Agentenfunkgerät gefunden
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Laut dem 2. Link soll es sich um ein "R-394KM" handeln.
Eine recht ausführliche Beschreibung gibt es hier
Unter dem Punkt "Nachtrag" steht auch einiges zum Einsatz des Geräts.
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Dazu bräuchten wir einen Fernmelder, der sich mit Kurzwellengeräten besser auskennt als ich.
Das gefundene Gerät arbeitet vor allem im Kurzwellenbereich und im obersten Mittelwellenbereich (2 bis 13,499 MHz). In diesem Bereich können mit der Raumwelle auch bei geringer Sendeleistung Entfernungen von vielen hundert Kilometern überbrückt werden, allerdings stark abhängig von Frequenz, Tages- und Jahreszeit, Witterungsbedingungen und verwendeter Antenne, außerdem anfällig für atmosphärische Störungen.
Wir hatten in den Fernmeldezügen der Feldjägerbataillone noch bis nach 1990 das GRR-5 mit dem Frequenzbereich 1,5 - 18 MHz. Damit konnte man im Sommer bei stabilen Hochdrucklagen in München bei der Verwendung von Langdrahtantennen problemlos Radiosender aus Moskau, Wladiwostok oder Hawaii empfangen.Zuletzt geändert von Nemere; 13.02.2020, 17:33.
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Funkgerät R-394KM befand sich 1988/89 im Bestand des Luftsturmregiment 40 der NVA zur Erprobung. Sollte dort eingeführt werden.
Ziemlich sicher kann man davon ausgehen dass das Gerät bereits davor bei der Militäraufklärung der NVA (Agenturische Aufklärung) in Nutzung war.
KW-Gerät für ein- und zweiseitige Funkverkehr der Spezialaufklärung.
R-394KM war auch bei anderen Staaten des WP im Einsatz.
Zur Führung gab es neben stationären Anlagen auch mobile Anlagen auf Fahrzeugen Typ Ural 375 und Sil 131, SIL 130.
KW-Sender im Fahrzeugkomplex KW R-357 M (2K) lag bei einer Sendeleistung von 1000W bei ca. 2000km.
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