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Moin zusammen,
um neue Berichte zu fertigen, bin ich über diese Seite gestolpert, die zum Nachdenken animiert. Kann denn eine so große Anlage in Vergessenheit geraten und nach die erst nach 54 Jahren wieder Aufgefunden wird?
Im Jahre 1950 hat der englische Premierminister Harold Macmillan eine Bunkeranlage, für 4000 Zivilisten bauen lassen, diese sich als eine Stadt im Bunker zeigen wird.
Bischen reisserisch aufgemacht das Ganze. Wenn man den Artikel in der Times liest wird deutlich, dass es ein ganz "normaler" Regierungsbunker ist, wie in wohl jede Regierung hatte bzw. noch hat. Jetzt versuchen die das Ding loszuwerden, was auch nix aussergewoehnliches ist.
Schweiz: Stollen, Bunker, Flugplätze – die teuren Altlasten der Armee
Moin zusammen,
da hast Du recht, nur das keiner mehr davon ein Wissen hat, über die Existens der Anlage ist schon komisch.
Ich habe noch ein bisschen weiter herum geforstet und habe habe heraus gefunden, das es in anderen Nachbarländern, wie der Schweiz, das gleiche Problem, mit der in Vergessenheit von militärischen Anlagen gibt.
Ich kann mir nur vorstellen, das vorhanden gewesene Schriftstücke, abhanden gekommen sind und Menschen die hiervon wussten, nicht mehr am Leben sind.
Da zu dieser Zeit alles auf Papier gebracht wurde und die Technik noch nicht so Fortgeschritten war, könnte dies vielleicht in Erwägung gezogen werden.
Das es auch bei uns möglich ist, ein offensichtlich vergessenen Führungsbunker wieder zu finden, zeigt ein Bericht des Kölner Express.de.
Selbst der Chef der Gebäudewirtschaft zeigte sich Erstaunt, weil diese Anlage in keinen Dokumenten und Plänen, erwähnt wird.
Also, dass eine militaerische Liegenschaft aus der Zeit des Kalten Krieges komplett "in Vergessenheit" geraet halte ich jetzt mal fuer ausgeschlossen. Dafuer ist so ein Ding viel zu gross und zu komplex was Bauunterhalt usw. betrifft. Wenn hier von "vergessen" gesprochen wird, dann wohl eher in dem Sinn, dass sich lange keiner mit dem Ding auseinander gesetzt hat, aber die Existenz sehr wohl bekannt war. Ausserdem macht es sich journalistisch wesentlich besser, wenn irgendwelche unheimliche, riesige Anlagen, wie aus einer Zeitkapsel ploetzlich wiederentdeckt werden.
Also nicht vom Blabla der Artikelschreiber fuer dumm verkaufen lassen. Die Wirklichkeit ist meist wesentlich langweiliger, aber das will ja keiner lesen....
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