Verpflegung - Kochbuch für Feldküchen

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  • Nemere
    Cold Warrior
    • 12.06.2008
    • 2880

    #1

    Verpflegung - Kochbuch für Feldküchen

    Anbei ein Kochbuch für Feldküchen. Das Buch stammt zwar vom Katastrophenschutz, aber die entsprechenden Rezepte von der Bundeswehr waren ähnlich aufgebaut.

    Am Ende gibt es einige Zusammenstellungen für gesamte Tagesverpflegungen mitsamt Kalorienangaben usw.
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  • klaus_erl
    Cold Warrior
    • 14.04.2013
    • 1059

    #2
    Zum Vergleich dazu das Schweizer Reglement 60.006

    Klaus
    Angehängte Dateien

    Kommentar

    • Nemere
      Cold Warrior
      • 12.06.2008
      • 2880

      #3
      Das ist doch mal eine wirklich ausgefeilte Vorschrift - sogar das Fassungsvermögen der verschiedenen Teile des Kochgeschirrs bzw. der Feldflasche sind angegeben:
      Feldflaschenbecher 5 dl
      Feldflasche 8 dl
      Gamellendeckel 6.5 dl
      Einsatz Gamelle 5 dl
      Gamelle 2 Liter

      Mit der "Basler Mehlsuppe" (S. 67) wird man allerdings trotz des klingenden Namens kaum kulinarische Beifallsstürme hervorrufen. Das ist eine ganz gewöhnliche Mehl-Einbrenne, die mit angeschwitzten Zwiebeln und Brühe auf etwas Geschmack gebracht wird.

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      • kato
        Cold Warrior
        • 03.03.2009
        • 888

        #4
        Zitat von Nemere Beitrag anzeigen
        Das Buch stammt zwar vom Katastrophenschutz, aber die entsprechenden Rezepte von der Bundeswehr waren ähnlich aufgebaut.
        Die Rezepte an sich sind recht interessant, da man da zum einen quasi im Rundumschlag für jeder Sorte Geschmack der letzten 60 Jahre was dabei hat (gut, der zu einem Viertel aus Fleisch bestehende Steckrübeneintopf ist fast schon Satire und die Mengenangabe "Muskat: 1 Prise" auf 45 Liter Wasser bei der klaren Suppe hat was von Homöopathie).

        Gleichzeitig werden aber unverträgliche regionale Eigenheiten vermeidet. Einfaches Beispiel ist der Kartoffelsalat, der in süddeutscher Facon mit "Essig und Öl" (ohne Mayonaise) angemacht wird, aber der Essig wird zuvor ausgekocht und gesüsst, damit auch die Preussen nicht zu ungewohntes kriegen. Aus schwäbischer Sicht fehlt natürlich die Bratensoße dazu, aber notfalls gehts auch ohne.

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        • DeltaEcho80
          Cold Warrior
          • 09.03.2013
          • 1724

          #5
          Zitat von Nemere Beitrag anzeigen
          Gamelle 2 Liter

          Mit der "Basler Mehlsuppe" (S. 67) wird man allerdings trotz des klingenden Namens kaum kulinarische Beifallsstürme hervorrufen. Das ist eine ganz gewöhnliche Mehl-Einbrenne, die mit angeschwitzten Zwiebeln und Brühe auf etwas Geschmack gebracht wird.
          Naja, nicht unbedingt. Sowas gab es bei uns auch. Im Frankenland sind ja "Mehlklöße" sehr beliebt. Hierzu wird einfach aus Mehl, Salz und Wasser ein schöner Teig hergestellt und als Klöße gekocht. Die gibt es z.B. dann als Beilage zu Gulasch oder als eigenständiges Gericht mit Ei überbacken und grünem Salat dazu (eines meiner Leibgerichte bis heute). Damals aber ein "Arme Leute-Essen" auf den Bauernhöfen. Mehl, Salz und Wasser waren soweit verfügbar und die Mehlklöße stopfen herrlich.

          Aus dem Kochwasser hat meine Oma dann auch noch "Kloßsuppe" gekocht. Mehlschwitze, Speck und Zwiebeln geröstet, das Kloßwasser und Brühe rein und gut gewürzt. Das hat erstaunlich gut geschmeckt und satt gemacht.

          Scheint ähnlich der Mehlsuppe gewesen zu sein.

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          • EmilBerggreen
            Cold Warrior
            • 19.07.2015
            • 514

            #6
            Süddeutschland ist kulinarisch sowieso ein Hochgenuss!
            Außerdem das Frankenland mit seiner phantastischen Landschaft, seinen fischreichen Gewässern, Forellenbächen (die legendäre Wiesent und ihre Bachforellen), seinem wirklich angenehmen sonnendurchfluteten Klima, die kleinen Landgasthöfe, wo man preiswert und ganz hervorragend essen kann. Die vielen Biergärten, das Bamberger Schlenkerla, das Bayreuther Aktienbier - dunkles Landbier, besser kann man wirklich nicht leben. ;-))

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            • Guenther (†)
              Cold Warrior
              • 04.09.2006
              • 1024

              #7
              Emil, das Schäufela nicht vergessen, nur die Franken bringen das so hin.
              Suche Gliederungen der Heeresstrukturen 2 + 3.
              Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.

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              • DeltaEcho80
                Cold Warrior
                • 09.03.2013
                • 1724

                #8
                Zitat von EmilBerggreen Beitrag anzeigen
                Süddeutschland ist kulinarisch sowieso ein Hochgenuss!
                Außerdem das Frankenland mit seiner phantastischen Landschaft, seinen fischreichen Gewässern, Forellenbächen (die legendäre Wiesent und ihre Bachforellen), seinem wirklich angenehmen sonnendurchfluteten Klima, die kleinen Landgasthöfe, wo man preiswert und ganz hervorragend essen kann. Die vielen Biergärten, das Bamberger Schlenkerla, das Bayreuther Aktienbier - dunkles Landbier, besser kann man wirklich nicht leben. ;-))
                Ich sehe schon, lieber Emil - du kennst Unterfranken respektive Main - und Weinfranken nicht. Dann musst mal vorbei kommen auf ne Weinprobe...

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                • EmilBerggreen
                  Cold Warrior
                  • 19.07.2015
                  • 514

                  #9
                  Auf jeden Fall!
                  Ich habe schon von den legendären Weinfesten Zeil am Main, Sand am Main gehört. Bin aber trotzdem eingefleischter Biertrinker. :-)

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                  • Guenther (†)
                    Cold Warrior
                    • 04.09.2006
                    • 1024

                    #10
                    Hallo Emil, da bist du gerade richtig da gibts eine Brauerei die brauen richtig gutes Bier (Göller) und wenn du am Wochenende mal vorbei kommst
                    können wir einen schönen Biergarten besuchen dazu lade ich dich ein (Bauer Robert)
                    Suche Gliederungen der Heeresstrukturen 2 + 3.
                    Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.

                    Kommentar

                    • EmilBerggreen
                      Cold Warrior
                      • 19.07.2015
                      • 514

                      #11
                      Vielen lieben Dank für die Einladung!!!
                      Ich muss auch unbedingt mal wieder ins schöne Frankenland. Aber wann das sein wird, kann ich nicht sagen.

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