„Feldbefestigungsanlagen der Amerikanischen Streitkräfte bei Üchtelhausen/Bayern und Hesselbach/Bayern -Archäologische Studien zur Denkmalforschung“
Darin scheint es um irgendwelche Buddeleien der US-Army in ihren Trainings Areas bei Schweinfurt zu gehen. Ob man aus halbverfallenen Kampfständen gleich „Archäologische Studien“ und „Denkmalforschung“ machen muss, mag jeder selbst beurteilen.
Auch die Inhaltsbeschreibung des Buches auf der oben zitierten Website lässt mich etwas an der Fachkenntnis der Autoren zweifeln: „In diesem Zusammenhang wurde in den Wäldern und in der Flur der besagten Ortschaften militärische Erd- und Verteidigungsstellungen sowie Feldbefestigungsanlagen errichtet und zu manöverartigen militärischen Tätigkeiten genutzt. Eine ganze Reihe dieser Schanz- und Wallanlagen sind in den Wäldern erhalten geblieben“. Der Begriff „Schanz- und Wallanlagen“ war im 30-jährigen Krieg, zu Zeiten Friedrichs des Großen oder Napleons en Vogue, dürfte aber schon weit über 100 Jahre nicht mehr in Verwendung stehen, und auch „manöverartige Tätigkeiten“ kann man allenfalls als kreative Erfindung betrachten.
In dem im Buchtitel erwähnten Hesselbach war übrigens im V-Fall in den 1980er Jahren der Gefechtsstand H 1 der Panzerbrigade 36 vorgesehen. (BA-MA BH 8-12/132, Panzergrenadierbrigade 35, Bef. f.d. Aufmarsch v. 06.06.1988, Anl. G).
Kommentar