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Flugbereitschaft der Bundeswehr - Pleiten, Pech und Pannen
Nach den zwei Defekten bricht die Außenministerin ihre Reise in die Pazifik-Region ab. Der Pannenflieger wird vorzeitig ausgemustert,
Interesant auch die Kommentare dazu.
Passt irgendwie zum Gesamtzustand der Bundeswehr, aber auch unseres Staates insgesamt. Anscheinend ist es nicht einmal möglich, das die Flugbereitschaft der Bundeswehr aus eigenen Beständen ein Ersatzflugzeug heranschaffen kann.
Anscheinend ist es nicht einmal möglich, das die Flugbereitschaft der Bundeswehr aus eigenen Beständen ein Ersatzflugzeug heranschaffen kann.
Die großen Regierungsflieger sind nicht "einfach so verfügbar" - die reissen beide im Schnitt um die 45-50 Flugstunden pro Woche runter und werden in der übrigen Zeit gewartet. Ist wie so ziemlich alles die letzten Jahre eben betriebswirtschaftlich optimiert worden und kann sich durchaus in der Größenordnung mit kommerziellen Airlines messen.
Bei den Ersatzflugzeugen (den A350) wird im nächsten Jahr dann allerdings ein drittes Exemplar in Dienst gestellt, um eine Reserve zu haben, weil da noch zur letzten Legislaturperiode von Nutzerseite befunden wurden, dass das ja kein Zustand wäre.
Konkret war es wohl allerdings eh so, dass Frau Baerbock von der Reihenfolge her keinen Anspruch auf einen der großen Regierungsflieger gehabt hätte (beide A350 bereits vorher reserviert gewesen) und man ihr da nur quasi kulanterweise einen der noch nicht ausgemusterten A340 hingestellt hat. Und diese Konstellation wird sich da so auch nicht ändern. Falls verfügbar wäre da als nächstes dann einer der A321LR dran, falls für die geplante Weltumrundung ausreichend. Aber dann müßte die Außenministerin dazu auch noch ihre "Delegation" (= Lobby- und Pressegruppe) verkleinern.
Ich habe mir seit einiger Zeit den Versuch abgewöhnt, für alles und jedes Malheur auf politischer Ebene eine Entschuldigung zu finden. Mein Fazit ist: Der Gesamtzustand unseres Staatswesens ist marode!
Die großen Regierungsflieger sind nicht "einfach so verfügbar" - die reissen beide im Schnitt um die 45-50 Flugstunden pro Woche runter und werden in der übrigen Zeit gewartet. Ist wie so ziemlich alles die letzten Jahre eben betriebswirtschaftlich optimiert worden und kann sich durchaus in der Größenordnung mit kommerziellen Airlines messen.
Bei den Ersatzflugzeugen (den A350) wird im nächsten Jahr dann allerdings ein drittes Exemplar in Dienst gestellt, um eine Reserve zu haben, weil da noch zur letzten Legislaturperiode von Nutzerseite befunden wurden, dass das ja kein Zustand wäre.
Konkret war es wohl allerdings eh so, dass Frau Baerbock von der Reihenfolge her keinen Anspruch auf einen der großen Regierungsflieger gehabt hätte (beide A350 bereits vorher reserviert gewesen) und man ihr da nur quasi kulanterweise einen der noch nicht ausgemusterten A340 hingestellt hat. Und diese Konstellation wird sich da so auch nicht ändern. Falls verfügbar wäre da als nächstes dann einer der A321LR dran, falls für die geplante Weltumrundung ausreichend. Aber dann müßte die Außenministerin dazu auch noch ihre "Delegation" (= Lobby- und Pressegruppe) verkleinern.
Frau Baerbocks Reiseplanung kam wohl "zu spät", da Innenministerin Faeser ihr die "guten" Maschinen weg reserviert hatte.
Ich habe im Radio gehört, dass Baerbocks Delegation bereits nach dem ersten missglückten Start Linienflüge mit Emirates (?) nach Melbourne für die Weiterreise gebucht hatte, diese Buchungen aber wieder storniert hatte, nachdem die Flugbereitschaft der Ministerin vollmundig versprochen hatte: " Das bekommen wir selber hin".
Deswegen soll Baerbock auch "leicht" sauer gewesen sein, dass es wieder nicht geklappt hat.
Die Flugbereitschaft steht wohl aufgrund ihrer Struktur und den Abläufen nun in der Kritik. Man erledigt manche Wartungsarbeiten wohl selber und gibt diese Arbeiten wohl erst ab einer gewissen Stufe an die Lufthansa Technik. Und genau diese selbst dort durchgeführten Arbeiten sind wohl meist die, die für Ärger sorgen.
Wie du schreibst, hier ist wohl wieder der krampfhafte Geist zur "BWO" (betriebswirtschaftlichen Optimierung) am Werk.
Aber ne kaputte Blinkerbirne am LKW an die zivile MAN Werkstatt abgeben. Genau mein Humor.#
Der Heimweg der Ministerin war für den Steuerzahler anscheinend auch nicht billig: Hotelübernachtungen in Abu Dhabi, 90 km Transfer mit angemietetem Fahrdienst nach Dubai, Linienflug nach Hamburg und dann mit der Fahrbereitschaft des Bundestages "per Radtransport" nach Hause nach Potsdam. Landet Emirates nicht in Berlin?
Nach einer schnellen Suche: Es gibt keine Direktflüge von Dubai nach Berlin von irgendeiner Fluggesellschaft. Hamburg fliegt immerhin Emirates zweimal täglich, sind aber auch so ziemlich die teuersten Flüge die man nach Deutschland von Dubai aus buchen kann - nach Frankfurt bekommt man Flüge für den halben Preis. Berlin ist halt Provinz, wie das unsere Lokalzeitung dazu betitelt.
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