Sperranlagen im Kreis Lippe

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  • Maeks
    Cold Warrior
    • 28.02.2010
    • 340

    #16
    Eine kleiner Hinweis. Die Schächte sind noch vorhanden und nicht ausgebaut. Sie sind nur vefüllt. Ein Schacht mit 6 Meter Tiefe, baut keine so ohne weiteres aus. Wenn sie komplett entfernt worden wären, wären die Asphaltflecken etwas größer.
    Um ein Schacht von 6 Meter Tiefe und 1 Meter Durchmesser auszubauen hat man oben ein Loch mit mindestens 4 Meter Duchmesser. So groß müßte dann auch der Asphaltflecken sein.

    Gruß Maeks
    (einer der schon genügend Löcher gegraben hat)

    Kommentar

    • Phil B.
      Rekrut
      • 19.07.2010
      • 14

      #17
      Moin Maeks,


      interessante Info.
      Würde es nicht ohnehin eher Sinn machen, die Schächte einfach zu verfüllen?

      Gruss... Phil...
      That is not dead which can eternal lie,
      and with strange æons, even death may die

      See you in 2017

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      • Maeks
        Cold Warrior
        • 28.02.2010
        • 340

        #18
        Es ist auch eine Kostensache. Ein Schacht komplett ausbauen macht etwas mehr an Arbeit als in nur zu verfüllen. Auch ist es auch statisch kein Problem den verfüllten Schacht drin zu lassen. Es muß nur auf dem Schachtboden ein Loch eingebracht werden um von oben einsickerndes Wasser wieder abzuleiten. Schächte werden nur dann komplett ausgebaut der ganzen Asphalt belagt entfernt wird und durch einen Neuen ausgetauscht wird. Theoretisch können solch verfüllte Schächte ohne großen Aufwand wieder reaktiviert werden. Wozu gibt es heut zu Tage, Saugbagger auf LKW montiert. Da ist so ein Schacht in 1 Stunde wieder leer.

        Gruß Maeks

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        • ed22ful
          Cold Warrior
          • 01.11.2010
          • 1208

          #19
          Ähm, werden die Schächte nicht eher mit Flüssig- bzw. Kriechbeton verfüllt?

          Bei feinem Schotter oder Sand u.ä. wäre ja immer die Gefahr des Absackens der Fahrbahndecke im Laufe der Zeit, da sich loses Material noch setzt im Gegensatz zu ersteren Gebinden.

          Und selbst wenn wirklich Sand/Schotter genommen wird, der würde ja garantiert schichtweise verdichtet werden, heißt, absaugen geht nicht.

          Irre ich mich da?
          Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
          Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
          www.ig-area-one.de

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          • Maeks
            Cold Warrior
            • 28.02.2010
            • 340

            #20
            Bei solchen Sachen wird immer Rollkies oder 16/32 Riesel verwendet. Dieses Material muß nicht verdichtet werden, da es sich nicht verdichten läßt. Außerdem ist es billiger und besser da sich kein Wasser darin halten kann. Die Saugbagger die ich meine können Sand oder Kies problemlos aufsaugen. Guckst du hier: http://www.saugbagger.com/ Hab sowas schon selber gesehen.

            Gruß Maeks
            Zuletzt geändert von Maeks; 09.09.2014, 17:30.

            Kommentar

            • ed22ful
              Cold Warrior
              • 01.11.2010
              • 1208

              #21
              Vielen Dank.

              Das erklärt natürlich alles.

              (Ein Traum jeder Hausfrau, der saugt gleich den Ehemann auf der Couch mit weg).
              Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
              Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
              www.ig-area-one.de

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              • Phil B.
                Rekrut
                • 19.07.2010
                • 14

                #22
                Zitat von Geograph Beitrag anzeigen
                .Vielen Dank für die interessanten Informationen und Aufnahmen!……
                Wenn mir die Bilder übermittelt werden, kann ich sie für die Datenbank entsprechend bearbeiten.
                Dafür müsstest du mal deinen Posteingang leeren

                Gruss... phil...
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                • Hildesheim
                  Co-Administrator
                  • 10.11.2009
                  • 498

                  #23
                  L781 Varenholz <<>>Erder DOSPA 2436

                  So, ich war am 06.06.15 in der Gegend unterwegs und habe die im Titel benannte Sperre angeschaut. Sie bestand aus drei Schächten, die überasphaltiert wurden. Da sich die Anschlusskästen noch im Seitenraum befinden, wurde sie nicht gänzlich rückgebaut. Die ersten beiden Schächte (von Varenholz aus) haben kleine runde, von oben erreichbare Anschlusskästen, die etwa die Größe eines Deckels vom Ventil eines Wasserhausanschlusses haben. Der dritte Schacht hatte Froschklappen - Kasten vorhanden, Klappe fehlt.
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