da ich aus der PzGren-Welt der abgesessenen Schützentrupps komme, würde ich gerne mehr über die PzTr erfahren.
Dienst in der Kaserne: überwiegend im Blaumann im T-Bereich, TD, Wartung Bordkanone, Simulator-Training, Fahrschule für die Fahrer, etc.
Gefechtsdienst im Gelände: Betanken (auch Kanisterbetankung), Kampfbeladung aufnehmen, aufmunitionieren, KPz in Stellung abtarnen (Ladeschütze?), gepanzerter Spähtrupp, Feuerkampf, Nebeln, Ausweichen ...
Feldmäßiges Reinigen der Bordkanone?
Ich weiß nicht, aber vielleicht gilt die Faustregel noch? Auf x Stunden Gefechtsdienst kommen wegen hoher Ausfälle xx Stunden Instandsetzung dazu?
Aufgewühltes Panzergelände, Panzer hatte Kette geschmissen, verliert Öl, weiß der Geier. Also ein recht hoher Verschleiß durch robusten Gefechtsdienst im Gelände.
Im Gefecht die ganze Zeit unter Luke.
Permanent im Panzerkombi auf dem Bock, Nächte lang durchs WBG starren - es können sich ja nur Kdr u. RS gegenseitig abwechseln - und hinten dreht der Ladeschütze durch oder auch nicht,
da er ja vielleicht sogar den besten Schlafplatz hat.
Beim Leopard 1 musste nachts wohl öfter einer raus (Ladeschütze der Knecht für alles?), Herstellen Nachtkampfbereitschaft, Abbau Zielscheinwerfer, Optiken von Dreckspritzern säubern und dann
muss wohl öfter immer wieder nachgetarnt werden.
Die Sicht nur noch aus dem Strichbild der Optik.
EMES, PERI, Feuerleitanlage, Waffenstabilisierungsanlage - die Welt des Kampfpanzers Leopard.
Was sind die Härten und was die guten Seiten der Panzertruppe?
Härten: auf alle Fälle die Klaustrophobie - der Richtschütze weiß ganz genau, dass er bei einem Treffer nicht mehr (lebend) rauskommt ... beeinflusst vielleicht auch sein Verhalten oder ist
während eines Feuerkampfes völlig ausgeblendet
So in etwa stelle ich mir das vor.
Vielleicht können ehemalige Panzersoldaten unter Euch etwas plaudern, würde mich jedenfalls freuen.
Grüße,
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