Datensätze aus www.deutsche-militaerstandorte-nach1945.de

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • palatinat
    Systemadministrator
    • 02.01.2008
    • 881

    #1

    Datensätze aus www.deutsche-militaerstandorte-nach1945.de

    Hallo zusammen,

    hier fand ich diese, bei Nummer eins und zwei zum Teil wohl ungenauen bzw. fehlerbehaftete Eintragungen.
    Bei den ersten beiden gehe ich von Fernmeldeeinrichtungen aus.

    1. DEUTSCHER ANTEIL HAUPTQUARTIER ALLIIED FORCES CENTRAL EUROPE (AFCENT), AST BARAQUE MICHEL
    Politische Gemeinde: Sourbrodt, Belgien
    Liegenschaftsbezeichnung: Tapaijn-Kaserne (diese ist in Maastricht, Datensatz drei)
    Anschrift: Sankt Hubertus Laun, Sourbrodt, Belgien

    In der Nähe von Baraque Michel verpixeltes Gelände in Google Maps: https://goo.gl/maps/grk3DQrcH1aUcu2w5
    In Bing Maps nicht verpixelt: https://www.bing.com/maps?osid=cdbfa...=2&form=S00027
    In der Nähe wurde dieses Foto aufgenommen: https://lh5.googleusercontent.com/p/...3JPqq7MR=h1440

    2. Deutscher Anteil Hauptquartier Alliied Forces Central Europe (AFCENT), ASt Baraque Fraitur
    Politische Gemeinde: Bihain, Belgien
    Liegenschaftsbezeichnung:
    Anschrift: Poste Lierneux Section A Nr 24 B, Bihain, Belgien

    In Google Maps verpixeltes Gelände: https://goo.gl/maps/LL6saEmRh2ob3JWQ9
    Auch in Bing Maps verpixelt: https://www.bing.com/maps?osid=0c69d...=2&form=S00027
    Streetview Baraque Fraiture: https://www.google.de/maps/@50.24908...7i16384!8i8192

    3. DEUTSCHER ANTEIL HAUPTQUARTIER ALLIIED FORCES CENTRAL EUROPE (AFCENT), AST MAASTRICHT
    DtA HQ AFCENT ASt Maastricht
    Politische Gemeinde: Maastricht, Niederlande
    Liegenschaftsbezeichnung: Dienstgebäude HQ AFCENT
    Anschrift: Tapijn-Kaserne, NL-6188AC Maastricht, Niederlande

    Google Maps Ansicht: https://goo.gl/maps/LYdS3wTWBJEA5AsZ6

    Gruß aus der Pfalz
  • Nemere
    Cold Warrior
    • 12.06.2008
    • 2880

    #2
    Diese Datenbank steckt leider voller Fehler und unrichtiger Angaben. Auch die technische Umsetzung ist nicht sauber, es gibt immer wieder Abstürze und falsche Weiterleitungen.

    Wahrscheinlich waren die von Dir genannten beiden Einrichtungen keine eigenen Dienststellen und tauchen daher nur unter "Deutscher Anteil" auf. Du kannst aber auf der Website der Datenbank Korrekturen melden:
    - den fehlerhaften Eintrag aufrufen,
    - rechte Spalte Fehler / Ergänzung melden

    Kommentar

    • palatinat
      Systemadministrator
      • 02.01.2008
      • 881

      #3
      Hallo zusammen,

      weitere Datensätze habe ich mir angesehen.

      1. SANITÄTSLAGERBEREICH LINGENFELD

      Den würde ich im US Army Depot Germersheim (Gemarkung Lingenfeld) verorten.

      2. SANITÄTSMATERIALAUSSENLAGER RÜLZHEIM

      Kann hier jemand eine Information beisteuern?

      3. SANITÄTSMATERIALAUSSENLAGER NIEDERSCHLETTENBACH

      Wohl eine ehemalige Westwallstollenanlage (heute übererdet).

      4. MobStp Friedrichsthal

      Handelt es sich tatsächlich um Friedrichsthal / Saar oder ein anderes Friedrichsthal oder Friedrichstal, z.B. Friedrichstal Stutensee.
      (Das zugehörige FELDARTILLERIEBATAILLON 230 konnte ich bei https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...der_Bundeswehr ab 1981 in Phillipsburg verorten).

      5. MobStp Eiweiler (Heusweiler)

      Könnte es sich um einen Teil der ehemaligen Telefunken Liegenschaft handeln?

      Gruß aus der Pfalz
      Zuletzt geändert von palatinat; 05.01.2021, 21:15. Grund: Zeichensetzung

      Kommentar

      • Firefighter
        Systemadministrator
        • 09.07.2006
        • 1035

        #4
        Zitat von palatinat Beitrag anzeigen
        3. SANITÄTSMATERIALAUSSENLAGER NIEDERSCHLETTENBACH

        Wohl eine ehemalige Westwallstollenanlage (heute übererdet).
        Hallo,

        du liegst mit deiner Vermutung richtig, das Depot war in einem ehemaligen Westwallstollen im Bereich des "Krummen Ellenbogen" untergebracht und liegt eigentlich auf Gemarkung Bobenthal, die Bezeichnung Niederschlettenbach ist aber korrekt.
        Der Stollen besteht aus einem 62m langem Querschlag im Profil 5,10m x 3,80m, die zwei Zugangsstollen waren 29m und 25m lang.
        Es gab früher noch einen dritten Zugang mit einem Treppenabsatz und einem Brunnen mit einer Länge von 14 m, hier wurde aber der Eingangsbereich verschlossen.
        Das Bauwerk wurde zuvor durch die US Army genutzt, vermutlich auch als Lagerstollen.
        Interessanterweise war der Stollen an das Fernmeldenetz der DBP angeschlossen und auch im Inneren mit mehreren Anschlussdosen ausgestattet, eventuell diente das Bauwerk auch zeitweise einem Fernmeldezweck.
        Angehängte Dateien
        Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
        Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
        www.ig-area-one.de

        Kommentar

        • kato
          Cold Warrior
          • 03.03.2009
          • 888

          #5
          Zitat von palatinat Beitrag anzeigen
          2. SANITÄTSMATERIALAUSSENLAGER RÜLZHEIM
          Mutmaßlich eine vorübergehende Nutzung der ominösen eventuell bis Mitte/Ende 70er bestehenden Außenstelle des Wehrbereichsverpflegungsamts IV in Rülzheim (hatte Dragoner bei der OOB erwähnt). Ort unbekannt, allerdings waren das meist irgendwelche angekauften heruntergewirtschafteten Industrie-Lagergebäude.

          Zitat von palatinat Beitrag anzeigen
          4. MobStp Friedrichsthal

          Handelt es sich tatsächlich um Friedrichsthal / Saar oder ein anderes Friedrichsthal oder Friedrichstal, z.B. Friedrichstal Stutensee.
          (Das zugehörige FELDARTILLERIEBATAILLON 230 konnte ich bei https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...der_Bundeswehr ab 1981 in Phillipsburg verorten).
          Sollte Stutensee sein.

          In "Friedrichsthal" wurde auch 1964 das Grenadierbataillon 752 aufgestellt, das 1969 als Jägerbataillon 752 in den dann neu gebauten MobStp Oftersheim verlegt wurde. Das Bataillon war dem VBK 52 unterstellt, und dürfte daher kaum an der Saar aufgestellt worden sein.

          Kommentar

          Lädt...
          X