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offenbar war ein Teil einer MZA in Alzey für die Landesregierung von RLP
"reserviert".
"Vom 22.03.2005
Für Bürgermeister Knut Benkert ist er ein "Aberwitz des Kalten Krieges": Der ehemalige "Regierungsbunker" unter dem Aufbaugymnasium. Gebaut in den 70er Jahren dient er heute nur noch als Depot für Jodtabletten, die bei einem Unfall im Kernkraftwerk Biblis verteilt würden."
Hi,
ich kenne nur die Aussage aus dem Landtag das es nur in BW und NRW einen Ausweichsitz für den Landtag gab.
Wo sich die anderen Damen und Herren hinein verkrochen hätten, weiß ich auch leider nicht, aber in den meisten Regierungsbauten gab es ja Schutzräume, ist aber auch nicht sowichtig.
In Hessen gab es 16 Schutzräume in Landes Gebäuden, was das sind, wie immer keine Ahnung.
Regierungssitz der Landesregierung Hessen im Spannungsfall
Hallo,
zu Hessen habe ich folgendes gefunden:
"Aus dem Status Wiesbadens als Sitz der Landesregierung kommen auf die Stadt keine weiteren besonderen Aufgaben zu. Schon bei den NATO-Stabsrahmenübungen zur zivil-miltärischen Zusammenarbeit (WINTEX/CIMEX) verlegt der Stab der Landesregierung in die Katastrophenschutzschule des Landes in Geisenheim-Johannisberg und im Spannungsfall bezieht er ein fernmeldetechnisch mit dem Bunker der Bundesregierung verbundenen Regierungssitz, der sich nach Angaben der hessischen Bundestagsabgeordneten Gertrud Schilling im Kloster Eberbach befindet."
Quelle: Wiesbaden - eine Analyse der miltärischen Strukturen in der hessischen Hauptstadt, E. Schmidt-Eenboom, erweiterte Fassung der gutachterlichen Stellungnahme für die Landeshauptstadt Wiesbaden,
ISBN 3-924011-09-5
-----------
Regierungssitz heißt ja aber noch nicht automatisch Bunker oder? Andererseits, warum erst im Spannungsfall nach Eberbach und vorher nicht schon dort üben?
Man müsste vielleicht mal bei der Abgeordneten ansetzen - vielleicht hat sie diesbzgl. Anfragen im Bundestag gestellt....
achso, dann ist Kloster Eberbach in Lorch. Hatte mir noch nicht die Mühe gemacht zu gucken, wo das liegt.
Komisch ist das aber schon - versteh mich recht, ich will keinen Bunker sehen, wo keiner ist, aber es ist einfach unlogisch, dass da jede Landesregierung schalten konnte wie sie wollte
wir bauen einen (NRW, BW...),
wir bauen keinen (Hessen)
aber vielleicht schlägt da ja mal wieder der Förderalismus zu.
Weiterhin auch deshalb unlogisch, wenn nachgeordnete Stellen, wie z.B. die STADT Wiesbaden einen kommunalen "Regierungsbunker" für 40 Personen hat(te).
vielleicht noch eine Ergänzung zum Kloster Eberbach, welches übrigens nicht in Lorch, sondern in Eltville befindet.
Von der Bausubstanz und der lager her wäre die Idee, dort einen Ausweichsitz zu errichten sicher nicht blöd. Auch ist das Kloster aus Wiesbaden mittels PKW innerhalb von zwanzig Minuten nach einem evtl. Alarm zu erreichen.
In Schloss Hansenberg gab es einen Stabsraum, der normalerweise für Übungen genutzt wurde.
Inwieweit an beiden stellen kommunikations- und bautechnische Vorrichtungen vorhanden waren kann ich jetzt nicht sagen. In Johannisberg war ich zwar selbste in paar mal, allerdings hab ich darauf nicht geachtet. Allerdings denke ich mir, dass zumindets dort KW-Fernschreiber für das Bundesweite Fernschreibnetz vorhanden gewesen waren udn auch in Eberbach hätte man sicher schnell sowas unterbringen können.
vielleicht noch eine Ergänzung zum Kloster Eberbach, welches übrigens nicht in Lorch, sondern in Eltville befindet.
Von der Bausubstanz und der lager her wäre die Idee, dort einen Ausweichsitz zu errichten sicher nicht blöd. Auch ist das Kloster aus Wiesbaden mittels PKW innerhalb von zwanzig Minuten nach einem evtl. Alarm zu erreichen.
In Schloss Hansenberg gab es einen Stabsraum, der normalerweise für Übungen genutzt wurde.
Inwieweit an beiden stellen kommunikations- und bautechnische Vorrichtungen vorhanden waren kann ich jetzt nicht sagen. In Johannisberg war ich zwar selbste in paar mal, allerdings hab ich darauf nicht geachtet. Allerdings denke ich mir, dass zumindets dort KW-Fernschreiber für das Bundesweite Fernschreibnetz vorhanden gewesen waren udn auch in Eberbach hätte man sicher schnell sowas unterbringen können.
Gruß, MO
Auf www.ausweichsitz.de werden im Moment die Bunker der Landesregierungen dargestellt
Ich war gerade Teilnehmer einer geführten Besichtigung im "Ausweichsitz der Landesregierung Rheinland-Pfalz" unter der Turnhalle des Aufbaugymnasiums in Alzey.
Was soll ich sagen - der sehr erfahrene Führer hat es auf den Punkt gebracht: "Atombunker light"
Kaum 30 cm Aussenwände, zwar Belüftung über Filter und DeKont-Raum + Stromaggregat, aber keine dauerhafte Wasserversorgung, keine Küche und keine wirklich druckdichten Türen, und erst recht kein Konzept für mehr als drei Tage in atomar verseuchtem Umfeld (Filterwechsel ???). War wohl aufgrund des Baujahres (ab 1978 in einer Entspannungsphase) wohl eher als leicht gesichertes Krisenzentrum mit ein paar Extra-Telefonleitungen geplant.
Aber eines ist klar geworden: Bei allen NATO-Übungen hat sich immer wieder ergeben, dass im Falle eines wirklichen Atomkrieges der Zivilschutz katastrophal zusammengebrochen wäre. Und das über Jahrzehnte der Übung ohne wesentliche (theoretische) Besserung.
Das Beste an der Vergangenheit ist, dass wir alle damals jünger waren.
Tag der offenen Tür "Ausweichsitz Alzey"
Hallo,
am heutigen Tage haben palatinat und ich mal wieder zusammen was unternommen und die Gelegenheit wahrgenommen, den ehemaligen Ausweichsitz der Landesregierung RPL in Alzey zu besuchen.
Alle halbe Stunde wurde bei der Führung durch mehrere "Fachkräfte" auf die Geschichte der Anlage eingegangen, wir beide haben uns natürlich wie immer gelegentlich abgeseilt und ungestört Fotos geschossen, ist keinem aufgefallen.
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