Uferbereich auf Pfälzer Seite

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • ed22ful
    Cold Warrior
    • 01.11.2010
    • 1208

    #1

    Uferbereich auf Pfälzer Seite

    Auf der Rückfahrt über die Pfälzer Seite bin ich dann über St.-Goar gefahren, dabei fiel mir folgender Kreuzdeckel auf:

    L213 001.jpgL213 002.jpgL213 003.jpgL213 004.jpgVerdachtsfall Trichtersperre L213.kmz

    Abwasser oder Trichtersperre? Die Position wäre für eine Sprengung optimal, allerdings ist die vor der Eisenbahnbrücke liegende B9 auch schon seit einigen Jahren neu geteert, daher kann ich keine Rückschlüsse ziehen, ob es eine Sperranlage ist oder falscher Alarm.
    Sperranlagen in diesem Bereich sind wohl die Ausnahme, Meinungen dazu trotzdem erbeten.

    ed
    Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
    Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
    www.ig-area-one.de
  • ed22ful
    Cold Warrior
    • 01.11.2010
    • 1208

    #2
    Und zu guter letzt noch ein Verdachtsfall auf Pfälzer Seite:

    Die K93 oberhalb von Oberwesel, aufgefallen, weil die erste, dritte und fünfte Teerfläche (rote Kreise) die typischen Verbindungen (leider schlecht sichtbar) von rückgebauten Trichtersperren haben.

    K93 001.jpgK93 002.jpgVerdachtsfall K93 Oberwesel.kmz

    Unterhalb der Mauer auf der linken Bildseite sind genau an diesem Bereich Öffnungen zu sehen, der Bereich der zweiten und vierten Teerfläche weisen keine Öffnungen auf.

    Was meint ihr dazu?
    Zuletzt geändert von ed22ful; 05.02.2012, 09:08.
    Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
    Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
    www.ig-area-one.de

    Kommentar

    • dochol
      Cold Warrior
      • 18.05.2009
      • 629

      #3
      Zitat von ed22ful Beitrag anzeigen
      Und zu guter letzt noch ein Verdachtsfall auf Pfälzer Seite:

      Die K93 oberhalb von Oberwesel, aufgefallen, weil die erste, dritte und fünfte Teerfläche (rote Kreise) die typischen Verbindungen (leider schlecht sichtbar) von rückgebauten Trichtersperren haben.

      [ATTACH=CONFIG]10327[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]10328[/ATTACH][ATTACH]10329[/ATTACH]

      Unterhalb der Mauer auf der linken Bildseite sind genau an diesem Bereich Öffnungen zu sehen, der Bereich der zweiten und vierten Teerfläche weisen keine Öffnungen auf.

      Was meint ihr dazu?
      Nachdem ich die Bilder in größerem Format gesehen habe, konnte ich die Risse quer zur Farbahn von den drei Flecken zum Fahrbahnrand erkennen.
      Das ist m.E. typisch für einen Rückbau. Ich sage, es handelt sich um eine rückgebaute Trichtersperre.
      Was aber immer hilft: Abstand der Flicken zueinander sowie ihre Seitenlänge
      Gruß

      Kommentar

      • ed22ful
        Cold Warrior
        • 01.11.2010
        • 1208

        #4
        Mit dem Messen und ergieberige Bilder wird nachgeholt.
        Jetzt stellt sich aber die Frage, ob eventuell auch auf der Pfälzer Seite die Straßen vom Rhein wegführend planungsmäßig auch mit Sperren ausgestattet wurden. Zumindest bestehen dort mehr Chancen auf Spuren, da hier weitaus weniger neu geteert wurde als auf hessischer Seite.

        ed
        Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
        Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
        www.ig-area-one.de

        Kommentar

        • Horner
          Cold Warrior
          • 24.05.2009
          • 1897

          #5
          Also wenn man sich das ganze aus der Luft ansieht, hätte das Gebiet zwischen Rhein und Mosel doch einen Sinn, oder?
          Ich meine damit, das mit Sperren vor der Mosel und auf dem Weg dahin, dem Feind seinen Vormarsch auf dem recht bergigen Straßen zu stoppen und ein gutes Ziel abgeben würden. Wäre das ein Möglichkeit?

          Kommentar

          • rampi
            Rekrut
            • 01.02.2011
            • 43

            #6
            Oberwesel, da war ich Freitag/Samstag auch erst Und am 1. Mai auf kleiner Wanderung ringsrum. Wenn ich mal wieder meine Kommilitonin besuche halt ich die Augen offen

            Kommentar

            • ed22ful
              Cold Warrior
              • 01.11.2010
              • 1208

              #7
              Auch mein Gedanke. Selbst wenn der WP den Rhein überquert hätte, wäre er erst mal am Uferbereich auf Pfälzer Seite (mit eigenem Rückstau) wieder hängengeblieben, was wertvolle Zeit für die NATO gebracht hätte, so mal die grobe Vorstellung.
              Gibt´s eigentlich nirgendswo eine grobe Auflistung, wo zumindest die Sperrlinien hätten sein können, würde vieles vereinfachen.
              Irgendwelche Strukturen und Muster müßte ed doch in der Planung der Anlagen gegeben haben.
              Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
              Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
              www.ig-area-one.de

              Kommentar

              • Horner
                Cold Warrior
                • 24.05.2009
                • 1897

                #8
                Ich habe da gerade bei Allmystery einen Kommentar gefunden, eines ehemaligen Stabsunteroffizier der Führungstruppen des Fernmeldekommandos 900, das direkt der Bonner Hardthöhe unterstellt war. Dieser berichtet über Sprengschächte über alle großen Brücken, die über Rhein und Mosel gelegt wurden. Also wenn der Hinweis stimmen sollte, das in den Brücken der Mosel Sprengschächte wären, warum sollten dann nicht weitere, in den Straßen vorhanden sein.
                Bitte herunterskrollen bis der Name " derDULoriginal " mit seinen Beitrag vom 27.07.2005 um 22:39 erscheint.

                Schutzräume,Luftschutzkeller,Bunker,..gab es auch schon im 2.Weltkrieg , aber neu ist, daß wir davon ausgehen müssen, daß die Aufenthaltsdauer im Schutzraum...
                Zuletzt geändert von Horner; 05.02.2012, 14:50.

                Kommentar

                • Horner
                  Cold Warrior
                  • 24.05.2009
                  • 1897

                  #9
                  Rampi, solltest Du das nächste Mal in Oberwesel sein, wäre es möglich einmal die Ersatzübergangstelle an der Mainzer Straße B9 in Höhe der Burg Pfalzgreifenstein nach Sprengschächte zu untersuchen? Ist doch ein guter Ausgangspunkt für weitere Exkursionen

                  Gruß
                  Horner

                  Kommentar

                  • dochol
                    Cold Warrior
                    • 18.05.2009
                    • 629

                    #10
                    Hallo,
                    "Sperrlinien" sind mir solche bekannt:
                    Rhein, Mosel, Main, Neckar, Fulda, Werra, Weser, Lahn.
                    Im Bereich Hessen noch die A45 sowie einige auf Bahndämmen verlaufende Bahnlinien.
                    In Frage kommen noch alle anderen Flüsse ähnlicher Größe, sowie Kanäle.

                    Im Rahmen diverser Überlegungen kam mir der Gedanke, dass es sinnvoll war, den Raum längs den vorrückenden Truppen zu sperren und nicht nur quer. Vermutlich fand aber eine Kombination aus beidem statt. Hintergrund war der, dass auf Hauptverkehrsstraßen in Ost-West Richtung Sperren im Abstand weniger Kilometer waren.

                    Der Rhein als natürliches Hindernis wurde vermutlich im brückenlosen Teil zwischen Wiesbaden und Koblenz durch die Trichtersperren unzugänglich gemacht. Bietet sich mit den Steilhängen ja auch geradezu an.

                    Kommentar

                    • dochol
                      Cold Warrior
                      • 18.05.2009
                      • 629

                      #11
                      Zitat von ed22ful Beitrag anzeigen
                      Mit dem Messen und ergieberige Bilder wird nachgeholt.
                      Jetzt stellt sich aber die Frage, ob eventuell auch auf der Pfälzer Seite die Straßen vom Rhein wegführend planungsmäßig auch mit Sperren ausgestattet wurden. Zumindest bestehen dort mehr Chancen auf Spuren, da hier weitaus weniger neu geteert wurde als auf hessischer Seite.

                      ed
                      Mitlerweile habe ich das Gefühl, dass jeder Landkreis mit "Taunus" im Namen sowieso gerne Geld für Straßenbau und viele andere Dinge ausgibt. Mich soll das nicht stören
                      Im Rahmen von Konjunkturpaket und Frostschaden-Sofortprogramm ist aber in den letzten Jahren viel passiert. Mittlerweile halte ich es für fast besser, die Recherche vom heimischen Rechner aus zu leiten und entsprechende Stellen anzuschreiben. Sperren gezielt anfahren kann man dann immernoch.
                      Zuletzt geändert von dochol; 05.02.2012, 16:37.

                      Kommentar

                      • dochol
                        Cold Warrior
                        • 18.05.2009
                        • 629

                        #12
                        Hallo,
                        zur Information und zur Ergänzung: DOSPA 1030 wurde im Oktober 1986 angelegt.
                        DOSPA 1031 sowie DOSPA 2198 folgten später darauf.

                        Angaben aus dem Arciv des Main-Echo.
                        Gruß

                        Kommentar

                        Lädt...
                        X