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Ihr Cold-War-Administratorenteam
Übung der dänischen Luftwaffe am Nordseestrand von Römö
Bin gespannt, wann die deutsche Luftwaffe auf Sylt den Nordseestrand nutzt. Ach nee, geht ja nicht, da haben dann ja wieder etliche Natur- und Umweltschützer was dagegen. Komisch nur, daß so etwas wenige Kilometer nördlich funktioniert.
Vor allem auf Sylt. Da wären nicht nur Umwelt- und Naturfreunde dagegen, vor allem würden die ganze Möchtegern-Promis, die sich auf Sylt herumtreiben, einen Zwergen-Aufstand verursachen.
Das Lufttransportgeschwader 62 der Luftwaffe hat vor wenigen Tagen eine besondere Fähigkeit trainiert: Das Landen mit der Transportmaschine A400M am Strand.
Komisch nur, daß so etwas wenige Kilometer nördlich funktioniert.
Der komplette Norden der Insel ist seit 1954 dauerhaft ein militärisches Übungsgebiet, der Rømø Skydeområde (Schießplatz), der primär als Luftwaffenzielgebiet genutzt wird. Sind ca 20 km² auf der Insel und doppelt so viel im Wasser davor. Die jährlichen Landeübungen am Strand von Lakolk sind schlicht eine temporäre Erweiterung des Betriebs am Schießplatz. Die Naturschützer - die gibts dort auch - sind übrigens dadurch besänftigt, dass die Übungen ausschließlich außerhalb der Brutzeit und Wanderflüge der Vogelpopulation auf der Insel stattfinden. Dafür sind dann halt z.B. im September gerne jeden zweiten Tag dort F-16 mit Luft-Boden-Schießübungen unterwegs.
In Deutschland funktioniert das durchaus auch mit einem solchen Nebeneinander. Siehe Putlos und Todendorf, in den paar km Abschnitt zwischen den beiden Übungsplätzen liegen an der Hohwachter Bucht ein Haufen Urlaubsstrände. Gut, ist nicht Sylt, aber ähnliche Verhältnisse wie auf Rømø.
du hast jetzt aber Äpfel mit Birnen verglichen. Du sprichst hier von Todendorf und Putlos, wo von Land auf See hinaus geschossen wird/ wurde.
Es geht aber darum, daß in Dänemark Flugzeuge am Strand landen und starten. Und so etwas hat es meines Wissens in Deutschland noch nie gegeben und wird es mit Sicherheit auch niemals geben.
Es geht aber darum, daß in Dänemark Flugzeuge am Strand landen und starten. Und so etwas hat es meines Wissens in Deutschland noch nie gegeben und wird es mit Sicherheit auch niemals geben.
Es ging um den Vergleich zu Sylt, wo "das nicht möglich wäre". Auf Sylt selbst war dabei von 1972 bis 2005 die Marinefliegerausbildungs-Inspektion stationiert. Aber halt an einem richtigen Flughafen. Schießplatz wie auf Rømø gabs allerdings auch.
Auch Dänemark hat übrigens nur zwei solche Strandpisten - die andere ist in Vejers, nordwestlich von Esbjerg, und dient ähnlich wie auf Rømø der temporären Erweiterung eines direkt anschließenden Truppenübungsplatzes.
In Putlos und Todendorf finden nicht nur Schießübungen statt, sondern (in den letzten Jahren) im Rahmen von Manövern wie Northern Coasts oder BALTOPS auch bspw. Anlandeübungen durch verbündete amphibische Kräfte. Durchaus auch auf Sichtweite der Urlauber.
Es geht ja nicht um eine Landung am Strand, es geht um Flugoperationen auf unbefestigten Pisten. (Wüsten)Sand, Wiese, Segelflugplatz. Und das macht die Luftwaffe mit ihren A400M oder früher der Trall auch. Warum soll man die Highsociety auf Sylt nerven, wenn man das gleiche in der Altmark letztlich auch trainieren kann.
Du kannst Römö aber nicht mit der Altmark vergleichen. Die dänische Luftwaffe übt dort an einem öffentlichen Strand, der für die Dauer der Übung gesperrt wird und dann durch das Bodenpersonal erst einmal für die Übung vorbereitet werden muß.
In der Altmark oder der Senne gibt es natürlich Feldflugpisten (Gras u.ä.), nicht aber wirklich Sand bzw. einen Strandabschnitt. Und diese Übungsplätze sind großteils auch vorbereitet, für das Bodenpersonal also übungstechnisch nicht besonders wertvoll.
Was aber offenbar noch keiner hier so wirklich verstanden hat, war der Sinn meines Eröffnungsbeitrags. Es ging darum, daß es einen Aufschrei der Empörung geben würde, sollte die Bundeswehr auf einem nichtmilitärischen Gebiet (bspw. auf Sylt) solch eine Übung durchführen, während es wenige Kilometer hinter der Grenze offensichtlich gang und gebe ist.
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