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Abwasser oder Trichtersperre? Die Position wäre für eine Sprengung optimal, allerdings ist die vor der Eisenbahnbrücke liegende B9 auch schon seit einigen Jahren neu geteert, daher kann ich keine Rückschlüsse ziehen, ob es eine Sperranlage ist oder falscher Alarm.
Sperranlagen in diesem Bereich sind wohl die Ausnahme, Meinungen dazu trotzdem erbeten.
ed
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Und zu guter letzt noch ein Verdachtsfall auf Pfälzer Seite:
Die K93 oberhalb von Oberwesel, aufgefallen, weil die erste, dritte und fünfte Teerfläche (rote Kreise) die typischen Verbindungen (leider schlecht sichtbar) von rückgebauten Trichtersperren haben.
Unterhalb der Mauer auf der linken Bildseite sind genau an diesem Bereich Öffnungen zu sehen, der Bereich der zweiten und vierten Teerfläche weisen keine Öffnungen auf.
Und zu guter letzt noch ein Verdachtsfall auf Pfälzer Seite:
Die K93 oberhalb von Oberwesel, aufgefallen, weil die erste, dritte und fünfte Teerfläche (rote Kreise) die typischen Verbindungen (leider schlecht sichtbar) von rückgebauten Trichtersperren haben.
Unterhalb der Mauer auf der linken Bildseite sind genau an diesem Bereich Öffnungen zu sehen, der Bereich der zweiten und vierten Teerfläche weisen keine Öffnungen auf.
Was meint ihr dazu?
Nachdem ich die Bilder in größerem Format gesehen habe, konnte ich die Risse quer zur Farbahn von den drei Flecken zum Fahrbahnrand erkennen.
Das ist m.E. typisch für einen Rückbau. Ich sage, es handelt sich um eine rückgebaute Trichtersperre.
Was aber immer hilft: Abstand der Flicken zueinander sowie ihre Seitenlänge
Gruß
Mit dem Messen und ergieberige Bilder wird nachgeholt.
Jetzt stellt sich aber die Frage, ob eventuell auch auf der Pfälzer Seite die Straßen vom Rhein wegführend planungsmäßig auch mit Sperren ausgestattet wurden. Zumindest bestehen dort mehr Chancen auf Spuren, da hier weitaus weniger neu geteert wurde als auf hessischer Seite.
ed
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Also wenn man sich das ganze aus der Luft ansieht, hätte das Gebiet zwischen Rhein und Mosel doch einen Sinn, oder?
Ich meine damit, das mit Sperren vor der Mosel und auf dem Weg dahin, dem Feind seinen Vormarsch auf dem recht bergigen Straßen zu stoppen und ein gutes Ziel abgeben würden. Wäre das ein Möglichkeit?
Oberwesel, da war ich Freitag/Samstag auch erst Und am 1. Mai auf kleiner Wanderung ringsrum. Wenn ich mal wieder meine Kommilitonin besuche halt ich die Augen offen
Auch mein Gedanke. Selbst wenn der WP den Rhein überquert hätte, wäre er erst mal am Uferbereich auf Pfälzer Seite (mit eigenem Rückstau) wieder hängengeblieben, was wertvolle Zeit für die NATO gebracht hätte, so mal die grobe Vorstellung.
Gibt´s eigentlich nirgendswo eine grobe Auflistung, wo zumindest die Sperrlinien hätten sein können, würde vieles vereinfachen.
Irgendwelche Strukturen und Muster müßte ed doch in der Planung der Anlagen gegeben haben.
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Ich habe da gerade bei Allmystery einen Kommentar gefunden, eines ehemaligen Stabsunteroffizier der Führungstruppen des Fernmeldekommandos 900, das direkt der Bonner Hardthöhe unterstellt war. Dieser berichtet über Sprengschächte über alle großen Brücken, die über Rhein und Mosel gelegt wurden. Also wenn der Hinweis stimmen sollte, das in den Brücken der Mosel Sprengschächte wären, warum sollten dann nicht weitere, in den Straßen vorhanden sein.
Bitte herunterskrollen bis der Name " derDULoriginal " mit seinen Beitrag vom 27.07.2005 um 22:39 erscheint.
Schutzräume,Luftschutzkeller,Bunker,..gab es auch schon im 2.Weltkrieg , aber neu ist, daß wir davon ausgehen müssen, daß die Aufenthaltsdauer im Schutzraum...
Rampi, solltest Du das nächste Mal in Oberwesel sein, wäre es möglich einmal die Ersatzübergangstelle an der Mainzer Straße B9 in Höhe der Burg Pfalzgreifenstein nach Sprengschächte zu untersuchen? Ist doch ein guter Ausgangspunkt für weitere Exkursionen
Hallo,
"Sperrlinien" sind mir solche bekannt:
Rhein, Mosel, Main, Neckar, Fulda, Werra, Weser, Lahn.
Im Bereich Hessen noch die A45 sowie einige auf Bahndämmen verlaufende Bahnlinien.
In Frage kommen noch alle anderen Flüsse ähnlicher Größe, sowie Kanäle.
Im Rahmen diverser Überlegungen kam mir der Gedanke, dass es sinnvoll war, den Raum längs den vorrückenden Truppen zu sperren und nicht nur quer. Vermutlich fand aber eine Kombination aus beidem statt. Hintergrund war der, dass auf Hauptverkehrsstraßen in Ost-West Richtung Sperren im Abstand weniger Kilometer waren.
Der Rhein als natürliches Hindernis wurde vermutlich im brückenlosen Teil zwischen Wiesbaden und Koblenz durch die Trichtersperren unzugänglich gemacht. Bietet sich mit den Steilhängen ja auch geradezu an.
Mit dem Messen und ergieberige Bilder wird nachgeholt.
Jetzt stellt sich aber die Frage, ob eventuell auch auf der Pfälzer Seite die Straßen vom Rhein wegführend planungsmäßig auch mit Sperren ausgestattet wurden. Zumindest bestehen dort mehr Chancen auf Spuren, da hier weitaus weniger neu geteert wurde als auf hessischer Seite.
ed
Mitlerweile habe ich das Gefühl, dass jeder Landkreis mit "Taunus" im Namen sowieso gerne Geld für Straßenbau und viele andere Dinge ausgibt. Mich soll das nicht stören
Im Rahmen von Konjunkturpaket und Frostschaden-Sofortprogramm ist aber in den letzten Jahren viel passiert. Mittlerweile halte ich es für fast besser, die Recherche vom heimischen Rechner aus zu leiten und entsprechende Stellen anzuschreiben. Sperren gezielt anfahren kann man dann immernoch.
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