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Da ja grade besprochen wurde wann der kalte Krieg begann, so würde mich interessieren wen ihr als Sieger seht. Gibt es überhaupt einen? Klar die UdSSR existiert nicht mehr, der Kommunismuss scheint weitgehend zurückgedrängt und die Marxistische Ideologie scheint gescheitet.
Ist jedoch die atomare Bedrohung nun nicht mehr vorhanden? Ich denke nicht. Es ist alles viel komplexer geworden und läuft nicht mehr auf einen Krieg zwischen 2 Blöcken hinaus. Aber die Gefahren sind m.M.n. nicht erheblich minimiert wurden.
Auch ist die Kommunistische Ideologie auch nur an der Executive gescheitert, zumindest ist für mich die Theorie deutlich interessanter als die des Gegenlagers.
Auch ist die Kommunistische Ideologie auch nur an der Executive gescheitert, zumindest ist für mich die Theorie deutlich interessanter als die des Gegenlagers.
War es wirklich der Sozialismus/Kommunismus, den die Altvorderen gewollt haben?
Ich denke mal die Gefahr eines Atomkrieges ist heute größer als je zuvor, allerdings ist diesmal dann wohl eher nicht Deutschland austragungsort, wird aber die Folgen mächtig zu spüren bekommen.
Kommunismus scheitert wohl immer, auch an dem wohl genitisch bedingten Egoismus des Einzelnen.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die "Altvorderen" wirklich Kommunismus wollten. Allerdings hat ja wohl Lenin bereits seinen frühen Kommunismus nicht auf Vertrauen sondern auf Misstrauen - selbst seinen engsten Mitarbeitern gegenüber - aufgebaut. Und Misstrauen ist stets der Weg in die Krise.
Jetzt sind wir ja schon bei der Philosophie angelangt. Bei Hobbes und Rosseau! Die stellten sich auch ständig die Frage ob der Mensch nun von Geburt an böse under gut ist. Beide kamen auf verschiedene Ideen. Marx war Verfächter der Theorie von Rosseau, also das der Mensch von Geburt an gut ist. Da der Kommunismus/Marxismus jedoch an der Praxis gescheitert ist, lässt das den Umkehrschluss zu das Hobbes Recht hatte und der Mensch wirklich von Geburt an "böse" war? "der Mensch sei dem Menschen ein Wolf" ist also doch richtig ?
Um zum Thema zurück zu kommen. Lenin war m.M.n. der erste Kommunist der nicht mehr auf die reine Ideologie gesetzt hat, sondern sich in den Vordergrund bringen wollte. Wobei man nicht vergessen darf das Russland nach Brest-Litowsk in einer Aussichtslosen Lage schien und trotzdem aus diesem Zustand heraus eines der größten Imperien bis 1990 entstand. Wer auch dazu beigetragen hat war Stalin, jedoch eher mit dem gleichen Mitteln wie der Diktator in unserem Lande damals. Da wars dann auch mit dem Kommunismus aus. Die "Lehren Marx" wurden so ausgelegt wie benötigt um selber an der Macht zu bleiben.
ich befürchte mal es gibt keinen Sieger des kalten Krieges. Aber sehr viele Verlierer. Durch Ende der "Großen Bedrohung" durch den Gegensatz der beiden großen Blöcke - sind wieder viele "kleine" Kriege möglich geworden, aus denen schnell mal der GAU entstehen kann.
Da hast du Recht FEK, in den 80er Jahren war ein relativer Ausgleich zwischen beiden Blöcken erreicht und somit auch Sicherheit. „Sticheleien“ gab es natürlich, gehörte aber zum Geschäft um die „Glaubwürdigkeit“ der eigenen Ideologie zu untermauern.
Heutzutage kann Amerika in seiner grenzenlosen Dummheit eine Überheblichkeit an den Tag legen, die schnell im GAU enden kann. Einen „vernünftigen“ Gegenpol gibt es leider nicht, es ist auch keiner am Horizont zu sehen.
Der Westen war der "Sieger" im Kalten Krieg.
Meiner Meinung nach sollte man bei dieser Frage zum beendeten
Kalten Krieg nicht so sehr die Ideologie und die derzeitige Situtation betrachten (gut oder böse, Kommunismus ja oder nein und Gegenwart) sondern die zur damaligen Zeit gegebene Lage.
Die Situtaion war nach Ende des 2.WK nun mal so, Deutschland wurde geteilt, in Westdeutschland ist wieder eine demokratische Republik entstanden, in Ostdeutschland entstand unter dem Einfluss einer diktatorischen Sowjet-Regierung die DDR. Den weiteren Verlauf kennt jeder,
Aufrüstung, Wettrüstung ..., es steht heute auch fest, nach Offenlegung aller früher eingestuften Dokumente (Ost und West), daß die Sowjetunion zu bestimmten Zeiten die Militärische Übermacht hatte (z.B. Stationierung SS20 und NATO-Doppelbeschluß).
Die Regierungen der NATO-Mitgliedsstaaten mußten, im Interesse der Bevölkerung, ein Ungleichgewicht der beiden Blöcke verhindern.
So hatte sich auch der Kanzler Helmut Schmidt, gegen Proteste aus der eigenen Partei und Demonstrationen für den NATO-Doppelbeschluß ausgesprochen.
Durch diese Strategie der "Mitrüstung" wurden die Warschauer Pakt Staaten
wirtschaftlich ruiiniert und mußten ihre bisherige Politik aufgeben.
Zum Glück wurde der Kalte Krieg nicht "heiß" und wir haben mit friedlichen Mitteln die beiden Teile Deutschlands vereinigt. Der Kalte Krieg ist beendet.
Im Eingangsposting werden ja 2 Dinge angesprochen. Einmal die Frage: Gibt es Sieger und Verlierer? Und weiter: Warum hat sich der Kommunismus nicht durchgesetzt? Klar gibt es Schnittpunkte zwischen beiden Fragen, aber im Grunde sind es 2 verschiedene Baustellen.
Sieger und Verlierer bei Beendigung des kalten Krieges gab es m.E. nicht.
Ja, man kann den Gedanken von Observer aufgreifen und feststellen: Der Westen war der wirtschaftliche Sieger.
Aber wenn man einen "moralischen" Sieger benennen soll, analog zum Sieger eines Fußballspieles, der nicht nur aufgrund des Torverhältnisses sondern auch aufgrund der überzeugenden Spielweise verdient gewonnen hat, tut man sich schon erheblich schwerer; ich sehe jedenfalls keinen eindeutigen Sieger.
Das deutsche Volk in seiner Gesamtheit darf man aber sicherlich als Gewinner bezeichnen. Gerade noch mal so die Kurve gekriegt, würde ich sagen. Ich wage die Prognose, hätte sich die DDR noch 3 bis 4 Jahrzehnte gehalten, hätte es bis in ferne Zukunft zwei deutsche Staaten gegeben; der Gedanke der Wiedervereinigung wäre mit jeder neuen Generation weiter in den Hintergrund gerückt, bis er irgendwann ganz verschwunden worden wäre. Und die Existenz des Staates namens DDR für die Westdeutschen und den Rest der Welt genauso selbstverständlich geworden wäre, wie die Tatsache dass es in Nordamerika die USA und Kanada gibt, obwohl es aus Sicht der Völkerkunde nur eines Staates bedurft hätte.
Zum Scheitern des Kommunismus:
Dass momentan der Kapitalismus den Kommunismus zurückgedrängt hat, ist vielleicht nur eine temporäre Angelegenheit.
Ich könnte mir vorstellen, je nachdem wie sich die Folgen der Globalisierung negativ auf die weitere Entwicklung nicht nur Deutschlands sondern aller (jetzt noch!!) reichen Industrienationen auswirken, wird man merken dass man mit dem jetzigen System, wie Gesellschaft, Wirtschaft u. Politik aufeinander eingespielt sind, nicht weiterkommt, und es werden wieder die Ideen von Marx ausgegraben; oder ähnliche Ideen eines modernen Marx der noch geboren werden wird - die Bevölkerung orientiert sich lieber an lebenden Personen.
Reine Spinnerei von mir , aber ich denke die Möglichkeit besteht dass es so kommen kann.
Und deshalb ... äh ... haben wir uns dazu entschlossen, heute ... äh ... eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, ... äh ... über Grenzübergangspunkte der DDR ... äh ... auszureisen. G.Schabowski, 9.11.1989
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