Das Kommando Spezialkräfte
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Wenn ich den Hinweis auf den Prozess des Oberstabsfeldwebels richtig verstehe, ist das Thema Amnestie Sammelaktion da wohl zur Sprache gekommen und hat dadurch die Berichterstattung ausgelöst. Daher war das wohl der Führung bekannt. Die standen damals jawohl schon unter der Beobachtung des MAD. Die haben ja wohl dann auch die Paletten vor den Unterkünften gesehen.
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Ich denke auch, dass das den Akteuren über den Kopf gewachsen ist. Man wollte die Menge der im Umlauf befindlichen Wirkmittel reduzieren, den Schaden begrenzen. Ich vermute, dass die Geschichte vielen bekannt war. Warum kommt das jetzt hoch? Um des Rechts Willens? Will jemand einer Person oder einer Struktur schaden?
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Ich denke mal, dass nun zunächst der Kommandeur des KSK ein gewaltiges Problem hat und wohl nicht mehr allzu lange Kommandeur sein wird, wenn sich diese Punkte bewahrheiten sollten. Gegen ihn steht ja nun der konkrete Verdacht auf Strafvereitelung im Amt auf der Tagesordnung: https://www.tagesschau.de/investigat...ition-101.html
Es war vielleicht ein hehres Ziel, solche "Amnestieboxen" aufzustellen, aber hier passt der Spruch meiner Großmutter selig: "Gut gemeint ist die kleine Schwester von Schei..."
Und es ist zumindest kein Positivargument für das KSK im Ganzen, falls das Thema Auflösung wieder zur Debatte gestellt wird.
Das wüsste ich auch gerne. Aber wie du schon schreibst: Da hat dieses Recherche-Team des NDR im Prozeß was mitbekommen und dann angefangen, zu graben.Warum kommt das jetzt hoch? Um des Rechts Willens? Will jemand einer Person oder einer Struktur schaden?Zuletzt geändert von DeltaEcho80; 22.02.2021, 20:02.
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Wenn man die Diskussion bei Augengeradeaus liest, ist es gar nicht so klar, ob das Strafrecht oder Disziplinarrecht ist. Das geht auch aus der Bundespressekonferenz von heute hervor. Mich würde es wundern, wenn der Kommandeur die Amnestieaktion, in der Situation, ohne Wissen seiner Vorgesetzten eingeleitet hat. Das sieht nach einem Bausteinchen, im Plan zur Rettung des KSK aus, der nach hinten losgegangen ist.
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Als alter VDF und Schießlehrer kenne ich das Gezerre um Munition genug. Man kann Kräder klauen oder ganze Iltisse, aber bei mehr als 10 Schuss AB22 war damals Alarm, da war ein Russenangriff ein Kaffeekranz.
Ich kann mir nicht denken, dass der Kdr alleine auf die Idee der straffreien Rückgabe illegal entwendeter Munition gekommen ist. Alleine die Idee ist so irre, da möchte ich die Gedanken erfahren. das sollte wohl eine vetrauensbildende Maßnahme des Kdr gegenüber den Soldaten sein. Ja, es war sicher gut gemeint. Bei uns hieß es immer nach TrÜbPl -Aufenthalten: Wenn jemand noch Munition findet, loswerden. Es gab da Ecken in der Niedersachsenkaserne, die waren schlimmer mit Munition belastet als der Halbekessel, weil Generationen ihre Mun vergraben hatte.
Wie wollte der Kdr die Mun denn überhaupt loswerden. Wenn die Lose als verschossen ausgebucht waren würde es spätestens bei der Einbuchung wieder Ärger geben."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Ja, das ist unglaublich, allein die Zahlen. In dem Wiegold Blog wurden Vergleiche gemacht, zu den Überbeständen bei NVG und §78. Während meiner Dienstzeit 79-81 gab es überall Schwarzbestände. Vor einer anstehenden §78 Überprüfung habe ich erlebt, wie Anhänger beladen wurden und anschließend in den Bereich des InstBtl geschoben wurden, mit Z-Karte.- Eigentlich bestand da aber kein Grund für. Die Einsatzbereitschaft der Geräte und der Bestand war im Feldheer überhaupt nicht mit Heute vergleichbar.
Wie groß muss die Not sein, dass beim KSK Munitions-Schwarzbestände gepflegt wurden, um ordentlich Üben zu können.
Ich verstehe dann die Idee der Amnestie Behälter. Es scheint da ja Konsens bis zum Ministerium gegeben zu haben. Man muss die Munitionsbestände ja wieder unter Kontrolle bringen. Da müssten nun eigentlich die Leute zur Rechenschaft gezogen werden, die in der Vergangenheit die Dienstaufsicht vernachlässigt haben. Überhaupt Dienstaufsicht......
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Ich denke mal, dass beides zum Tragen kommt. Disziplinarrecht, aber auch Strafrecht, da der Verdacht auf "Strafvereitelung im Amt" gegen den General Kreitmayer angeführt wurde.Zitat von Malefiz Beitrag anzeigenWenn man die Diskussion bei Augengeradeaus liest, ist es gar nicht so klar, ob das Strafrecht oder Disziplinarrecht ist. Das geht auch aus der Bundespressekonferenz von heute hervor. Mich würde es wundern, wenn der Kommandeur die Amnestieaktion, in der Situation, ohne Wissen seiner Vorgesetzten eingeleitet hat. Das sieht nach einem Bausteinchen, im Plan zur Rettung des KSK aus, der nach hinten losgegangen ist.
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Und nun wird bekannt, dass der GenInsp seit einem Jahr Bescheid wusste und dieses im Bericht über das KSK veschwiegen hat und AKK angeblich von gar nichts wusste.
Das wird immer besser. Ich denke, dass da ein kompletter Neuanfang nötig wird.
Ich habe vor Jahren in Hammelbur mit dem KSK geübt. Die hatten alles, was sie brauchten. Sie sagten slebst, dass sie nur anfordern müssten. "Micky Maus" (wie sich einer von denen nannte, die liefen ja ohne Namensband rum) meinte, sie hätten keinerlei Beschränkungen in den Anforderungen.Wie groß muss die Not sein, dass beim KSK Munitions-Schwarzbestände gepflegt wurden, um ordentlich Üben zu können.
Ich denke, dass das eher "Jäger und Sammler" waren und die Mun einfach so als "Reserve" hatten. Hatten wir auch, aber nur einge Signalpatronen oder Manövermunition. 37.000 Schuss und 2 scharfe Handgranaten sind schon eine Hausnummer als "Überbestand".
Da mussten viele Urkundenfälschungen verübt worden sein."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Wenn das nun solche Kreise steht, gehe ich davon aus, dass der GI selbst ein Problem bekommen wird und die Auflösung des kompletten KSK näher rückt. Andere Reaktionen werden der Politik wohl nicht mehr einfallen. Zumal es auch wieder eine Debatte in der Öffentlichkeit geben wird.Zitat von Hoover Beitrag anzeigenUnd nun wird bekannt, dass der GenInsp seit einem Jahr Bescheid wusste und dieses im Bericht über das KSK veschwiegen hat und AKK angeblich von gar nichts wusste.
Das wird immer besser. Ich denke, dass da ein kompletter Neuanfang nötig wird.
Ich habe vor Jahren in Hammelbur mit dem KSK geübt. Die hatten alles, was sie brauchten. Sie sagten slebst, dass sie nur anfordern müssten. "Micky Maus" (wie sich einer von denen nannte, die liefen ja ohne Namensband rum) meinte, sie hätten keinerlei Beschränkungen in den Anforderungen.
Ich denke, dass das eher "Jäger und Sammler" waren und die Mun einfach so als "Reserve" hatten. Hatten wir auch, aber nur einge Signalpatronen oder Manövermunition. 37.000 Schuss und 2 scharfe Handgranaten sind schon eine Hausnummer als "Überbestand".
Da mussten viele Urkundenfälschungen verübt worden sein.
Hoover, ich hatte einen "ähnlichen" Gedanken: Das KSK hat doch so gut wie alles über den Dienstweg bekommen, was man benötigte oder meinte zu benötigen. Ich habe da auch noch was im Hinterkopf mit einem "Sonderbudget" für Anschaffungen, über das der Kommandeur verfügen konnte, sofern benötigtes Material nicht oder nicht schnell genug dienstlich zu beschaffen war.
Anscheinend war die gehortete "Schwarz"-Muntion wohl doch als private "Sammlerei" zu sehen.
Wie weiter oben schon geschrieben, bekommt das Ganze für mich spätestens dann einen sehr eigenartigen Geschmack, wenn es Querverbindungen zu Verschwörungstheoretikern uns sonstigen verirrten Geistern gibt. Ein Kommandosoldat in diesen Kreisen ist für mich sehr gefährlich, vor allem dann, wenn er noch Material hortet.
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Hallo zusammen,
die Wehrbeauftragte hat am Dienstag ihren Jahresbericht 2020 dem Bundestag übermittelt. Ich konnte es natürlich nicht lassen und haben ihn zumindest schon einmal grob quer gelesen.
Zum Themenkomplex "KSK" beginnen ihre Ausführungen ab Seite 28, Mitte. Frau Dr. Högl führt einen Umstand an, der in der bisherigen Berichterstattung nicht zu finden war: Ein Angehöriger des MAD, der in die Ermittlungen gegen den OStFw beteiligt war, hat auf privater Basis einen befreundeten Soldaten im KSK über die Ermittlungsergebnisse unterrichtet.
Sie schreibt auch, dass über eine WhatsApp-Gruppe von sogenannten "Preppern", der ein Soldat des KSK angehört(e) Verbindung zu Franco A. bestand. Sie betont zwar ausdrücklich, dass dieser selbst kein KSKler war, aber die Verbindungen werden untersucht.
Ebenso geht sie nochmal auf diese ominöse Abschiedsfeier in der ehem. 2. Kommandokompanie ein. Die Details sind schon harter Tobak: die Schweinskopf-Aktion gehörte wohl zu einer Art "Parcours", den der zu verabschiedende Offizier durchlaufen musste. Wenn er diesen erfolgreich meistert, war der "Hauptgewinn" Geschlechtsverkehr mit einer "eigens dazu eingeladenen und auch bereiten Zivilistin". Sicher soweit nicht rechtsrührig, aber doch in meinen Augen auch irgendwie völlig krank.
Aber lest selbst:
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Es geht aber um das Gesamtbild des KSK, und das ist am Boden. Außerdem muss man sagen, dass wohl die charakterliche Eignung der Offiziere recht überschaubar zu sein scheint.Zitat von Malefiz Beitrag anzeigenEigentlich hat das jetzige Chaos mit dem Skandal im letzten Jahr nicht direkt zu tun. Es war eine verunglückte Maßnahme im Rahmen der Schadensbegrenzung. Man sollte vielleicht jetzt mal abwarten was die Staatsanwaltschaft dazu meint."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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