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Moin, ich will mich auch mal mit einem Beitrag einbringen.
Ich weiß, dass auf dem Gelände der ehemaligen Hindenburg-Kaserne in Neumünster ein "Fernmeldebunker" ist.
Ein ehemaliger Mitarbeiter der Kaserne, der sich zu der Zeit um das GAZ, welches wir zu der Zeit gebaut hatten, gekümmert hat, hatte uns damals dort bisschen rumgeführt.
Er zeigte uns unter anderem einen sogenannten Fernmeldebunker von wo aus Sprengsätze in Neumünster verteilt, gezündet werden sollten. Ist etwas über den Bunker bekannt?
Hallo Pommes
die Bundeswehr hatte ein eigenes Fernmeldenetz. Viele, vielleicht alle Kasernen hatten eine Fernmeldevermittlung oder nennen wir es Zentrale. Ich erinnere mich, dass es in Stade auch so etwas wie einen Bunker mit Zugangsbeschränkung gab. Von daher ist ein Fernmeldebunker durchaus wahrscheinlich. Aber die Geschichte mit den Sprengsätzen hört sich abenteuerlich an.
Auch ich habe dieses Bauwerk bereits besichtigt und es war "nur" eine Fernmeldevermittlung. Gab es genau so in der Eider-Kaserne. Dort war nichts mit Munition.
diese "Fernmeldevermittlungen" gab es häufig. Mussten auch nicht zwangsweise in Kasernen sein. In Hameln war die Standortfernmeldeanlage 218/144 zum Beispiel in dem Gebäude des Kreiswehrersatzamtes. Ein ganz normales Gebäude außerhalb einer Kaserne. Nicht besonders gesichert.
Das mit den Sprengungen fand ich auch schon weit hergeholt.
Dass die Bundeswehr ihr eigenes Netz hatte, wusste ich, die sogenannten Nato-Kabel werden öfter im Tiefbau abgerissen, da die nirgends eingezeichnet sind. Ist dieses überhaupt noch aktiv?
Und wofür dient/diente dieses Fernmeldenetz? Nur für den V-Fall oder bei störung des normalen Netzes? Weil die Kasernen haben ja ganz Normale Telefonanschlüsse.
Und wofür dient/diente dieses Fernmeldenetz? Nur für den V-Fall oder bei störung des normalen Netzes? Weil die Kasernen haben ja ganz Normale Telefonanschlüsse.
Das nannte sich Bundeswehr-Grundnetz. Eine recht gute Beschreibung gibt es hier:
GSVBw - Die Grundnetzschalt- und Vermittlungsstellen der Bundeswehr Das Bundeswehrgrundnetz BwGN Die anfängliche Überlegung der Bundeswehr, ein eigenes
Als dieses Netz noch voll betriebsfähig war, waren Telefongespräche grundsätzlich über das BwGrundnetz zu führen, also über die dort angegebene Nummer des Gesprächspartners. Wenn man die sogenannten "BW-Fernwahl" nicht wusste, musste man sich über die eigene Kasernenvermittlung verbinden lassen, was dauern konnte. Amtsanschlüsse über das Postnetz hatten aus Kostengründen nur wenige Stellen, wenn man keinen Amtsanschluß hatte und in das "normale" Postnetz wollte, musste man wieder über die eigene Vermittlung gehen. Dort wurden diese Gespräche in einer Liste erfasst und mussten hin und wieder begründet bzw. vom nächsten Vorgesetzten des Gesprächsführenden nachträglich überprüft werden.
Als Feldjäger waren wir hier priviligiert, weil jedes Feldjägerdienstkommando unter anderem einen völlig autarken Postanschluß hatte. Ein Bataillonskommandeur hatte z.B. keinen Postanschluss.
Nachtrag:
Den Aufbau und die organisatorischen Änderungen des Bundeswehr-Netzes lassen sich gut in der beigefügten PDF-Datei am Beispiel der ehemaligen Fernmeldekommandantur / Bereichsfernmeldeführer / FernmeldesektorKoblenz nachvollziehen.
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