Hierzu sollten an Geländepunkten Notrufsäulen errichtet werden, wenn in der näheren Umgebung kein öffentlicher Fernsprechanschluß vorhanden war.
Letzteres war eher die Ausnahme.
Die Notrufsäulen entsprachen den bereits in Großstädten verwendeten Modellen für Polizei, Feuerwehr.
Der BGS erprobte eine dieser Notrufsäulen im Modellversuch im Abschnitt der Grenzschutzabteilung I/5 Goslar.
Es gab eine Leitung zur Abteilung.
Der Erprobungsbeginn war am 01. Oktober 1976.
Dauer 6 bis 12 Monate.
Standort war an der Straßensperre eckertal - Stapelburg.
Es war dies die einzige Notrufsäule.
Wimre stand das Teil dort vor Ort bis 1990. Das Teil steht heute in einer Halle in HL
Das ganze hat sich als ineffektiv erwiesen und wurde daher nicht weiter verfolgt.
Eine Errichtung von Notrufsäulen an relevanten Grenzpunkten entlang des eisernen Vorhang zur damaligen DDR und CSSR wäre u.a. mit einem immensen Kostenaufwand verbunden gewesen.
In Berlin wurden entlang der Grenzgewässer zu jener Zeit ebenfalls Notrufsäulen errichtet. Hintergrund waren mehrere Vorkommnisse bei denen u.a. Kindern ertrunken waren.
Die West-Berliner Feuerwehr durfte nicht eingreifen auf dem Gebiet von Ost-Berlin.
Hierzu bedurfte es jedoch einiger Verhandlungen bis man sich einigen konnte.