Der Erbseneintopf in einer 500 Gramm Weißblechdose brannte im Kochgeschirr selbst unter Beifügung von viel Margarine regelmäßig an. Der Versuch, die geöffnete Büchse direkt auf dem Esbitkocher anzuwärmen, ging erst recht schief. Das Vernünftigste war, etwas Wasser beizufügen und den Erbseneintopf zu einer dicken Suppe zu verwandeln. Ich habe mir damals angewöhnt, immer einige Bouillon-/Fleischbrühwürfel in der ansonsten ja kaum mehr verwendeten Brotaufstrichdose mitzuführen, damit konnte man entsprechend nachwürzen.
Warmmachen der Konserve in heißem Wasser klappte nicht, weil die geschlossene Büchse nicht in das Kochgeschirr passte. Wenn ein Truppkocher mit dem entsprechenden Kochtopfsatz verfügbar war, konnte man dagegen diese Variante verwenden.
Damals gab es auch nur ein Hauptgericht in der EPA, dafür aber zwei Tuben Marmelade und zwei größere Büchsen mit Schweinefleisch und Wurst.
Warum man die Leberwurst aus Norwegen bezog, bleibt wahrscheinlich auch ein ewiges Geheimnis der Beschaffungsstellen.
Das „Apfelpreiselbeerpulver“ zum Selbstanrühren eines Desserts war auch nicht der Weisheit letzter Schluß, weil meistens dafür kein geeignetes Gefäß verfügbar war.
Statt der Hartkekse gab es noch in Folie verpacktes Dauerbrot, das wegen seines fragwürdigen Geschmacks meistens ungenutzt blieb, da zur EPA damals auch noch Dosenbrot gehörte. Das war eine Art Pumpernickel, der recht gut war.
Diese Art EPA mit den Weißblechdosen kenne ich noch aus den Zeiten von Grundausbildung und Unteroffizierlehrgang zwischen 1976 und 1977. Die Alu-Verpackungen kamen erst nach 1980 auf
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