ frühen 1960er Jahren auch der britische 4-Rad-Spähwagen Ferret, z.B. bei der LL-AufklKp 9.

          Grüße
          Jörg

          Kommentar

          • klaus_erl
            Cold Warrior
            • 14.04.2013
            • 1071

            #6
            Mich hat auch vor allem der Wiegenturm und die Gestaltung der Front zum EBR-75 gebracht. Ebenso passt der Ring auf dem Turm als Unterteil der Kommandanten(?)-Kuppel. Das abstehende Federbein passt zur Lagerung in einem Federbein-Dom, der im Bereich des Kotflügels angeordnet war, wie es bei diesem Fahrzeug der Fall war.

            Das auf den ersten Blick großkalibrig wirkende "Geschütz" hat mich erst irritiert. Nachdem ich aber gemerkt habe dass es nur die Rohrführung/-hülle ist und das eigentliche Geschütz fehlt war ich mir wieder ziemlich sicher.

            Klaus

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