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Mir fällt auf das in diesem Unterforum eigentlich nur von Munitionsbunkern der BW / Westalleierten zu lesen ist.
Ein Munbunker ist ja eigentlich nur eine Erdbedeckte Betongarage
Auch in anderen Foren ließt / sieht man immer nur WK II Bunker und Regierungsausweichsitze.
In der ehemaligen DDR hatte dagegen schon jede GT Kaserne ihren kleinen FB3 Bunker.
Ohne gross danach zu suchen bin ich schon über 3 GSSD und einen verbunkerten NVA Gefechtsstand gestolpert.
War das so unterschiedlich
Oder hatten die Briten und Amerikaner auch so einen Bunkerfimmel ?
Gruss Andreas
Es braucht keiner Ortsangaben machen.
Mich interessiert nur ob oder warum es im Westen vergleichbares gab.
ich bin mir nicht ganz sicher, was du mit deinem Beitrag meinst.
Eventuell bezieht er sich auf die Verschiedenen Ausführungen der "Munbunker", die ja im Bereich der ehemaligen DDR/WP wunderbar recherchiert und gelistet sind.
Die Bezeichnung "Bunker" wird eigentlich eher umgangssprachlich für viele befestigte Anlagen im militärischen Bereich verwendet, richtig ist aber das "Munitionslagerhaus" (MLH), zumindest für die BW zutreffend.
Gruß
ed
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Na, eben keine Munitionsbunker, die ja eigentlich nur etwas stabilere Lagerhäuser sind.
Bunker die Soldaten Schutz vor Beschuss gaben meine ich.
Ich glaube in "meiner" Kaserne gab es noch nicht mal einen einfachen LS Bunker.
Jedenfalls wüsste ich nicht wo.
Im Osten hat jede Kaserne zumindest einen kleinen Mannschaftsbunker.
Des weiteren findet man bei der GSSD oft abseits gelegene Gefechtsstände die zum Teil recht groß sind.
So was hier:
Steht mitten im Wald in Sachsen Anhalt ohne Kaserne in direkter Nähe.
Die Mauer gehört da nicht rein, ist Fledermausquartier.
Wissen die Fledermäuse aber anscheinend nicht
Ich glaube in "meiner" Kaserne gab es noch nicht mal einen einfachen LS Bunker.
Jedenfalls wüsste ich nicht wo.
Tut zwar nichts zur Sache, aber: So ziemlich jede ab Anfang 60er gebaute Bundeswehrkaserne verfügt(e) über "Außenschutzbauten" BW-50 für im Regelfall die kompletten (!) dort stationierten Soldaten.
In den Kasernen der Bundeswehr gibt es oft, aber nicht immer halt die typischen "Schutzräume", die meistens unter den Kompanie- bzw. Unterkunftsgebäuden liegen.
Eingang meist im Kellerbereich und über einen Außenzugang, aber separate oder außerhalb des Kasernengeländes gelegene Anlagen sind mir auch eher unbekannt.
In den Kasernen der Bundeswehr gibt es oft, aber nicht immer halt die typischen "Schutzräume", die meistens unter den Kompanie- bzw. Unterkunftsgebäuden liegen.
"Meine" Kaserne war BJ 37, da gab es meines Wissens so etwas nicht.
In den Kasernen der Bundeswehr gibt es oft, aber nicht immer halt die typischen "Schutzräume", die meistens unter den Kompanie- bzw. Unterkunftsgebäuden liegen.
Eingang meist im Kellerbereich und über einen Außenzugang, aber separate oder außerhalb des Kasernengeländes gelegene Anlagen sind mir auch eher unbekannt.
Hallo Ed,
allerdings waren - so weit mir bekannt (Bsp. Mellrichstadt) - diese Schutzräume in den Kasernen der BW vorrangig für die Zivilbevölkerung des Umlandes geplant. Die Soldaten wären ja in ihren Verfügungsräumen gewesen.
Eine Belegung der Schutzräume unter den Blöcken mit Soldaten wäre nur bei einem "Überraschungsangriff" vorgenommen worden, aber auch nur, dass dann die Einheiten zugweise in die Verfügungsräume abmarschiert werden. Hier waren z.B. in den Alarmkalendern von Bataillon, Kompanien und Zügen die genaue Abläufe, inkl. Aufmunitionierung usw. eingeplant.
Im rückwärtigen Raum wären die Kasernen im Regelfall im V-Fall als Reservelazarette umgenutzt worden, von daher bestand hier durchaus eine militärische Belegungsoption.
das lag sicherlich auch daran, dass die Kaserne in Mellrichstadt ja keine 10 km Luftlinie von der damaligen Grenze weg war.
Da gab es sicherlich unterschiedliche Planungen.
So ziemlich jede ab Anfang 60er gebaute Bundeswehrkaserne verfügt(e) über "Außenschutzbauten" BW-50 für im Regelfall die kompletten (!) dort stationierten Soldaten.
In den Kasernen der Bundeswehr gibt es oft, aber nicht immer halt die typischen "Schutzräume", die meistens unter den Kompanie- bzw. Unterkunftsgebäuden liegen.
Eingang meist im Kellerbereich und über einen Außenzugang, aber separate oder außerhalb des Kasernengeländes gelegene Anlagen sind mir auch eher unbekannt.
In diesem Zusammenhang kann man bei den neuerrichten Kasernenbauten zwischen zwei Schutzraumarten unterscheiden. Die Kellerräume der vorbereiten Gebäude entsprachen dem »Grundschutz« im zivilen Bereich, inklusive Dekon-Schleusen etc. Innerhalb dieses »Schutzkellers« gab es dann einen Zugang zu dem sogenannten »Außenschutzbau« (z.B. »BW 50«), der dem »verstärkten Schutzgrad« im zivilen Bereich entsprach. Je nach Gebäudegröße konnte es auch weitere »Außenschutzbauten« geben, die dann ebenfalls über den »Kellerschutzraum« erreichbar waren.
Erkennbar ist ein »Außenschutzbau« am vorhandenen Notausstiegssockel.
Ich glaube in "meiner" Kaserne gab es noch nicht mal einen einfachen LS Bunker.
Jedenfalls wüsste ich nicht wo.
Welche Kasernenanlage ist denn gemeint?
Meine" Kaserne war BJ 37, da gab es meines Wissens so etwas nicht.
Kasernengebäude aus den 1930er-Jahren wurden machmal ebenfalls »nachgerüstet« und verfügten dann über Kellerbereiche, die zumindest dem »Grundschutz« im zivilen Bereich entsprachen.
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Innerhalb der Gießener Berg-Kaserne wurden mindestens drei Gebäude aus den 1930er-Jahren schutzraummäßig »nachgerüstet«, u.a. wurden die jeweiligen Notausstiege erweitert. Aufgrund einiger Umbaumaßnahmen nach der Freigabe sind an einem Gebäude bereits die Notausstiegssockel entfernt worden.…
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In der Wetzlarer Sixt-von-Armin-Kaserne ging man einen anderen Weg. Neben den vorhandenen Bauten der 1930er-Jahren wurden neue Unterkunftsgebäude inklusive »Kellerschutzräume« und Außenschutzbauten errichtet. Die ehemaligen »Wehrmachtsbauten« wurden hingegen nicht »nachgerüstet«, sondern drei Luftschutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg wurden entsprechend hergerichtet.
Nach der Freigabe wurde ein Großteil der Kasernengebäude abgerissen. Die Luftschutzstollen werden heute von »Fledermaus & Co.« genutzt.
Kasernengebäude aus den 1930er-Jahren wurden machmal ebenfalls »nachgerüstet« und verfügten dann über Kellerbereiche, die zumindest dem »Grundschutz« im zivilen Bereich entsprachen.
Ich habe den Luftschutz gefunden und bin froh darüber ihn nicht testen zu müssen.
Aber eigentlich darf ich von dem gar nix wissen.
Ein paar Blechdeckel vor den Kellerfenstern ist für mich kein Bunker.
Ich meine schon so etwas wie die von der anderen Seite vom Zaun überall verbuddelt haben.
Überall Bunker zu bauen passt irgendwie nicht zu einer Angriffsarmee, die Gefechtsstände kann man ja schlecht mitnehmen
Naja, auf westdeutscher Seite kann man nicht unbedingt sagen, dass weniger Bunker vorhanden waren/sind. Wenn wir den Zivilschutz außen vor lassen und nur die militärische Seite + Staatsführung betrachten, sind in etwa die gleichen Einrichtungen bzw. Einheiten verbunkert gewesen, wie das auf Seiten des Warschauer Pakts auch der Fall war.
Das betrifft vor allem nicht mobile Gefechtsstände (CRC, Marineführung, Castle Gate, HQs, etc.), SIGINT, Fernmelde (GSVBw) und Depots (Mechernich, Lorch) sowie Einrichtungen der Alliierten auf militärischer Seite und die Ausweichsitze auf Seiten der Staatsführung.
Die Dokumentation dieser Anlagen ist ggf. noch nicht so umfassend, zu nicht geringen Teilen sind die Anlagen auch noch in der Nutzung. Rein mengentechnisch sollte es also keine großen Unterschiede geben.
So verstehe ich zumindest die Eingangsfrage...
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