Die Panzertruppe - das Leben in einer Panzerkompanie

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • EmilBerggreen
    Cold Warrior
    • 19.07.2015
    • 514

    #1

    Die Panzertruppe - das Leben in einer Panzerkompanie

    Moin,


    da ich aus der PzGren-Welt der abgesessenen Schützentrupps komme, würde ich gerne mehr über die PzTr erfahren.


    Dienst in der Kaserne: überwiegend im Blaumann im T-Bereich, TD, Wartung Bordkanone, Simulator-Training, Fahrschule für die Fahrer, etc.
    Gefechtsdienst im Gelände: Betanken (auch Kanisterbetankung), Kampfbeladung aufnehmen, aufmunitionieren, KPz in Stellung abtarnen (Ladeschütze?), gepanzerter Spähtrupp, Feuerkampf, Nebeln, Ausweichen ...
    Feldmäßiges Reinigen der Bordkanone?

    Ich weiß nicht, aber vielleicht gilt die Faustregel noch? Auf x Stunden Gefechtsdienst kommen wegen hoher Ausfälle xx Stunden Instandsetzung dazu?
    Aufgewühltes Panzergelände, Panzer hatte Kette geschmissen, verliert Öl, weiß der Geier. Also ein recht hoher Verschleiß durch robusten Gefechtsdienst im Gelände.

    Im Gefecht die ganze Zeit unter Luke.
    Permanent im Panzerkombi auf dem Bock, Nächte lang durchs WBG starren - es können sich ja nur Kdr u. RS gegenseitig abwechseln - und hinten dreht der Ladeschütze durch oder auch nicht,
    da er ja vielleicht sogar den besten Schlafplatz hat.

    Beim Leopard 1 musste nachts wohl öfter einer raus (Ladeschütze der Knecht für alles?), Herstellen Nachtkampfbereitschaft, Abbau Zielscheinwerfer, Optiken von Dreckspritzern säubern und dann
    muss wohl öfter immer wieder nachgetarnt werden.

    Die Sicht nur noch aus dem Strichbild der Optik.
    EMES, PERI, Feuerleitanlage, Waffenstabilisierungsanlage - die Welt des Kampfpanzers Leopard.

    Was sind die Härten und was die guten Seiten der Panzertruppe?
    Härten: auf alle Fälle die Klaustrophobie - der Richtschütze weiß ganz genau, dass er bei einem Treffer nicht mehr (lebend) rauskommt ... beeinflusst vielleicht auch sein Verhalten oder ist
    während eines Feuerkampfes völlig ausgeblendet

    So in etwa stelle ich mir das vor.

    Vielleicht können ehemalige Panzersoldaten unter Euch etwas plaudern, würde mich jedenfalls freuen.
    Grüße,
  • allrad
    Cold Warrior
    • 10.02.2014
    • 156

    #2
    Hallo Emil,
    Panzertruppe ist jetzt wie Pz. Gren. ohne Schützentrupps und Milan. Das ist natürlich recht flapsig ausgedrückt, aber hat zumindest einen wahren Kern. Im Detail ist das Ausbildungsprogramm in der Ausbildungsanweisung für die Truppenausbildung festgelegt. Ein recht enger Rahmen, der vorgibt wieviele Stunden welche Truppengattung für welches Ausbildungsthema aufwenden muss. Ohne die Details zu kennen hat die Panzertruppe natürlich auch Abc Abwehrausbildung, Sport, Marschausbildung zu Fuss usw gemacht. Der wesent
    liche Unterschied zu den Pz. Gren. dürfte sein, dass so eine Pz Kp viel kleiner ist und im Verhältnis viel weniger Mannschaften vorhanden sind. Außerdem ist die Ausbildung einheitlicher. Es gibt bei den Manschaften ja nur 2 Atn: Fahrer und Richt/Ladeschütze. Bei den Pz.Gren. fallen mir neben Fahrer und Richtschütze natürlich die Soldaten des hinteren Kampfraumes ein. Neben der Vollausbildung der Pz Gren der Schützentrupps gab es ja auch noch Atn wie Panzerabwehrsoldat Milan oder Scharfschütze.
    In einer Panzerkompanie dürfte der Alltag also von viel weniger Soldaten, weniger unterschiedlichen Ausbildungsthemen und dadurch letztlich einer stärkeren Fixierung auf das Hauptwaffensystem geprägt gewesen sein.
    Zuletzt geändert von allrad; 25.07.2019, 15:15.

    Kommentar

    • Nemere
      Cold Warrior
      • 12.06.2008
      • 2880

      #3
      Zitat von allrad Beitrag anzeigen
      Panzertruppe: Außerdem ist die Ausbildung einheitlicher. ...
      In einer Panzerkompanie dürfte der Alltag also von viel weniger Soldaten, weniger unterschiedlichen Ausbildungsthemen und dadurch letztlich einer stärkeren Fixierung auf das Hauptwaffensystem geprägt gewesen sein.
      Treffend ausgedrückt.

      Unsere Taktiklehrer an der Offizierschule - soweit sie nicht gerade selbst Panzerleute waren - haben immer voller Überzeugung behauptet, ein Panzerbataillon wäre das am einfachsten zu führende Bataillon der Bundeswehr:
      - Nur ein Waffensystem
      - für bestimmte Gefechtsaufgaben gar nicht oder nur eingeschränkt geeignet (z.B. Luftverladung, Jagdkampf, Angriff über Gewässer)

      Der Kommandeur eines PzGrenBtl muss dagegen unter einen Hut bringen:
      - die SPz mit der BMK
      - die abgesessenen Schützentrupps
      - die MILAN
      - die Mörser

      Grüße
      Jörg

      Kommentar

      • Hoover
        Cold Warrior
        • 19.12.2013
        • 601

        #4
        Dann frag mal einen PiZgFhr
        "Damals, als ich in meinem Alter war..."

        Kommentar

        • Nemere
          Cold Warrior
          • 12.06.2008
          • 2880

          #5
          Es ging ja bei der Taktikausbildung um Kampftruppenbataillone. Pioniere, Führungs- oder Logistiktruppen haben doch ganz andere Probleme. Frag mal einen Fernmelder, dessen Korpsfernmeldebataillon das AUTOKO-System über eine Fläche von vielen tausend Quadratkilometern sicherstellte. Oder nimm ein Feldjägerbataillon beim Aufmarsch, das sich über ganz Bayern von Schweinfurt im Norden bis Murnau im Süden und von Cham im Osten bis Dinkelsbühl im Westen verteilte. Was sind dagegen die äußerst übersichtlichen 5 x 5 km Einsatzraum eines Panzerbataillons, nötigenfalls kann der Kommandeur hier seine Schäfchen noch per Rauchzeichen versammeln.
          Das die Koordinierungsprobleme wachsen, je tiefer die Führungsebene ist, ist auch eine alte Weisheit. Der Zugführer hat immerhin noch seinen Zugfeldwebel als Führungsgehilfen, er hat meistens auch noch einen Funker für die Kommunikation. Der Gruppenführer bei den PzGren muss dagegen
          - SPZ mit BMK
          - MG
          - Panzerfaust
          - den Schützentrupp
          - ggf. die Sperren vor der Stellung
          - den Funkverkehr auf dem Zugführungskreis
          - die Verbindung zu den Nachbarn
          - die Beleuchtung beim Nachtkampf
          - usw.
          alleine auf die Reihe kriegen.

          Aber das führt weit vom Thema weg, so interessant solche Führungsfragen auch sind. Aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass ein Panzerbataillon führungstechnisch wesentlich einfacher strukturiert ist, als ein PzGrenBtl.

          Kommentar

          • allrad
            Cold Warrior
            • 10.02.2014
            • 156

            #6
            Ich stütze diese Behauptung. Neben der takitischen Ebene gilt das ebenso für die Logistik, die Petsonalführung, den Sanitätsdienst, das Diziplinarwesen und wer weis noch was alles. Die Mittel, die dem Kdr zur Verfügung stehen sind ja annähernd gleich wie z.B. bei einem Pz. Gren Btl. Das je neben erheblich mehr Personal mehr und Gerät und auch eine vielschichtigere Ausstattung hat. Von der zusätzlichen Panzermörserkompanie mal ganz zu schweigen.

            Kommentar

            • EmilBerggreen
              Cold Warrior
              • 19.07.2015
              • 514

              #7
              Guten Morgen zusammen,
              hochinteressant Eure Ausführungen!

              Ich denke mal vom Selbstverständnis her haben sich die Kameraden mit dem schwarzen Barett schon recht hoch angesiedelt.
              Schwerpunktwaffe, Rückgrat des Heeres, Möglichkeit zu Gegenschlägen und damit wird der Leopard 1/2 wieder zur Angriffswaffe.
              Und vieles dient der PzTr: PzGren als "Begleitschutz" zum Niederkämpfen von Infanterie/PzAbw, PzPi, um Sperren zu legen/beseitigen, PzJg zum Bekämpfen weit entfernter KPz ROT und natürlich jede Menge
              Inst / Wartung.


              Ich könnte mir vorstellen, dass ein Gelände nach einem hochintensiven Panzergefecht kaum noch befahrbar ist.

              Hin- und Herfahrerei, ständiges Ausweichen in Wechselstellungen, etc.
              Allein eine Panzerkompanie ruft schon derart tiefe Fahrspuren hervor, so dass Radfahrzeuge kaum noch durchkommen, Gewässerübergänge unpassierbar werden, etc.
              Panzer schmeißt Kette, legt sich auf dem Wiesenweg quer und dann noch unzählige Gefechtsschäden. Also richtig viel Arbeit für Bergepanzer, Pionierpanzer (Räumpanzer), etc.


              Gibt es dazu eigentlich Untersuchungen von größeren Gefechtsübungen in MUNSTER, BERGEN-HOHNE, GRAFENWÖHR, SHILO?
              Die Manöverschäden waren ja schon auf freilaufenden Übungen enorm und im Kriegsfall wird das Ganze vermutlich noch potenziert.

              Okay, ich komme vom Thema ab. :-)

              Kommentar

              • EmilBerggreen
                Cold Warrior
                • 19.07.2015
                • 514

                #8
                Eine kleine Frage hätte ich noch:
                Wie führt ein KpChef einer PzKp eigentlich vom Chefpanzer aus? Es gibt ja keinerlei Platz, um sich auszubreiten oder um eine größere Karte zu lesen.
                Dre Kommandantenplatz im Leopard 2 ist ja wohl ähnlich beengend wie im Leo 1.
                Und der ganze KpFüKrs + BtlFüKrs Funkverkehr [ab 1986] über das SEM 80/90 und Funkhaube?

                Kommentar

                • Nemere
                  Cold Warrior
                  • 12.06.2008
                  • 2880

                  #9
                  Zitat von EmilBerggreen Beitrag anzeigen
                  E Es gibt ja keinerlei Platz, um sich auszubreiten oder um eine größere Karte zu lesen.
                  In den meisten Fällen wird die Karte nicht so groß gewesen sein:
                  Breite des Panzerbataillons im Gefecht 5 km, lass es meinetwegen in der Verzögerung 10 km sein - dass sind auf der Karte 1: 50.000 gerademal 20 Zentimeter. Dazu kommt noch der "Interessenbereich" bei den Nachbarn, nach rückwärts und vor der Front, mehr als 50 x 50 cm wird die Karte selten erreichen. Geschickt falten, dann bin ich bei 25 x 25, das ist in der Breite etwas mehr als ein Blatt DIN A 4.
                  Bei der Kompanie ist die Größe noch geringer. Breite der Kompanie im Gefecht höchstens 2 km = 4 cm.
                  Außerdem sollte ein Kompaniechef das Gelände soweit verinnerlicht haben, das er nicht ständig die Karte braucht.

                  Abgesehen davon

                  Kommentar

                  • DeltaEcho80
                    Cold Warrior
                    • 09.03.2013
                    • 1724

                    #10
                    Zitat von Nemere Beitrag anzeigen
                    Es ging ja bei der Taktikausbildung um Kampftruppenbataillone. Pioniere, Führungs- oder Logistiktruppen haben doch ganz andere Probleme. Frag mal einen Fernmelder, dessen Korpsfernmeldebataillon das AUTOKO-System über eine Fläche von vielen tausend Quadratkilometern sicherstellte. Oder nimm ein Feldjägerbataillon beim Aufmarsch, das sich über ganz Bayern von Schweinfurt im Norden bis Murnau im Süden und von Cham im Osten bis Dinkelsbühl im Westen verteilte. Was sind dagegen die äußerst übersichtlichen 5 x 5 km Einsatzraum eines Panzerbataillons, nötigenfalls kann der Kommandeur hier seine Schäfchen noch per Rauchzeichen versammeln.
                    Das die Koordinierungsprobleme wachsen, je tiefer die Führungsebene ist, ist auch eine alte Weisheit. Der Zugführer hat immerhin noch seinen Zugfeldwebel als Führungsgehilfen, er hat meistens auch noch einen Funker für die Kommunikation. Der Gruppenführer bei den PzGren muss dagegen
                    - SPZ mit BMK
                    - MG
                    - Panzerfaust
                    - den Schützentrupp
                    - ggf. die Sperren vor der Stellung
                    - den Funkverkehr auf dem Zugführungskreis
                    - die Verbindung zu den Nachbarn
                    - die Beleuchtung beim Nachtkampf
                    - usw.
                    alleine auf die Reihe kriegen.

                    Aber das führt weit vom Thema weg, so interessant solche Führungsfragen auch sind. Aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass ein Panzerbataillon führungstechnisch wesentlich einfacher strukturiert ist, als ein PzGrenBtl.
                    Das war das, was mich am Anfang meiner Zeit in Mellrichstadt immer gewundert hat. Ständig war irgendwo irgendeine Teileinheit zu Ausbildungen unterwegs. Und wenn eine Kompanie Leerquartal hatte (wie wir im I/00), dann war unser Spieß sehr dahinter, dass die Feldwebel und Uffze irgendwelche Lehrgänge und Weiterbildungen besuchen konnten. Ein "guter Draht" zur InfS nach Hammelburg war hier Gold wert. So fiel mal schnell ein freier Lehrgangsplatz für uns "ab".

                    Mit den Kollegen der "Panzerei" innerhalb der Brigade (konkrekt: 363er aus Külsheim) gab es immer gute Kontakte und auch gegenseitige Austausche, um voneinander zu lernen ("Ah, so ist das bei euch - so macht ihr das...").
                    Da hat mein Chef auch mal gesagt: " Ich lass mich zu Panzers versetzen. Wenn die mal absitzen müssen, is eh alles rum".

                    Kommentar

                    • EmilBerggreen
                      Cold Warrior
                      • 19.07.2015
                      • 514

                      #11
                      Moin zusammen,

                      okay, das mit der Karte leuchtet mir natürlich ein.
                      Der Kompaniechef ist - wenn der Leopard, der Chefpanzer sein Fahrzeug im Kampf ist - dem Gefecht seiner Kompanie und der Führung der drei Züge natürlich viel näher als dem Bataillon.
                      Die Aufgaben eines KpChefs PzKp sind mir natürlich nicht geläufig.

                      Aber aufgesessen den Kampf aus dem Chefpanzer heraus führen - er schränkt doch sein Gesamtbild damit massiv ein.
                      KpGefStd = ChefPz? Das ist dann ja nur - unter Luke - das Strichbild seiner Optik. Also sehr eingeengt.

                      Der KpChef einer PzGrenKp hat doch da mehr Möglichkeiten, oder?
                      SPz Feuerkampf von hinten (aus größerer Entfernung führen, soweit Optik reicht) und die abgesessenen Schützentrupps vorne …
                      Ein abgesessener Alarmposten, ein SPz auf Feldposten hat seinen begrenzten Beobachtungsbereich … aber zumindest der Chef braucht den Gesamtüberblick und sollte sich daher so weit hinten aufhalten, um das Gesamtbild im Auge zu behalten.

                      Wahrscheinlich ist es zu heiß darüber nachzudenken,
                      Grüße

                      Kommentar

                      • Nemere
                        Cold Warrior
                        • 12.06.2008
                        • 2880

                        #12
                        Zitat von EmilBerggreen Beitrag anzeigen
                        Aber aufgesessen den Kampf aus dem Chefpanzer heraus führen - er schränkt doch sein Gesamtbild damit massiv ein.
                        KpGefStd = ChefPz? Das ist dann ja nur - unter Luke - das Strichbild seiner Optik. Also sehr eingeengt.
                        Hier gibt es kein allgemein gültiges Kochrezept. Der Kompaniechef hat die Aufgabe, seine Kompanie im Gefecht so zu führen, dass diese den erteilten Auftrag erfüllt. Er muss dazu selbst entscheiden, ob er aus der offenen Turmluke beobachtet und dabei Gefahr läuft, von herumfliegenden Granatsplittern getroffen zu werden oder ob er durch die Optik beobachtet und dabei das geringere Sichtfeld in Kauf nimmt. Das gleiche gilt für seinen Platz auf dem Gefechtsfeld. Er wird nach Möglichkeit den Standort seines Panzers so wählen, dass er die ganze Breite des Gefechtsstreifens seiner Kompanie überblicken kann. Das wird sicher nicht in vorderster Front sein. „Führen von vorne“ heißt in der Verteidigung nicht, dass der Chefpanzer als erster Feindberührung hat, sondern es bedeutet, dass der jeweilige Führer so weit vorne ist, dass er auf seine unterstellte Truppe unmittelbaren Einfluss hat.

                        Bei einer abgesessen eingesetzten PzGrenKp oder einer Jägerkompanie in der Verteidigung kann dieses Führen von vorne aber durchaus bedeuten, dass der Kompaniechef selbst den Gegenstoß führt, um einen eingebrochenen Feind wieder aus dem Kampfgraben zu werfen. Wenn ich dagegen mit einer Feldjägerkompanie einen Wald durchkämme, um z.B. darin untergetauchte Kriegsgefangene aufzuspüren, macht es keinen Sinn, wenn ich vor der eigenen Front laufe. Von dort kann ich in dieser Lage nicht führen. Hier werde ich mich als KpChef mit meinem Funker, meinem Melder und dem Richtungstrupp hinter den vorgehenden Soldaten bewegen.

                        Grüße
                        Jörg

                        Kommentar

                        • Hoover
                          Cold Warrior
                          • 19.12.2013
                          • 601

                          #13
                          Natürlich waren die Anforderungen eines Zugführers eines PzZuges ganz andere als die z.B. eines Pioniers oder eines InstZgFhrs

                          Und dass die einzelnen Waffengattungen ihren eigenen Waffenstolz hatten finde ich auch nicht schlimm (okay, dass wir die FlaRak-Fritzen in Dörverden regelmäßig verprügelten, wenn die sich in unserer Pi-Mannschaftsheim verirrten tut mir heute leid. Aber blauer Pullover zur grünen Moleskinuniform, das ging halt nicht).

                          Ich bin immer mit Grennis sehr gut klargekommen auf Übungen, Panzerleute waren speziell und Fallschirmjäger teils unerträglich.

                          PanzerOffze konnten auch sehr ungnädig sein, besoners wenn ein Leutnantsembryo einen PzZug in unsere Sperren und in die (Manöver-)Vernichtung führte. Aber ich bin einmal mit einem Leo 1 (aus Altenwalde) mitgefahren und muss sagen, die Sicht ist echt fast null für den Kommandanten, und der musste neben seinem Panzer auch noch seinen Zug führen. Wir haben damals schon gesagt,es unserer Meinung nach zuwenig gattungsübergreifende Austäusche gab, so dass man teils das Gebahren der "anderen" auch leicht falsch verstehen konnte.

                          Wird heute eigentlich noch mit Karte geführt oder hat man solch ein IVIS-System wie die Amis in den Befehlspanzern?

                          Grüße und Anker wirf!
                          Frank
                          "Damals, als ich in meinem Alter war..."

                          Kommentar

                          Lädt...
                          X